Sonntag, 31. Dezember 2017

Zum Jahreswechsel

Die Zeit, die wir zwischen den Jahren benennen, also die Zwischenzeit, gibt es ja in Wirklichkeit gar nicht. Es gibt ein Ende und einen Anfang eines jeden Jahres. Mit einem Glockenschlag hört das vergangene Jahr auf und das neue Jahr fängt gleichzeitig an. Die Zeit läuft ungehindert weiter. Die Zeit wird nicht gestoppt und startet auch nicht neu.


Ich möchte in dem Bewußtsein leben, mein Leben ist ein unverdientes Geschenk auf unbestimmte Zeit, und möchte immer mehr lernen, Wichtiges vom Unwichtigen zu unterscheiden, damit das, was am Ende zählt, von bleibenden Wert ist. Das hatte auch König Salomo schon erkannt. Gott hat uns eine Ahnung davon gegeben, dass unser Leben nicht nur auf unser irdisches Leben begrenzt ist.
Pred 3,11 "Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit  in ihr Herz gelegt, ohne daß der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag."
Das gibt mir Hoffnung, trotz all den Unsichterheiten durch Gesellschaft, Politik, Umweltbelastungen, Naturkatastrophen, Hass und Ungerechtigkeiten, die wir jeden Tag in den Nachrichten sehen können, auf eine bessere Zukunft.
 

Voll Dankbarkeit kann ich auf das vergangene Jahr  zurückblicken und über all das Gute nur staunen, das ich erleben durfte. Ein paar Höhepunkte waren: nochmals Großeltern zu werden, die Kontaktaufnahme mit unserer Pflegetochter Bernice, die ich all die Jahre so vermisst habe, unser Israelurlaub und verschiedene andere Events. Dann möchte ich auch dankbar sein für die Zeiten, die große Herausforderungen waren. Krisenzeiten sind Reifezeiten.
Mir ist wichtig, das vergangene Jahr in Frieden mit Menschen und mit Gott abzuschließen, damit ich das Jahr 2018 unbeschwert, ohne Altlasten, beginnen kann. So kann ich mit Freude und Spannung das Neue erwarten.



Ich weiss noch nicht konkret was es für Veränderungen bringen wird. Es wird sicher so manche nette Überraschung geben, aber auch neue Herausforderungen. Eins weiss ich schon mal, im nächsten Jahr habe ich das Rentenalter erreicht. Ich bin dabei meine Aktivitäten umzustellen, manches, was ich bisher gemacht habe, werde ich aufgeben, um für Neues offen zu sein.


So wünsche ich euch allen ein frohes Neues Jahr.

Elisabeth

Sonntag, 24. Dezember 2017

Die etwas andere Weihnachtsfeier

Um uns herum gibt es viele einsame Menschen, die die Weihnachtstage alleine verbringen. Das kann unterschiedliche Gründe haben: Nahe Angehörige sind inzwischen verstorben, Familien sind zerstritten, dann sind da die Flüchtlinge, die ihre Familien weit weg haben.


Dieses Jahr geht unsere Weihnachtsfeier über den familiären Rahmen hinaus, da unsere Töchter auch weiter weg sind. Denke ich an die vergangenen Weihnachtsfeiern zurück, werden schöne Erinnerungen wach.
So habe ich mir vor einiger Zeit etwas Besonderes für diese Weihnachtstage überlegt.
In unserm Bekanntenkreis (auch einige weniger bekannte Leute) gibt es etliche Menschen, die den Heilig Abend allein verbringen würden. Diese habe ich eingeladen, um mit Ihnen gemeinsam zu essen. So habe ich ein Essen für ca. 20 Leute geplant. Es sind verschiedene Nationalitäten. Ich habe Rindergulasch mit Rotkohl vorbereitet. Dazu gibt es Semmelknödel.


Zunächst besuchen wir den Heiligabend Gottesdienst und im Anschluss bleiben wir im Gemeindehaus zum Essen und werden in gemütlicher Runde beisammen sein.



Zum Nachtisch gibt es eine Apfel Spekulatius Quarkcreme.

Hier ist mein Rezept:

400 g Schlagsahne
500 g Mascapone
1000 g Quark Magerstufe
4 Äpfel
200 g Gewürzspekulatius
Lebkuchengewürz
100 g Zucker
1 Vanillezucker
Schokodekor

Zwei Becher Sahne steif schlagen.
Quark und Mascapone verrühren, Zucker, Vanillezucker und Lebkuchengewürz zugeben. Die geschlagene Sahne unterheben.
Äpfel in kleine Stücke schneiden und mit etwas Zucker aufkochen. Abkühlen lassen.
Spekulatius in einen Gefrierbeutel tun und mit einem Nudelholz zerbröseln.
In einer Glasschüssel oder  in Gläser portionsweise schichten.
Quarkcreme, Spekulatiusbrösel, Quarkcreme, Apfelkompott, Quarkcreme.
Mit Schokodekor dekorieren.





Wünsche euch ein friedevolles Weihnachten.

Elisabeth







Donnerstag, 21. Dezember 2017

Das unerwünschte Kind



Das Ganze fing schon mit einer unerwarteten Schwangerschaft an.

Vor langer Zeit wurde ein unerwünschtes Kind geboren. Obwohl dies Kind zum König aller Könige werden sollte, gab es keinen Palast, der für ihn bereit war.
Mit der Geburt dieses Kindes wurde die Zeitrechnung mit dem Jahr 0 festgelegt. Dieses Kind war Mensch und Gott in einer Person. Gott hat sich klein gemacht, um uns Menschen nahe zu kommen.
Für dieses Kind gab es keinen Platz, es wurde in eine Futterkrippe gelegt. Dieses Baby entsprach nicht den Vorstellungen für den Befreier Israels von der Herrschaft der Römer. Der damalige Herrscher Herodes wollte dies Kind gleich nach der Geburt umbringen lassen, indem er alle kleinen Jungen ermorden ließ. Welch eine Tragödie. Gott, sein Vater hat Vorsorge getroffen, indem er rechtzeitig einen Fluchtweg vorbereitet hat. Es wurde zum Flüchtlingskind. Nur dadurch hatte dies unerwünschte Kind überlebt. Dieses Kind wuchs dann in einer ganz normalen Familie heran. Die Menschen der damaligen Zeit haben ihn als Gottessohn noch nicht erkannt. 

Der unerwünschte Gottessohn

Die Anfeindungen Jesu nahmen auch in seinem späteren Leben seinen Lauf. Nachdem Jesus sich als Gottes Sohn zu erkennen gab, wurde er wieder angefeindet. Erst versuchte Satan höchstpersönlich, ihn umzubringen, als er ihm riet, vom Tempel herunter zu springen. Immer wieder trachteten die religiösen Juden ihn umzubringen, bis es ihnen schließlich durch die Kreuzigung gelang. Aus der Bibel wissen wir, dass Jesus diesen Weg der Erniedrigung gehen musste. Viele Propheten haben den Ort der Geburt bis hin zu seinem Leiden am Kreuz, den Tod und die Auferstehung vorrausgesagt. In Jesus erfüllte Gott seinen Erlösungsplan für die gefallenen Menschheit. Leider reicht die Ableh-
nung vom Kind in der Krippe, oder dem Auferstandenen Christus, bis in unsere heutige Zeit. Das Kind in der Krippe wird verniedlicht und in unserer Konsumgesellschaft in den Supermärkten und auf Weihnachtsmärkten mit einer Märchenfigur gleichgesetzt. Der Auferstandene Gottessohn wird von vielen Zeitgenossen ignoriert. Selbst die Tatsache, dass Jesus als Sohn Gottes, an der Schöpfung beteiligt war, wird abgelehnt. Kritiker des christlichen Glaubens fragen vielleicht: Wie kann Gott sich so erniedrigen, sein Liebstes, seinen Sohn geben. Joh. 3,16 So sehr hat Gott
die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
In Phil.2,7 - 8 steht: „ Er nahm menschliche Gestalt an und wurde wie jeder andere Mensch geboren. Er erniedrigte sich selbst und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja bis zum schändlichen Tod am Kreuz. Aus der größten scheinbaren Niederlage wurde der größte Sieg aller Zeiten. 

Der erwünschte König in unserm Leben

Ich möchte uns heute herausfordern, das unerwünschte Kind nicht in der Krippe zu lassen, sondern ihn als unsern Erlöser zu erkennen und ihm Raum in unserm Leben geben, dass er als König aller Könige den Platz einnehmen kann, der ihm zusteht.
Quelle für das Foto    http://de.dreamstime.com/stockfotos-weihnachtsgeschichte-metapher-image3572863
Euch allen ein  gesegnetes Weihnachtsfest.

Liebe Grüße Elisabeth

Freitag, 8. Dezember 2017

Zuckerrübenernte




Die Zuckerrübe liefert den Grundstoff, um unser Leben zu versüßen. Die Rübenernte beläuft sich dieses Jahr nach ergiebigen Niederschlägen, auf sehr hohem Niveau. Deshalb kamen wohl gleich   zwei Rübenroder, von monströsem Ausmaß auf dem Feld nebenan, zum Einsatz.


Aus meinem Schlafzimmerfenster habe ich die optimale Perspektive, das Geschehen zu beobachten.



Das südliche Niedersachsen ist bekannt für den Zuckerrübenanbau. Solange die landwirtschaftlichen Fahrzeuge auf den Feldern bleiben, ist das noch ok. Aber leider kann man oft genug, in der Erntezeit der Rüben, hinter diesen überbreiten Gefährten mit dem Auto hinterher schleichen. Zudem sind die Straßen auch sehr verschlammt.


Bis die Rüben zur nächsten Zuckerfabrik abtransportiert werden, schüttet man sie erstmal  zu großen Mieten auf. Später werden sie auf LKW's verladen.
Jedenfalls dürfte der Landwirt froh sein, die Rüben vor Wintereinbruch aus der Erde bekommen zu haben.


 Selbst wenn wir Zucker so im Überfluß haben, geniesst ihn in dieser Vorweihnachtszeit in Massen. Denkt an eure Gesundheit.

Das Feld ist noch nicht abgeerntet, fährt schon der Traktor mit dem Pflug hinterher. Dem Boden wird nicht ein Tag Ruhe gegönnt.


 Zum Kochen und Backen nach Rezepten reduziere ich generell die Mengen an Zucker, oder verwende Rohrzucker, Honig oder Stevia zum Süßen.

Ein bißchen Zuckerschlecken zu Weihnachten ist ausnahmsweise mal erlaubt.


Seid herzlich gegrüßt
Elisabeth




Sonntag, 3. Dezember 2017

Backe, backe Plätzchen

Es war mir ein Vergnügen, für eine Woche, unsere kleinen Enkelkinder zu hüten. Zu Hüten, im wahrsten Sinne des Wortes. Zwei kleine Mädels, na gut, bei der einen ist das Hüten noch nicht angesagt, sie will mit ihren 4 Monaten eher bespasst werden. Anders ist es bei der großen Schwester, noch keine zwei Jahre alt, mit immer neuen Ideen im Kopf, mußte davor bewahrt werden, über die herumstehenden Farbeimer , die in der Wohnung verteilt waren, zu fallen.


So habe ich sie an einem Tag mit Plätzchen backen beschäftigt. Einmal habe ich fertige Teigstangen für Schwarz-Weiss Gebäck besorgt, die nur in Stücke geschnitten werden mußten, dann wurden sie von Noelia mit Begeisterung auf's Blech plaziert.

Ein bißchen spielerisch mußte die Aktion schon veranstaltet werden. So wurde die Ausstechform der Ente in eine Schaukel umfunktioniert, oder ein paar Sterne wurden in einen Wolkenhimmel aus Mehl gedrückt. Die Holzplätzchen kamen zwischendurch auch auf's Blech, aber nicht in den Ofen.


Schnell hatte sie verstanden, wozu ein Nudelholz gut ist.


Dann konnte es gar nicht schnell genug gehen, mehrere Förmchen gleichzeitig auszustechen.


 Auf alle Fälle war sie so eine ganze Weile beschäftigt und hatte ihren Spass dabei.

Für den Ausstechteig hatte ich eine Fertigmischung von Dr. Oetker genommen, da in einer improvisierten Küche, (mitten im Umzug) das Backen erschwert ist.


Die Lichtverhältnisse zum Fotographieren waren auch nicht optimal, da man uns die Glühbirne aus der Fassung gedreht hatte, weil sie im Raum, der gestrichen werden sollte, benötigt wurde. So blieb uns nur das Licht von der Dunstabzugshaube.
Aber immerhin haben die Kekse geschmeckt.

Ihr habt sicher auch schon fleißig gebacken.
Liebe Grüße Elisabeth