Was macht man mit einem Strickkleid, an dem ein Faden gezogen wurde, und immer mehr gezogen wurde, bis ein Loch entstand.
Das Kleid fortwerfen? Dafür eigentlich zu schade.
Das Loch stopfen? Würde zu sehr auffallen.
Einen Flicken draufnähen? Passt auch nicht.
Eine Blume häkeln? Mal ausprobieren. Im Internet fand ich eine entsprechende Anleitung.
Um den gezogenen Faden und das entstandene Loch abzudecken, habe ich erstmal eine Reihe Stäbchen gehäkelt und aufgenäht.
Dann nach Anleitung diese Blume gehäkelt. Da das Loch mehr am unteren Rand war, habe ich den Wollstoff etwas hochgerafft und die Blume draufgenäht.
So kann meine Tochter sich in diesem Kleid wieder sehen lassen,
und es landet noch nicht in der Lumpenverwertung.
Ideen muß man haben. Wünsche euch auch einen ideenreichen Tag.
Liebe Grüße Elisabeth
Dienstag, 27. Januar 2015
Sonntag, 25. Januar 2015
Die Schönheit des Unscheinbaren
Am Bachrand ein paar Überbleibsel gesammelt. Braun, vertrocknet, unscheinbar, und doch kann man darin kleine Wunder entdecken.
Mit einer Lampe angestrahlt und ins rechte Licht gerückt, durch ein Macro geschaut und man entdeckt kleine Schönheiten.
So federleicht und flauschig.
Mit diesen winterlichen Schönheiten grüße ich alle Leser meines blogs aus fern und nah.
Liebe Grüße Elisabeth
Mit einer Lampe angestrahlt und ins rechte Licht gerückt, durch ein Macro geschaut und man entdeckt kleine Schönheiten.
So federleicht und flauschig.
Mit diesen winterlichen Schönheiten grüße ich alle Leser meines blogs aus fern und nah.
Liebe Grüße Elisabeth
Freitag, 23. Januar 2015
Just in time
Die Begebenheit, über die ich berichten möchte, passierte zu einer Zeit, als es noch möglich war, als Torist durch die Wüste Sahara zu fahren. Wir als Familie lebten damals in Kamerun. Ein befreundetes Pärchen kam einmal im Jahr bei uns vorbei, um LKW's, die sie durch die Wüste brachten, in Kamerun zu verkaufen. So nutzten meine Schwiegereltern die Gelegenheit, gute deutsche Sachen für uns mitzuschicken. Der Schwiegervater zimmerte eine Kiste, die dann mit lauter Nettigkeiten befüllt wurde. Doch in dem einen Jahr endete die Fahrt an der Grenze zum Niger, weil der LKW schon dort verkauft werden konnte. Als wir die Nachricht erhielten, war uns klar, all die schönen Sachen aus Deutschland, die für uns eingepackt waren, sind auf der Strecke geblieben. Wir haben sie abgeschrieben.
Eines Tages, es war drei Tage vor Weihnachten, fuhr mein Mann in die 80 km entfernte Stadt, um für Weihnachten einzukaufen. Er kam unverrichteter Dinge mit der Nachtricht zurück, die Bank habe einen Fehler gemacht und es sei kein Geld auf dem Konto. Damals gab es noch keine EC Karten und ein eingegebener Scheck nach Deutschland brauchte 2 Monate, bis das Geld auf unserm Konto war. Uns war klar, wir sind ohne Geld, (Kredite gab's für Ausländer nicht) und das zu Weihnachten. Keine Geschenke für die Kinder, und wie sollen wir die Zeit überbrücken. Zu den Afrikanern gehen, die selbst nichts haben, konnten wir auch nicht. In dieser aussichtslosen Situation setzten wir uns um die Mittagszeit an den Fluß, mit unsern drei kleinen Kindern, und haben Gott um Hilfe gebeten. Und was soll ich sagen, noch während wir dort saßen, kam unser houseboy ganz aufgeregt: "Ihr müsst schnell kommen, da fahren mehrere LKW's auf den Hof." Wie sich dann herausstellte, kam dies befreundete Pärchen und wollte 9 LKW's bzw. PkW's auf unserm Gelände unterstellen, bis die Fahrzeuge nach und nach verkauft wären. Zu unserer Überraschung war auf einer der Ladeflächen unsere Kiste, schon halb auseinandergefallen, die wir verschollen glaubten. Auf ihrer Reiseroute, steuerten unsere Freunde die Zollstation im Niger an, und holten unsere Kiste wieder ab.
Es ist kaum zu glauben, aber die geöffnete Kiste hat ein Jahr lang, am Rande der Wüste, an einer afrikanischen Zollstation gestanden, ohne dass etwas herausgenommen war. Es kam uns vor, wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Es waren Weihnachtsgeschenke für die Kinder, Ein Eimer deutsches Sauerkraut, mehrere Salami und viele andere Überraschungen. Für uns war es ein Wunder, dass die Kiste uns zu einer Zeit erreichte, wo der Inhalt uns ein großer Segen war. Zu Weihnachten Sauerkraut und Würstchen, und das in Afrika. Der Zeitpunkt hätte passender nicht sein können. Und das Erstaunliche war, dass wir in den folgenden Wochen mit Lebensmitteln von den Afrikanern versorgt wurden, obwohl wir Niemanden von unserer Notlage erzählt haben. Ich erinnere mich, dass wir zu Weihnachten einen Hahn, so groß, wie ich in meinem ganzen Leben zuvor noch nie gesehen habe, wohlgemerkt - lebendig, geschenkt bekamen. Andere brachten Eier, Kochbananen, Yam und vieles mehr. Die Versorgung hörte wieder auf, sobald wir wieder Geld hatten.
Dann war da noch die offene Tankrechnung von umgerechnet ca. 400 DM, die wir einmal im Monat bezahlten. Die Freunde bestanden darauf uns für das Unterstellen der Fahrzeuge, auf unserm bewachten Gelände, genau 400 DM zu geben. Von unserer offenen Rechnung konnten sie ja nichts wissen.
Da kann man nur Staunen, wie die Hilfe "Just in Time" kam, aber das größte Wunder für uns war, dass vom Inhalt der Kiste, laut beigefügter Liste, nichts fehlte, obwohl die Kiste, ein ganzes Jahr lang, geöffnet am Wüstenrand, auf einer Zollstation darauf gewartet hat, abgeholt zu werden. Der Zeitplan mußte eingehalten werden, damit die Kiste gerade in dem Moment, nach langer Reise über afrikanische Pisten, ankommt, wo wir als Familie am Fluß sitzen und Gott um unsere Versorgung für die nächsten Wochen bitten. Selbst die Salami hätten wir gerne noch gegessen, trauten uns aber nicht. Unsere Hunde haben sich daran erfreut und sind nicht an einer Lebensmittelvergiftung gestorben.
Bei dieser Verkettung von Ereignissen, kann ich einfach nicht mehr an Zufall glauben. Da gibt es Jemand, der über alles die Kontrolle hat und Ihm darf ich vertrauen, unserm großen Gott.
Bei Gelegenheit müßte ich die passenden Dias mal heraussuchen und einscannen, vom Gockel und auch von der Kiste, um euch die Bilder noch nachzureichen.
So wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende.
Es grüßt ganz herzlich Elisabeth
Eines Tages, es war drei Tage vor Weihnachten, fuhr mein Mann in die 80 km entfernte Stadt, um für Weihnachten einzukaufen. Er kam unverrichteter Dinge mit der Nachtricht zurück, die Bank habe einen Fehler gemacht und es sei kein Geld auf dem Konto. Damals gab es noch keine EC Karten und ein eingegebener Scheck nach Deutschland brauchte 2 Monate, bis das Geld auf unserm Konto war. Uns war klar, wir sind ohne Geld, (Kredite gab's für Ausländer nicht) und das zu Weihnachten. Keine Geschenke für die Kinder, und wie sollen wir die Zeit überbrücken. Zu den Afrikanern gehen, die selbst nichts haben, konnten wir auch nicht. In dieser aussichtslosen Situation setzten wir uns um die Mittagszeit an den Fluß, mit unsern drei kleinen Kindern, und haben Gott um Hilfe gebeten. Und was soll ich sagen, noch während wir dort saßen, kam unser houseboy ganz aufgeregt: "Ihr müsst schnell kommen, da fahren mehrere LKW's auf den Hof." Wie sich dann herausstellte, kam dies befreundete Pärchen und wollte 9 LKW's bzw. PkW's auf unserm Gelände unterstellen, bis die Fahrzeuge nach und nach verkauft wären. Zu unserer Überraschung war auf einer der Ladeflächen unsere Kiste, schon halb auseinandergefallen, die wir verschollen glaubten. Auf ihrer Reiseroute, steuerten unsere Freunde die Zollstation im Niger an, und holten unsere Kiste wieder ab.
Es ist kaum zu glauben, aber die geöffnete Kiste hat ein Jahr lang, am Rande der Wüste, an einer afrikanischen Zollstation gestanden, ohne dass etwas herausgenommen war. Es kam uns vor, wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Es waren Weihnachtsgeschenke für die Kinder, Ein Eimer deutsches Sauerkraut, mehrere Salami und viele andere Überraschungen. Für uns war es ein Wunder, dass die Kiste uns zu einer Zeit erreichte, wo der Inhalt uns ein großer Segen war. Zu Weihnachten Sauerkraut und Würstchen, und das in Afrika. Der Zeitpunkt hätte passender nicht sein können. Und das Erstaunliche war, dass wir in den folgenden Wochen mit Lebensmitteln von den Afrikanern versorgt wurden, obwohl wir Niemanden von unserer Notlage erzählt haben. Ich erinnere mich, dass wir zu Weihnachten einen Hahn, so groß, wie ich in meinem ganzen Leben zuvor noch nie gesehen habe, wohlgemerkt - lebendig, geschenkt bekamen. Andere brachten Eier, Kochbananen, Yam und vieles mehr. Die Versorgung hörte wieder auf, sobald wir wieder Geld hatten.
Dann war da noch die offene Tankrechnung von umgerechnet ca. 400 DM, die wir einmal im Monat bezahlten. Die Freunde bestanden darauf uns für das Unterstellen der Fahrzeuge, auf unserm bewachten Gelände, genau 400 DM zu geben. Von unserer offenen Rechnung konnten sie ja nichts wissen.
Da kann man nur Staunen, wie die Hilfe "Just in Time" kam, aber das größte Wunder für uns war, dass vom Inhalt der Kiste, laut beigefügter Liste, nichts fehlte, obwohl die Kiste, ein ganzes Jahr lang, geöffnet am Wüstenrand, auf einer Zollstation darauf gewartet hat, abgeholt zu werden. Der Zeitplan mußte eingehalten werden, damit die Kiste gerade in dem Moment, nach langer Reise über afrikanische Pisten, ankommt, wo wir als Familie am Fluß sitzen und Gott um unsere Versorgung für die nächsten Wochen bitten. Selbst die Salami hätten wir gerne noch gegessen, trauten uns aber nicht. Unsere Hunde haben sich daran erfreut und sind nicht an einer Lebensmittelvergiftung gestorben.
Bei dieser Verkettung von Ereignissen, kann ich einfach nicht mehr an Zufall glauben. Da gibt es Jemand, der über alles die Kontrolle hat und Ihm darf ich vertrauen, unserm großen Gott.
Bei Gelegenheit müßte ich die passenden Dias mal heraussuchen und einscannen, vom Gockel und auch von der Kiste, um euch die Bilder noch nachzureichen.
So wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende.
Es grüßt ganz herzlich Elisabeth
Sonntag, 18. Januar 2015
Blaue Schönheiten
Als ich diese blauen Schönheiten auf dem Markt fand, dazu das Schild Enzian, kamen mir doch Zweifel auf. Enzian sieht doch irgendwie anders aus. Die Blüten sehen eher nach Diesteln aus, auf alle Fälle besonders.
Einmal die Perspektive von unten, ich finde, ganz schön stachelig.
Vielleicht weiß ja jemand von euch, ihr lieben Gartenfreunde, wie diese Pflanzen heißen.
Inzwischen weiß ich den Namen für dieses Gewächs.
Mannstreu ( Eryngium ) und gehört zur Familie der Doldenblütler.
Mit diesen stacheligen Blumengrüßen wünsche ich euch noch einen schönen Tag.
Liebe Grüße Elisabeth
Einmal die Perspektive von unten, ich finde, ganz schön stachelig.
Vielleicht weiß ja jemand von euch, ihr lieben Gartenfreunde, wie diese Pflanzen heißen.
Inzwischen weiß ich den Namen für dieses Gewächs.
Mannstreu ( Eryngium ) und gehört zur Familie der Doldenblütler.
Mit diesen stacheligen Blumengrüßen wünsche ich euch noch einen schönen Tag.
Liebe Grüße Elisabeth
Donnerstag, 15. Januar 2015
Blumen im Winter
Ich bin ganz verliebt in getrocknete Hortensien, weil man so lange was davon hat. Die Farben verändern sich und die Konturen der einzelnen Blüten werden mehr und mehr sichtbar.
Hier zeige ich euch nochmal den Ursprungsstrauss.
Die Rose ist ja schon lange verblüht. Aber der Rest vom Stauß erfreut mich immer noch. Die Farben sind zwar verblasst. Aber trotzdem haben die einzelnen Blüten noch ihre Schönheit.
Ein schönes Motiv auf zerknittertem Packpapier. Obwohl das Licht heute nicht optimal ist, wollte ich doch mal mein Macroobjektiv ausprobieren. So ein ein Objektiv hatte ich schon lange auf meiner Wunschliste und habe mir auch einen Einstellschlitten dazu besorgt. So habe ich mal ein bißchen rumexperimentiert.
Hier zeige ich euch ein paar Ergebnisse.
Wünsche ich noch einen schönen Rest vom Tag.
Liebe Grüße Elisabeth
Hier zeige ich euch nochmal den Ursprungsstrauss.
Die Rose ist ja schon lange verblüht. Aber der Rest vom Stauß erfreut mich immer noch. Die Farben sind zwar verblasst. Aber trotzdem haben die einzelnen Blüten noch ihre Schönheit.
Ein schönes Motiv auf zerknittertem Packpapier. Obwohl das Licht heute nicht optimal ist, wollte ich doch mal mein Macroobjektiv ausprobieren. So ein ein Objektiv hatte ich schon lange auf meiner Wunschliste und habe mir auch einen Einstellschlitten dazu besorgt. So habe ich mal ein bißchen rumexperimentiert.
Hier zeige ich euch ein paar Ergebnisse.
Wünsche ich noch einen schönen Rest vom Tag.
Liebe Grüße Elisabeth
Montag, 12. Januar 2015
Schutzengel
Kurz nachdem sie in den Zug eingestiegen ist, merkte sie, dass sie in die falsche Richtung fuhr. Den Mitreisenden erklärte sie ihre Lage. Normalerweise würde man am nächsten Halt aussteigen und auf den Zug in entgegengesetzte Richtung warten. Die Leute, die mit ihr fuhren merkten, dass es ihr an Orientierung fehlte und nahmen sie mit nach Hannover, um sie bei der Bahnhofsmission abzugeben.
Von dort kam dann der Anruf. Ich bat die Dame sie in den richtigen Zug zu setzen, der sie an den Ausgangsort zurückbringen würde. Ich hole sie dann am Bahnhof ab.
Als meine Tochter dann aus dem Zug stieg, folgten ihr zwei Männer, hätten Türsteher sein können, fast Angst einflößend. Das erste was sie sagten: "Wir wollten sicher gehen, dass ihre Tochter auch wieder gut ankommt." Erst jetzt erkannte ich die Situation. Meine Antwort war zu meiner Tochter gewandt: "Ich wußte gar nicht, dass du so berühmt bist und zwei Bodyguards hast." Zu den Sicherheitsleuten bemerkte ich: "Na ja, einer von euch hätte auch schon gereicht."
Nachdem ich mich herzlich bei diesen Herren bedankte, verabschiedeten wir uns.
Das erste, was meine Tochter sagte: "Ich wußte ja gar nicht, dass es die Bahnhofsmission in echt gibt. Ich kenn das nur aus dem Fernsehen."
Bei dieser Begebenheit ist mir mal wieder bewußt geworden. Ich kann meine Kinder nicht rund um die Uhr beschützen. Ich kann immer wieder nur den um Schutz bitten, von dem gesagt ist: "Er befiehlt seinen Engeln dich zu beschützen, wo immer du gehst."
Das gibt mir ein Stück weit Gelassenheit, weil ich weiß, da ist jemand, der seine Schutzengel beauftragt, und sei es in Form von Bodyguards.
Diese Situation hat mich neu gelehrt, da ist jemand, der besser aufpasst, als ich es je könnte, dem darf ich vertrauen.
So möchte ich euch herzlich grüßen.
Elisabeth
Sonntag, 11. Januar 2015
Ich glaube an Inspiration
Zu der Rubrik "Unglaubliche Geschichten" möchte ich noch eine hinzufügen.
Ihr erinnert euch vielleicht an den verkokelten Laptop meiner Tochter, der wie durch ein Wunder, wieder ans Laufen kam.
Hier ist noch mal der Link. H I E R
Ein paar Monate später gab mein Laptop seinen Geist auf. Es funktionierte gar nichts mehr. Ein schwarzer Bildschirm und es blieb nur die Option die F 2 Taste zu drücken, aber nichts passierte.
Ich schilderte die Situation unserm Schwiegersohn, der IT Fachmann ist, und hoffte, dass er Rat weiss. Nachdem er Alles gescheckt hatte und den Fehler nicht finden konnte, meinte er, es wird Zeit einen Neuen Laptop zu kaufen. Die Technik ist eh schon wieder veraltet. Aber so schnell wollte ich nicht aufgeben, da ich mit mir Vertrautem immer besser klar komme als mich auf Neues einzulassen.
So brachte ich den Laptop in einen Computerfachhandel und hoffte, dass die den Fehler finden. Nachdem die Fachleute ihn zerlegten und überprüften, konnten sie den Fehler leider auch nicht finden. So bekam ich den Laptop in dem Zustand zurück, wie ich ihn hingebracht hatte, ohne Ergebnis. Ich wollte ihn immer noch nicht aufgeben.
Das war zu der Zeit, als ich ans bloggen noch nicht einmal gedacht hatte. Sonst hätte ich den Laptop tatsächlich sehr vermisst.
Ich erinnerte mich an den Laptop meiner Tochter, der durch ein Wunder wieder ans Laufen kam, nachdem ich konkret dafür gebetet hatte und zog in Erwägung es noch einmal mit Gebet zu versuchen.
Da ich anderweitig sehr beschäftigt war, es war so Februar oder Anfang März, nahm ich mir konkret vor, erst nach Ostern mich um den Laptop zu kümmern, wenn alles wieder ruhiger ist.
Gleich den Dienstag nach Ostern fiel mir morgens der Laptop wieder ein, der nun schon wochenlang in der Ecke stand. Ich erinnerte mich auch, dass ich mir vorgenommen hatte, es nochmal mit Gebet zu versuchen.
Natürlich kamen mir Zweifel. Ich kann Gott doch nicht schon wieder mit einem Laptop belästigen, er hat doch wichtigere Dinge zu tun.
Außerdem wußte ich nicht um was ich konkret bitten sollte, anders wie bei den verkokelten Kabeln am Laptop meiner Tochter. (Als wenn Gott nicht selber wüßte, was dem guten Stück fehlt. Er braucht meine Diagnose nicht.)
Also nahm ich die Tasche mit dem Laptop, ganz entschlossen mit ins Wohnzimmer und überlegte wie ich mein Gebet formulieren könnte. Ich wollte mir ja richtig Zeit dafür nehmen.
Währenddem ich noch am Auspacken war, bekam ich eine Eingebung, obwohl ich ja nocht nicht einmal angefangen hatte zu beten. Es war, als wenn jemand zu mir sagte, schreib die Seriennummer auf einen Zettel.
Jetzt, beim Verfassen dieser Zeilen habe ich mir das Typenschild noch einmal angeschaut (normalerweise guckt man die Unterseite des Laptops ja nich an) und ich bin ganz verwirrt, weil es so viele unterschiedliche Zahlenkombinationen gibt und ich kann mich nicht mal dran erinnern, welche Zahlenreihe ich ausgewählt hatte.
Mit dem Zettel ging ich dann an unsern uralten Rechner, fuhr ihn hoch (dauerte eine halbe Ewigkeit) und gab bei Google die Nr. ein, welche auch immer, und tippte noch Störung dahinter.
Jeder, der mich kennt, weiß wie unlogisch dieses Verhalten von mir ist, nach einem Computerfehler zu suchen, überlasse ich solche Fehlersuche doch lieber meinem Mann, dem Schwiegersohn oder dem Fachhandel und die haben sich echt schon wochenlang die Zähne daran ausgebissen, leider ohne Erfolg.
Ich staunte nicht schlecht, als die erste Seite, die hochkam mich in ein Forum brachte und der erste Beitrag genau das Problem beschrieb., dass mein Laptop hatte, nämlich: "Abends ganz normal Computer heruntergefahren und morgens fährt er nicht mehr hoch. Zeigt nur eine Zeile: drücken sie die F 2 Taste, aber keine Reaktion. Der Bildschirm bleibt schwarz." Das ist ja genau mein Problem, die Spannung steigt und ich lese weiter, verstehe zwar nur Bahnhof. Jedenfalls scheint es eine Lösung für das Problem zu geben. Diese Seite darf mir auf keinen Fall abhanden kommen, darum setze ich ein Lesezeichen und lass den Computer so angeschaltet wie er gerade ist. Ungeduldig warte ich auf meinen Mann, der erst am späten Nachmittag nach Hause kommt. Ich überrasche ihn mit meiner Entdeckung, aber eigentlich ist es ja gar nicht meine Entdeckung, das war einfach eine Eingebung. Ich selber wäre doch nie auf den Gedanken gekommen das Typenschild abzuschreiben.
Mein Mann liest sich den Beitrag durch und stellt fest, das könnte die Lösung des Problems sein. Er ruft umgehend beim Schwiegersohn an und erklärt ihm die Lösung.
Seine Antwort lautet: "Genau, das ist es. Du kannst mir den Laptop schicken, das Problem kann ich beheben. Der BIOS muß wiederhergestellt werden."
So kostete die Reparatur gerade mal die Portokosten.
In der Bibel gibt es einen Vers der sagt über Gott: Ehe sie rufen will ich antworten. Gott hat echt Humor. Ich wollte mir ja alle Zeit der Welt nehmen und ein gut formuliertes Gebet sprechen, aber er hat mich nicht mal ausreden lassen.Und ich konnte ihm nicht mal böse sein.
Ich bin Gott immer noch dankbar, dass der Laptop nach fast drei Jahren immer noch läuft mit der einen Ausnahme, wo ich den Kabelbruch hatte. Das Verbindungskabel zwischen Bildschirm und Rechner war defekt. Das Kabel konnte mein Mann selber tauschen. Klick hier
Immer wieder mal werde ich an diese besondere Erfahrung erinnert, wenn ich am Laptop arbeite. Und bin so dankbar für die spontane Eingebung, die ich hatte, die ganz sicher nicht meine Idee war.
Heute habe ich festgestellt, dass ich mein 2 jähriges bloggerdasein feiern kann und möchte mich bei allen Besuchern ganz herzlich bedanken. Es ist schön, Freud und Leid miteinander zu teilen.
Wenn das heute kein Grund zum Feiern ist und das im doppelten Sinne.
Ganz herzliche Grüße Elisabeth
Ihr erinnert euch vielleicht an den verkokelten Laptop meiner Tochter, der wie durch ein Wunder, wieder ans Laufen kam.
Hier ist noch mal der Link. H I E R
Ein paar Monate später gab mein Laptop seinen Geist auf. Es funktionierte gar nichts mehr. Ein schwarzer Bildschirm und es blieb nur die Option die F 2 Taste zu drücken, aber nichts passierte.
Ich schilderte die Situation unserm Schwiegersohn, der IT Fachmann ist, und hoffte, dass er Rat weiss. Nachdem er Alles gescheckt hatte und den Fehler nicht finden konnte, meinte er, es wird Zeit einen Neuen Laptop zu kaufen. Die Technik ist eh schon wieder veraltet. Aber so schnell wollte ich nicht aufgeben, da ich mit mir Vertrautem immer besser klar komme als mich auf Neues einzulassen.
So brachte ich den Laptop in einen Computerfachhandel und hoffte, dass die den Fehler finden. Nachdem die Fachleute ihn zerlegten und überprüften, konnten sie den Fehler leider auch nicht finden. So bekam ich den Laptop in dem Zustand zurück, wie ich ihn hingebracht hatte, ohne Ergebnis. Ich wollte ihn immer noch nicht aufgeben.
Das war zu der Zeit, als ich ans bloggen noch nicht einmal gedacht hatte. Sonst hätte ich den Laptop tatsächlich sehr vermisst.
Ich erinnerte mich an den Laptop meiner Tochter, der durch ein Wunder wieder ans Laufen kam, nachdem ich konkret dafür gebetet hatte und zog in Erwägung es noch einmal mit Gebet zu versuchen.
Da ich anderweitig sehr beschäftigt war, es war so Februar oder Anfang März, nahm ich mir konkret vor, erst nach Ostern mich um den Laptop zu kümmern, wenn alles wieder ruhiger ist.
Gleich den Dienstag nach Ostern fiel mir morgens der Laptop wieder ein, der nun schon wochenlang in der Ecke stand. Ich erinnerte mich auch, dass ich mir vorgenommen hatte, es nochmal mit Gebet zu versuchen.
Natürlich kamen mir Zweifel. Ich kann Gott doch nicht schon wieder mit einem Laptop belästigen, er hat doch wichtigere Dinge zu tun.
Außerdem wußte ich nicht um was ich konkret bitten sollte, anders wie bei den verkokelten Kabeln am Laptop meiner Tochter. (Als wenn Gott nicht selber wüßte, was dem guten Stück fehlt. Er braucht meine Diagnose nicht.)
Also nahm ich die Tasche mit dem Laptop, ganz entschlossen mit ins Wohnzimmer und überlegte wie ich mein Gebet formulieren könnte. Ich wollte mir ja richtig Zeit dafür nehmen.
Währenddem ich noch am Auspacken war, bekam ich eine Eingebung, obwohl ich ja nocht nicht einmal angefangen hatte zu beten. Es war, als wenn jemand zu mir sagte, schreib die Seriennummer auf einen Zettel.
Jetzt, beim Verfassen dieser Zeilen habe ich mir das Typenschild noch einmal angeschaut (normalerweise guckt man die Unterseite des Laptops ja nich an) und ich bin ganz verwirrt, weil es so viele unterschiedliche Zahlenkombinationen gibt und ich kann mich nicht mal dran erinnern, welche Zahlenreihe ich ausgewählt hatte.
Mit dem Zettel ging ich dann an unsern uralten Rechner, fuhr ihn hoch (dauerte eine halbe Ewigkeit) und gab bei Google die Nr. ein, welche auch immer, und tippte noch Störung dahinter.
Jeder, der mich kennt, weiß wie unlogisch dieses Verhalten von mir ist, nach einem Computerfehler zu suchen, überlasse ich solche Fehlersuche doch lieber meinem Mann, dem Schwiegersohn oder dem Fachhandel und die haben sich echt schon wochenlang die Zähne daran ausgebissen, leider ohne Erfolg.
Ich staunte nicht schlecht, als die erste Seite, die hochkam mich in ein Forum brachte und der erste Beitrag genau das Problem beschrieb., dass mein Laptop hatte, nämlich: "Abends ganz normal Computer heruntergefahren und morgens fährt er nicht mehr hoch. Zeigt nur eine Zeile: drücken sie die F 2 Taste, aber keine Reaktion. Der Bildschirm bleibt schwarz." Das ist ja genau mein Problem, die Spannung steigt und ich lese weiter, verstehe zwar nur Bahnhof. Jedenfalls scheint es eine Lösung für das Problem zu geben. Diese Seite darf mir auf keinen Fall abhanden kommen, darum setze ich ein Lesezeichen und lass den Computer so angeschaltet wie er gerade ist. Ungeduldig warte ich auf meinen Mann, der erst am späten Nachmittag nach Hause kommt. Ich überrasche ihn mit meiner Entdeckung, aber eigentlich ist es ja gar nicht meine Entdeckung, das war einfach eine Eingebung. Ich selber wäre doch nie auf den Gedanken gekommen das Typenschild abzuschreiben.
Mein Mann liest sich den Beitrag durch und stellt fest, das könnte die Lösung des Problems sein. Er ruft umgehend beim Schwiegersohn an und erklärt ihm die Lösung.
Seine Antwort lautet: "Genau, das ist es. Du kannst mir den Laptop schicken, das Problem kann ich beheben. Der BIOS muß wiederhergestellt werden."
So kostete die Reparatur gerade mal die Portokosten.
In der Bibel gibt es einen Vers der sagt über Gott: Ehe sie rufen will ich antworten. Gott hat echt Humor. Ich wollte mir ja alle Zeit der Welt nehmen und ein gut formuliertes Gebet sprechen, aber er hat mich nicht mal ausreden lassen.Und ich konnte ihm nicht mal böse sein.
Ich bin Gott immer noch dankbar, dass der Laptop nach fast drei Jahren immer noch läuft mit der einen Ausnahme, wo ich den Kabelbruch hatte. Das Verbindungskabel zwischen Bildschirm und Rechner war defekt. Das Kabel konnte mein Mann selber tauschen. Klick hier
Immer wieder mal werde ich an diese besondere Erfahrung erinnert, wenn ich am Laptop arbeite. Und bin so dankbar für die spontane Eingebung, die ich hatte, die ganz sicher nicht meine Idee war.
Heute habe ich festgestellt, dass ich mein 2 jähriges bloggerdasein feiern kann und möchte mich bei allen Besuchern ganz herzlich bedanken. Es ist schön, Freud und Leid miteinander zu teilen.
Wenn das heute kein Grund zum Feiern ist und das im doppelten Sinne.
Ganz herzliche Grüße Elisabeth
Samstag, 10. Januar 2015
Zeichen seiner Liebe
Während unserer Reise nach China, wo wir unsere Tochter besuchen wollten, hatten wir sieben Stunden Aufenthalt in Istanbul. Wir verweilten im Flughafengebäude und suchten uns einen Platz am Panoramafenster. Von dort konnten wir den regen Betrieb auf dem Flughafengelände gut beobachten. Zig Kofferwagen wurden hin- und hergerollt, die Flugzeuge betankt, Flugzeuge kamen und wurden zu den Landebahnen gebracht.
Wir hatten einige Reiseführer dabei und genug Zeit, diese zu studieren.
Während wir dort warteten, kam in mir der Wunsch auf, ich würde zu gerne beobachten, ob unsere Koffer auch ins richtige Flugzeug kommen. Ich hatte Sorge, dass es uns so geht wie auf einem früheren Flug nach Afrika, wo der Koffer meines Mannes nicht dabei war. Aus dieser Sorge heraus wurde ein Wunsch und den machte ich zum Gebet.
Lieber Gott, pass du auf unsere Koffer auf, dass sie auch in Schanhai ankommen. Und so, wie du auf unsere Koffer aufpasst, behütest du auch unsere Tochter, die so weit weg von uns lebt. Und dann bitte ich Dich noch um ein Zeichen Deiner Liebe. Ich hatte ein paar Liedzeilen, wie einen Ohrwurm, den ich immer wieder vor mich hersummte. "Zeichen deiner Liebe, Zeichen deiner Treue zu uns. Herr, du zeigst uns immer wieder deine Gnade und Gunst. Herr, du gibst uns immer wieder Zeichen deiner Liebe."
Und Herr, als Zeichen deiner Liebe würde ich so gern unsere Koffer sehen, die mein Mann morgens noch mit gelben Bändern versehen hat, damit man sie auf dem Gepäckband schnell wiederfindet. Diese gelben Bänder würde ich gerne sehen. Immer wieder hielt ich Ausschau nach den gelben Bändern.
So vergingen die Stunden. Kofferwagen wurden hin- und hergefahren. Unsere Koffer konnte ich nirgends entdecken.
Was sollte auch Gott sich um unsere Koffer kümmern, er hat doch wichtigere Sachen zu tun, als sich um die Koffer mit den gelben Bändern zu kümmern. Irgendwann dachte ich, um das Geschehen am Flughafen zu dokumentieren, mache ich einfach mal ein paar Fotos von den Koffertransportern, die dort herumstanden.
Der Wunsch für das Zeichen seiner Liebe begleitete mich während der ganzen langen Wartezeit und die Melodie wollte mir nicht wieder aus den Kopf.
Nach den sieben Stunden konnten wir endlich unser Flugzeug besteigen und wir hatten noch einen langen Flug vor uns.
Endlich in Schanhai angekommen, trafen wir mit unserer Tochter zusammen und checkten im Hotel ein. Während wir auf den Aufzug warteten, machte sie noch ein Foto von den abgestellten Koffern.
Einige Tage später, als wir unsere Fotos anschauten, entdeckte ich unsere Koffer auf einem der Kofferwagen. Die Überraschung war groß. Jetzt habe ich unsere Koffer mit den Bändern nicht nur gesehen, sondern auch noch einen Beweis dafür, nämlich auf dem Foto dokumentiert. So begleitete uns das Zeichen seiner Liebe auf der ganzen Reise und immer wieder wurde ich daran erinnert.
Waren wir bei irgendwelchen Sehenswürdigkeiten, klingelte immer wieder das Handy meiner Tochter mit Ansagen wie:
Sie befinden sich gerade an dem Ort, z.B. im Zoo von Peking, oder in der verbotenen Stadt, auf der chinesischen Mauer, bei den Terracotta Soldaten oder sonst wo. Dann folgte eine Empfehlung für andere Sehenswürdigkeiten, die jeweils in der Nähe waren, diese könnten sie sich auch noch anschauen. Es war schon fast ein wenig beängstigend. Big brother ist watching you. Manchmal kam es mir echt vor, wir sind unter Beobachtung.
Da ist mir doch lieber, wenn jemand anders auf mich aufpasst und mir, als Zeichen seiner Liebe, den Beweis liefert, dass er auf mich aufpasst.
Hier ist die Vergrößerung von dem obersten Foto.
Wenn ich das Foto betrachte, frage ich mich schon mal, warum hat der Flughafenmitarbeiter die Plane nicht weiter über die Koffer gezogen. Ich glaube ganz einfach, damit mein Herzenswunsch erfüllt werden konnte. Und der, der auf mich acht hat, hat den Mitarbeiter bestimmt wissen lassen: Die Plane nur bis hier her und nicht weiter, weil da jemand ist, der ein Zeichen meiner Liebe braucht. Genial.
Euch wünsche ich auch immer wieder mal Zeichen seiner Liebe, das tut der Seele gut. Es müssen nicht die gelben Bänder sein, vielleicht seht ihr die Zeichen in der wunderschönen Natur, oder durch liebevolle Mitmenschen.
Herzliche Grüße Elisabeth
Wir hatten einige Reiseführer dabei und genug Zeit, diese zu studieren.
Während wir dort warteten, kam in mir der Wunsch auf, ich würde zu gerne beobachten, ob unsere Koffer auch ins richtige Flugzeug kommen. Ich hatte Sorge, dass es uns so geht wie auf einem früheren Flug nach Afrika, wo der Koffer meines Mannes nicht dabei war. Aus dieser Sorge heraus wurde ein Wunsch und den machte ich zum Gebet.
Lieber Gott, pass du auf unsere Koffer auf, dass sie auch in Schanhai ankommen. Und so, wie du auf unsere Koffer aufpasst, behütest du auch unsere Tochter, die so weit weg von uns lebt. Und dann bitte ich Dich noch um ein Zeichen Deiner Liebe. Ich hatte ein paar Liedzeilen, wie einen Ohrwurm, den ich immer wieder vor mich hersummte. "Zeichen deiner Liebe, Zeichen deiner Treue zu uns. Herr, du zeigst uns immer wieder deine Gnade und Gunst. Herr, du gibst uns immer wieder Zeichen deiner Liebe."
Und Herr, als Zeichen deiner Liebe würde ich so gern unsere Koffer sehen, die mein Mann morgens noch mit gelben Bändern versehen hat, damit man sie auf dem Gepäckband schnell wiederfindet. Diese gelben Bänder würde ich gerne sehen. Immer wieder hielt ich Ausschau nach den gelben Bändern.
So vergingen die Stunden. Kofferwagen wurden hin- und hergefahren. Unsere Koffer konnte ich nirgends entdecken.
Was sollte auch Gott sich um unsere Koffer kümmern, er hat doch wichtigere Sachen zu tun, als sich um die Koffer mit den gelben Bändern zu kümmern. Irgendwann dachte ich, um das Geschehen am Flughafen zu dokumentieren, mache ich einfach mal ein paar Fotos von den Koffertransportern, die dort herumstanden.
Der Wunsch für das Zeichen seiner Liebe begleitete mich während der ganzen langen Wartezeit und die Melodie wollte mir nicht wieder aus den Kopf.
Nach den sieben Stunden konnten wir endlich unser Flugzeug besteigen und wir hatten noch einen langen Flug vor uns.
Einige Tage später, als wir unsere Fotos anschauten, entdeckte ich unsere Koffer auf einem der Kofferwagen. Die Überraschung war groß. Jetzt habe ich unsere Koffer mit den Bändern nicht nur gesehen, sondern auch noch einen Beweis dafür, nämlich auf dem Foto dokumentiert. So begleitete uns das Zeichen seiner Liebe auf der ganzen Reise und immer wieder wurde ich daran erinnert.
Waren wir bei irgendwelchen Sehenswürdigkeiten, klingelte immer wieder das Handy meiner Tochter mit Ansagen wie:
Sie befinden sich gerade an dem Ort, z.B. im Zoo von Peking, oder in der verbotenen Stadt, auf der chinesischen Mauer, bei den Terracotta Soldaten oder sonst wo. Dann folgte eine Empfehlung für andere Sehenswürdigkeiten, die jeweils in der Nähe waren, diese könnten sie sich auch noch anschauen. Es war schon fast ein wenig beängstigend. Big brother ist watching you. Manchmal kam es mir echt vor, wir sind unter Beobachtung.
Da ist mir doch lieber, wenn jemand anders auf mich aufpasst und mir, als Zeichen seiner Liebe, den Beweis liefert, dass er auf mich aufpasst.
Hier ist die Vergrößerung von dem obersten Foto.
Wenn ich das Foto betrachte, frage ich mich schon mal, warum hat der Flughafenmitarbeiter die Plane nicht weiter über die Koffer gezogen. Ich glaube ganz einfach, damit mein Herzenswunsch erfüllt werden konnte. Und der, der auf mich acht hat, hat den Mitarbeiter bestimmt wissen lassen: Die Plane nur bis hier her und nicht weiter, weil da jemand ist, der ein Zeichen meiner Liebe braucht. Genial.
Euch wünsche ich auch immer wieder mal Zeichen seiner Liebe, das tut der Seele gut. Es müssen nicht die gelben Bänder sein, vielleicht seht ihr die Zeichen in der wunderschönen Natur, oder durch liebevolle Mitmenschen.
Herzliche Grüße Elisabeth
Freitag, 9. Januar 2015
Der durchgeknallte Laptop
Es passieren ja manchmal wundersame Dinge in unserm Leben, die wir uns nicht erklären können. Heute möchte ich euch eine Begebenheit weitergeben, wie mein Gebet in einer bestimmten Situation ganz konkret beantwortet wurde.
Während meine Tochter ihre Batchelorarbeit für Kommunikation- und Webdesign schreibt, wollte sie die Vergünstigung als Studentin noch nutzen und hat sich einen neuen MAC gekauft. Eines abends rief sie mich ganz unglücklich an, dass ihr ein Glas Saft über die Tastatur gekippt ist und der Laptop sofort aus war. Noch keine 2 Monate alt. Es roch angekokelt. Ihr damaliger Freund, jetzt Ehemann, auch Computerfachmann, riet ihr den Saft heraus zu schütteln und den MAC kopfüber liegen zu lassen. Gemeinsam zerlegten sie später den Laptop um die Teile, soweit wie möglich, einzeln zu trocknen. In einem Karton, der mit Reis gefüllt wurde, wurden die Einzelteile für 3 Wochen eingelagert, damit die Restfeuchtigkeit entzogen wird.
Die durchgebrannten Kabel und die zerstörte Anschlußbuchse konnte man deutlich erkennen. Ein neues Ladeteil und diverse Teile wurden ausgetauscht, in der Hoffnung, den Schaden beheben zu können. Nachdem der Laptop wieder zusammengebaut war, wollte er immer noch nicht funktionieren. Hinzu kam, je länger sich meine Tochter damit befasste, um so frustrierter wurde sie. Die Kommentare, die sie auch im Internet heraus fand, sprachen eine deutliche Sprache. Irreparabel. Trotzdem wurde weitergebastelt. Darüber vergingen Wochen, ja Monate. Bis dann meine Tochter wieder mal ganz traurig anrief: "Wir haben nun alles versucht. Ich werde wohl doch in einen applestore gehen müssen." Allein der Kostenvoranschlag sollte eine Menge Geld kosten (und damit war noch nicht geklärt, ob der Laptop repariert werden kann), geschweige denn die Reparatur. Die Garantie war durch Eigenverschulden hinfällig. Eine arme Studentin, wo sollte sie das Geld nur herbekommen.
Es tat mir von Herzen leid, dass ihr dieses Missgeschick passieren mußte.
Bis dahin hatte ich immer gehofft, der Schwiegersohn wird das schon wieder hinbekommen, aber er wußte auch keinen Rat mehr und meine Tochter war untröstlich.
In dieser ausweglosen Situation erinnerte ich mich, ich könnte ja dafür beten. Am nächsten Tag während einer Autofahrt, ich war allein unterwegs, setzte ich den Gedanken in die Tat um. Ich betete ganz konkret und laut, es konnte mich ja keiner hören: "Gott, der du die ganze Welt erschaffen hast, und alles nach deinem Plan läuft, für dich dürfte es doch ein Kleines sein, die verkokelten Verbindungen wieder herzustellen. Die Dinge, die du geschaffen hast sind doch viel komplzierter als diese Kabelverbindungen, von Menschen gemacht." Viel länger war mein Gebet nicht.
Na ja vielleicht noch ein Seufzer und zum Schluß noch ein Danke.
Am nächsten Tag, holte meine Tochter den Laptop noch einmal hervor, um erneut festzustellen, dass er nicht funktioniert. Es war ihr Letzter von den vielen Tests. Zu dieser Zeit wusste meine Tochter noch nichts von meinem Gebet. Sie packte ihren Laptop ein, und brachte ihn ins Fachgeschäft. Bevor sie ihn dort auspackte, schilderte sie dem Experten ihre Notlage und erfragte die Kosten, mit denen sie zu rechnen hätte.
"Na, dann lass erst mal sehen." Der Experte schloß das Netzteil an und siehe da, der Computer lief hoch, ganz normal, als wäre nie etwas gewesen. "Deinem Laptop fehlt doch nichts, Mädel, pack ihn wieder ein, er funktioniert einwandfrei."
Sie konnte ihr Glück kaum fassen.
Ich glaube, Gott hat so lange gezögert, damit sie diese gute Nachricht von einem Fachmann bestätigt bekommt. Sonst hätte sie bei jedem Einschalten immer wieder bangen müssen, dass er doch nicht funktioniert. Seitdem funktioniert der Laptop ohne Probleme. Die Garantiezeit ist inzwischen auch schon länger abgelaufen.
Selbst die Katzen erfreuen sich an dem wärmenden Gerät.
Eigentlich schade, dass mein Gottvertrauen erst so spät geweckt wurde, vielleicht hätte ich die Zeit des Bangens verkürzen können, wenn ich früher auf die Idee gekommen wäre. Ich stelle immer wieder fest, dass mir der Gedanke, es mit Gebet zu versuchen, oft erst in den Sinn kommt, wenn alle menschlichen Möglichkeiten erschöpft sind. Ich will alles selber im Griff haben.
Mit dieser Erfahrung möchte ich euch Mut machen, in ausweglosen Situationen auf Gottes Hilfe zu hoffen. Selbst wenn es sich um banale Situationen handelt.
Diese Erfahrung hat meinen Glauben an Gott neu gestärkt und ab und zu wird mein Vertrauen zu dem großen Schöpfer belohnt.
Ein andermal mehr davon.
Unter dem Label "unglaublich" werde ich noch einige Beispiele über wundersame Erfahrungen weitergeben.
Ich selber bin schon ganz gespannt, welche Überraschungen in diesem Jahr auf mich warten. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Die Fotos hat freundlicherweise meine Tochter zur Verfügung gestellt.
Herzliche Grüße Elisabeth
Donnerstag, 8. Januar 2015
Unglaubliche Geschichten
Unter dem Label "unglaublich", möchte ich euch einige Erfahrungen mitteilen, die wirklich unglaublich, aber trotzdem so passiert sind. Wer mich auf meinem blog schon öfter besucht hat weiß, dass ich kein Freund von langen Texten bin. Ich lasse eher Bilder sprechen. Als ich zum Jahreswechsel das vergangene Jahr und die andern davor so revue passieren ließ, fielen mir so manche Situationen ein, die mich heute noch ins Staunen versetzen, und die es wert sind, mit andern zu teilen. Zum Verständnis muß ich leider ein bißchen ausführlicher werden. Also macht es euch bei einer Tasse Tee gemütlich und hört einfach zu.
Die Serie starte ich heute mit
Vor einiger Zeit hatte ich meinen Kombi zum Transport einer Musikanlage an einen jungen Mann gegeben. Wir befanden uns auf dem Rückweg von einer Freizeit. Da dieser Freund den Weg nicht so gut kannte, blieb er hinter uns. Wir fuhren mit dem Bulli voraus. Nach einer Kurve stellten wir fest, dass der Kombi nicht mehr folgte. Wir hielten an, um zu warten. Kurze Zeit später holte der Freund uns wieder ein. Er hatte angehalten, weil sein Beifahrer nach seinem Handy suchte. Um uns wieder einzuholen, fuhr er in einer 60 ger Zone über 90, was ihm auch bewußt war. Und wie es kommen mußte, wurde er geblitzt. Ihm war auch gleich klar, dass das Folgen hat. Mir tat es echt leid für ihn, hatte er doch den Wagen für einen guten Zweck gefahren. Für jemand wie ihn, der nicht viel hat, ist das bitter.
Von Zeit zu Zeit hoffte ich immer noch, dass das Gerät nicht richtig funktionierte und der Bescheid nicht kommt.
Einige Zeit später bekam ich, als Fahrzeughalterin, dann doch den Bescheid über 120 € Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Beiliegend ein Formular zum Ausfüllen der Angaben, wer das Fahrzeug gelenkt hatte. Gemeinsam mit dem jungen Mann füllten wir das Formular umgehend aus, weil ich die Sache schnell erledigt haben wollte. Das Ganze passierte im September. Als ich im Dezember von einem Angestellten der Zulassungsstelle dann Besuch bekam, der den Fall aufklären wollte, beteuerte ich, das Schreiben abgeschickt zu haben. Jedenfalls war ich mir da ganz sicher. Er brachte nochmals das gleiche Formular mit und wir füllten es an Ort und Stelle aus, welches er auch gleich mitnahm. Mein Mann und ich erklärten dem freundlichen Herrn den Sachverhalt, wie es dazu kam, dass der junge Mann bewußt zu schnell fuhr und dass er ein armer Schüler ist. So gab er uns noch einen Tip, wo wir uns hinwenden könnten, um evtl. eine Ermäßigung zu bekommen, die wurde allerdings abgelehnt. Die Angelegenheit war eindeutig. Zwei Tage später fiel ich aus allen Wolken, als ich das Formular, welches ich abgeschickt glaubte, zwischen anderen Unterlagen fand. Und ich hätte schwören können, den Brief persönlich zur Post gebracht zu haben. Von Zeit zu Zeit fragte ich nach, ob unser Freund schon Post bekommen hätte, was er immer wieder verneinte. Da es um eine Gemeinschaftsaktion ging, für die er die Musikanlage transportierte, sprach ich verschiedene Leute an, ob sie sich an den Kosten beteiligen würden und hatte schon einen Betrag zusammen, den ich beiseite legte, um unserm Freund das Grld zu geben, sobald der Bescheid kommt. Es vergingen wieder ca. 2 Monate und wir hörten nichts weiter. Eines abends betete ich ganz konkret für diese Situation, dass die Kosten nicht mehr angefordert würden und das Verfahren einfach eingestellt wird. Eigentlich sehr unlogisch. Wann wird schon mal ein berechtigter Bußgeldbescheid aufgehoben? Promt am nächsten Tag, irgendwann im Februar, erhielt ich wieder Post, dass der Fahrer immer noch nicht bekannt sei, was mich natürlich sehr erstaunte. Der freundliche Herr vom Amt, dessen Namen ich mir nicht mal gemerkt hatte, kam doch extra zu mir nach Hause, um die nötigen Angaben selber auszufüllen. Das soll mal einer verstehen. Also war Ärger vorprogrammiert. So rief ich bei der angegebenen Telefonnummer an, um den Sachverhalt zu erklären. Die Dame war über meine Geschichte ungläubig überrascht und meinte, ich würde ihr einen Bären aufbinden. Wollte dann aber doch der Sache auf den Grund gehen. Am nächsten Tag bekam ich den Rückruf, wo sie mir mitteilte, dass das Formular bei der Zulassungsstelle vergessen wurde, und nicht wie vorgesehen, an die entsprechende Stelle, weitergeschickt wurde. Die Dame am Telefon entschuldigte sich mehrmals bei mir für diesen Fehler und versicherte mir, dass das Verfahren, mit sofortiger Wirkung, eingestellt ist. Ein paar Tage später bekam ich es schwarz auf weiß. Das eingesammelte Geld konnte ich den Personen zurückgeben, die über diesen Ausgang auch sehr überrascht waren. Eigentlich hätte ich mich für mein Versäumnis entschuldigen müssen, den wichtigen Brief nicht abgeschickt, wohlgemerkt - verschlampt zu haben, was ja offensichtlich der Auslöser für die ganzen Verzögerungen war. Ist noch nicht genug, dass ich einen Fehler gemacht habe, sondern die Vergesslichkeit des Angestellten der Behörde kam noch obendrauf. Schlußendlich diente es dazu, dass mein Gebet erhört wurde, wofür ich Gott von Herzen dankte. So konnte ich wieder neu lernen, wie Gott selbst meine Fehler benutzt, um etwas Gutes daraus zu machen. Auch unser junger Freund war total überrascht und gleichzeitig erleichtert, wie Gott von einen Tag auf den andern mein Gebet erhört hat, trotz meines Versagens. Ihm wurden die 120 € erlassen und der Punkt in Flensburg kam nicht zum Eintrag.
Also, ihr dürft schon auf meinen nächsten Beitrag gespannt sein.
Es grüßt euch ganz herzlich Elisabeth
Die Serie starte ich heute mit
Der Bußgeldbescheid
Von Zeit zu Zeit hoffte ich immer noch, dass das Gerät nicht richtig funktionierte und der Bescheid nicht kommt.
Einige Zeit später bekam ich, als Fahrzeughalterin, dann doch den Bescheid über 120 € Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Beiliegend ein Formular zum Ausfüllen der Angaben, wer das Fahrzeug gelenkt hatte. Gemeinsam mit dem jungen Mann füllten wir das Formular umgehend aus, weil ich die Sache schnell erledigt haben wollte. Das Ganze passierte im September. Als ich im Dezember von einem Angestellten der Zulassungsstelle dann Besuch bekam, der den Fall aufklären wollte, beteuerte ich, das Schreiben abgeschickt zu haben. Jedenfalls war ich mir da ganz sicher. Er brachte nochmals das gleiche Formular mit und wir füllten es an Ort und Stelle aus, welches er auch gleich mitnahm. Mein Mann und ich erklärten dem freundlichen Herrn den Sachverhalt, wie es dazu kam, dass der junge Mann bewußt zu schnell fuhr und dass er ein armer Schüler ist. So gab er uns noch einen Tip, wo wir uns hinwenden könnten, um evtl. eine Ermäßigung zu bekommen, die wurde allerdings abgelehnt. Die Angelegenheit war eindeutig. Zwei Tage später fiel ich aus allen Wolken, als ich das Formular, welches ich abgeschickt glaubte, zwischen anderen Unterlagen fand. Und ich hätte schwören können, den Brief persönlich zur Post gebracht zu haben. Von Zeit zu Zeit fragte ich nach, ob unser Freund schon Post bekommen hätte, was er immer wieder verneinte. Da es um eine Gemeinschaftsaktion ging, für die er die Musikanlage transportierte, sprach ich verschiedene Leute an, ob sie sich an den Kosten beteiligen würden und hatte schon einen Betrag zusammen, den ich beiseite legte, um unserm Freund das Grld zu geben, sobald der Bescheid kommt. Es vergingen wieder ca. 2 Monate und wir hörten nichts weiter. Eines abends betete ich ganz konkret für diese Situation, dass die Kosten nicht mehr angefordert würden und das Verfahren einfach eingestellt wird. Eigentlich sehr unlogisch. Wann wird schon mal ein berechtigter Bußgeldbescheid aufgehoben? Promt am nächsten Tag, irgendwann im Februar, erhielt ich wieder Post, dass der Fahrer immer noch nicht bekannt sei, was mich natürlich sehr erstaunte. Der freundliche Herr vom Amt, dessen Namen ich mir nicht mal gemerkt hatte, kam doch extra zu mir nach Hause, um die nötigen Angaben selber auszufüllen. Das soll mal einer verstehen. Also war Ärger vorprogrammiert. So rief ich bei der angegebenen Telefonnummer an, um den Sachverhalt zu erklären. Die Dame war über meine Geschichte ungläubig überrascht und meinte, ich würde ihr einen Bären aufbinden. Wollte dann aber doch der Sache auf den Grund gehen. Am nächsten Tag bekam ich den Rückruf, wo sie mir mitteilte, dass das Formular bei der Zulassungsstelle vergessen wurde, und nicht wie vorgesehen, an die entsprechende Stelle, weitergeschickt wurde. Die Dame am Telefon entschuldigte sich mehrmals bei mir für diesen Fehler und versicherte mir, dass das Verfahren, mit sofortiger Wirkung, eingestellt ist. Ein paar Tage später bekam ich es schwarz auf weiß. Das eingesammelte Geld konnte ich den Personen zurückgeben, die über diesen Ausgang auch sehr überrascht waren. Eigentlich hätte ich mich für mein Versäumnis entschuldigen müssen, den wichtigen Brief nicht abgeschickt, wohlgemerkt - verschlampt zu haben, was ja offensichtlich der Auslöser für die ganzen Verzögerungen war. Ist noch nicht genug, dass ich einen Fehler gemacht habe, sondern die Vergesslichkeit des Angestellten der Behörde kam noch obendrauf. Schlußendlich diente es dazu, dass mein Gebet erhört wurde, wofür ich Gott von Herzen dankte. So konnte ich wieder neu lernen, wie Gott selbst meine Fehler benutzt, um etwas Gutes daraus zu machen. Auch unser junger Freund war total überrascht und gleichzeitig erleichtert, wie Gott von einen Tag auf den andern mein Gebet erhört hat, trotz meines Versagens. Ihm wurden die 120 € erlassen und der Punkt in Flensburg kam nicht zum Eintrag.
Also, ihr dürft schon auf meinen nächsten Beitrag gespannt sein.
Es grüßt euch ganz herzlich Elisabeth
Samstag, 3. Januar 2015
Weißkraut - Paprika - Gemüse
Was kocht man aus 3 vergessenen Paprika? Die müssen unbedingt verbraucht werden, bevor sie im Abfall landen. Hab mich eh gewundert, dass sie noch so knackig waren.
Mal eben ins Internet geschaut und fündig geworden. Da ich auch noch einen Weißkohl liegen hatte, suchte ich nach einer Kombination. Also ein Gericht herausgesucht, wo beides zusammen passt.
Da der gehobelte Kohl und die gewürfelten Paprika eine ganz schöne Menge ergaben, mußte ich meinen größten Topf hervorholen.
So habe ich erst einmal ein Grundrezept verwendet.
Weißkohl - Paprika - Gemüse
1 Zwiebel und 1 Scharlotte würfeln und in Butterschmalz andünsten. Den gehobelten Kohl und die gewürfelte Paprika zugeben und weiter dünsten, mehrmals umrühren.
1 Tasse Wasser und Gemüsebrühe zugeben und ca. 15 Min. garen.
Das bissfest gegarte Gemüse in mehrere Portionen teilen.
2 Portionen vom Grundrezept schon zum Einfrieren zur Seite stellen.
Kohlsuppe
Den nächsten Teil in einen kleineren Topf umfüllen, Gemüsebrühe zugeben bis das Gemüse bedeckt ist und als Kohlsuppe weiterkochen.
Die übriggebliebenen Pellkartoffeln von gestern in kleine Stücke schneiden und zugeben.
Mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprikagewürz abschmecken.
2 Würstchen in Scheiben schneiden und zuletzt hineingeben.
Und fertig ist die Kohlsuppe. Sie kommt heute Mittag auf den Tisch.
Weißkohl - Paprikagemüse Thailändisch
Einen nächsten Teil des Kohlgemüse in einen kleineren Topf umfüllen, Mit Curry Mangosoße und Thailändischer Gewürzmischung abschmecken. Zuletzt einen halben Becher Sahne zugeben. Dieses Gericht gibt es morgen mit Reisbeilage und Hähnchenschnitzel.
Weißkohl - Paprikagemüse ungarisch
Den Rest vom Gemüse habe ich auf ungarisch vorbereitet. Mit Tomatenmark und Paprikagewürzen abgeschmeckt und
zum Einfrieren vorbereitet.
So habe ich aus einem Grundrezept gleich drei ganz unterschiedliche Gerichte gekocht. Und aus den beiden eingefrorenen Grundgerichten kann ich mir immer noch was einfallen lassen.
So spar ich mir eine Menge Zeit, und kann, wenn es mal schnell gehen muß, auf etwas Fertiges zurückgreifen.
Liebe Grüße Elisabeth
Mal eben ins Internet geschaut und fündig geworden. Da ich auch noch einen Weißkohl liegen hatte, suchte ich nach einer Kombination. Also ein Gericht herausgesucht, wo beides zusammen passt.
Da der gehobelte Kohl und die gewürfelten Paprika eine ganz schöne Menge ergaben, mußte ich meinen größten Topf hervorholen.
So habe ich erst einmal ein Grundrezept verwendet.
Weißkohl - Paprika - Gemüse
1 Zwiebel und 1 Scharlotte würfeln und in Butterschmalz andünsten. Den gehobelten Kohl und die gewürfelte Paprika zugeben und weiter dünsten, mehrmals umrühren.
1 Tasse Wasser und Gemüsebrühe zugeben und ca. 15 Min. garen.
Das bissfest gegarte Gemüse in mehrere Portionen teilen.
2 Portionen vom Grundrezept schon zum Einfrieren zur Seite stellen.
Kohlsuppe
Den nächsten Teil in einen kleineren Topf umfüllen, Gemüsebrühe zugeben bis das Gemüse bedeckt ist und als Kohlsuppe weiterkochen.
Die übriggebliebenen Pellkartoffeln von gestern in kleine Stücke schneiden und zugeben.
Mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprikagewürz abschmecken.
2 Würstchen in Scheiben schneiden und zuletzt hineingeben.
Und fertig ist die Kohlsuppe. Sie kommt heute Mittag auf den Tisch.
Weißkohl - Paprikagemüse Thailändisch
Einen nächsten Teil des Kohlgemüse in einen kleineren Topf umfüllen, Mit Curry Mangosoße und Thailändischer Gewürzmischung abschmecken. Zuletzt einen halben Becher Sahne zugeben. Dieses Gericht gibt es morgen mit Reisbeilage und Hähnchenschnitzel.
Weißkohl - Paprikagemüse ungarisch
Den Rest vom Gemüse habe ich auf ungarisch vorbereitet. Mit Tomatenmark und Paprikagewürzen abgeschmeckt und
zum Einfrieren vorbereitet.
So habe ich aus einem Grundrezept gleich drei ganz unterschiedliche Gerichte gekocht. Und aus den beiden eingefrorenen Grundgerichten kann ich mir immer noch was einfallen lassen.
So spar ich mir eine Menge Zeit, und kann, wenn es mal schnell gehen muß, auf etwas Fertiges zurückgreifen.
Liebe Grüße Elisabeth
Donnerstag, 1. Januar 2015
365 mal: Hab keine Angst
Do not be afraid
Das Jahr 2015 beginnt, und damit auch viele Fragen. Was wird es mir bringen? Welche Überraschungen warten auf mich? Gerade zum Jahreswechsel versuchen Menschen durch Bleigießen oder andere Praktiken die Zukunft zu erahnen oder etwas hineinzudeuten. Ängste kommen hoch. Wenn wir die Entwicklung in Politik, Umwelt, Weltfrieden oder auf dem Finanzmarkt beobachten, könnte uns das wirklich Angst machen.
Unsere eigene Lebensgeschichte wird fortgesetzt. Unser Leben liegt wie ein leeres Buch aufgeschlagen vor uns.
Mit jedem neuen Tag wird unsere Geschichte geschrieben. Manches können wir beeinflussen, andere Dinge passieren. Eine gute Nachricht ist, dass schon auf jeder Seite meines Buches eine Titelüberschrift steht, von Gott selbst in seinem Wort als Ermutigung versprochen: "Fürchte dich nicht." Und das finden wir 365 mal in der Bibel.
Wenn Gott persönlich diese Zusage über mein Leben schreibt, wovor sollte ich dann Angst haben.
Hab keine Angst
Mein Leben ist in seiner Hand. Ihm kann ich mich jeden Tag anvertrauen.
So kann ich voller Erwartung in die Zukunft schauen.
Euch allen wünsche ich ein gesegnetes Jahr 2015 und vertraut euch dem an, der sagt: "Fürchte dich nicht."
An dieser Stelle möchte ich auch mal Danke sagen, an alle bloggerinnen, die immer wieder mal auf meinem Blog vorbeischauen, nette Worte hinterlassen oder sich persönlich bei mir melden. Bald werde ich mein 2 jähriges Jubiläum feiern und danke euch für die vielen Inspirationen, die ich von euch bekomme.
Ganz herzliche Neujahresgrüße schicke ich rund um den Globus.
Elisabeth
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