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Donnerstag, 20. September 2018

Apfelernte

Viel früher als sonst die Jahre, habe ich mit der Apfelernte begonnen. Durch den warmen Sommer sind die Äpfel schneller gereift.


Jeden Tag wird über den Gartenzaun gefachsimpelt, welche Apfelsorten sich wofür am besten eignen. Rezepte werden ausgetauscht.


Die Nachbarin mit dem grünen Daumen brachte mir diese Prachtexemplare in XXXL Größe. Ein Apfel wiegt 450 g. Die richtige Größe als familyapple.


Morgen geht's in die Mosterei, damit für den Winter vorgesorgt ist.


Leider habe ich diesmal wieder vergessen Herzen auf die Äpfel zu keben, bevor sie rot werden. Das fällt mir immer zu spät ein.


Welch eine Vielfalt an unterschiedlichen Äpfeln es doch gibt, im Aussehen und im Geschmack.


Um Fallobst zu verarbeiten, gibt es Apfelmus, Apfelkuchen, scrumbled apple mit warmer Vanillesoße, frisch gepresster Apfelsaft, und vieles mehr.


Dieses Jahr sind wir wieder reich gesegnet mit vielen Früchten.

Seid herzlich gegrüßt.
Elisabeth

Sonntag, 27. Mai 2018

Der Nachwuchs ist geschlüpft

Wenn ich mich in den Garten setze und den Vogelstimmen lausche, nehme ich immer mehr Vogelkinder, mit ihren piepsigen Stimmen wahr. Inzwischen haben sich schon verschiedene Arten aus ihren Eiern befreit.


Der Nachwuchs dieser Meisen saß heute dicht beieinander im Nußbaum und dachte sich: Gemeinsam sind wir stark.


Die Ästlinge konnte ich eine ganze Weile beobachten, sie machten ihre ersten Flugversuche.


Dann sind da noch die Singdrosseln, die das Fliegen noch lernen müssen. Sie spazieren durch meinen Garten, Nachbars Katze immer auf der Lauer, ob sie nicht einen dieser Jungvögel erwischen kann.


Hier wird der Jungvogel von den Vogeleltern noch mitversorgt. Erstaunlich, wie die Drosseln die Würmer im ausgetrockneten Boden finden.


Hoffentlich finden all die Kleinen jetzt einen guten Unterschlupf, wo ein Gewitter heraufzieht.

Wünsche euch eine angenehme Woche.

Elisabeth

Dienstag, 8. Mai 2018

Heute, vor 42 Jahren

haben Martin und ich uns das Ja Wort gegeben und wir stehen immer noch dazu.


Unsere Ringe haben nach der langen Zeit die Ecken und Kanten abgeschliffen, im Gegensatz zum realen Leben, da kommen sie manchmal noch durch.


Heute haben wir einen wunderschönen, gemeinsamen Tag verbracht.


Einen Tag mit dem Fahrrad in der Natur.


Das Wetter lud zu einem Ausflug ans Steinhuder Meer, mit einem Abstecher durchs Tote Moor.




Mit einem leckeren Spargelgericht haben wir uns verwöhnen lassen.


Natürlich Spargel da, wo der Spargel wächst.


Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende.

Liebe Grüße Elisabeth





Freitag, 8. Dezember 2017

Zuckerrübenernte




Die Zuckerrübe liefert den Grundstoff, um unser Leben zu versüßen. Die Rübenernte beläuft sich dieses Jahr nach ergiebigen Niederschlägen, auf sehr hohem Niveau. Deshalb kamen wohl gleich   zwei Rübenroder, von monströsem Ausmaß auf dem Feld nebenan, zum Einsatz.


Aus meinem Schlafzimmerfenster habe ich die optimale Perspektive, das Geschehen zu beobachten.



Das südliche Niedersachsen ist bekannt für den Zuckerrübenanbau. Solange die landwirtschaftlichen Fahrzeuge auf den Feldern bleiben, ist das noch ok. Aber leider kann man oft genug, in der Erntezeit der Rüben, hinter diesen überbreiten Gefährten mit dem Auto hinterher schleichen. Zudem sind die Straßen auch sehr verschlammt.


Bis die Rüben zur nächsten Zuckerfabrik abtransportiert werden, schüttet man sie erstmal  zu großen Mieten auf. Später werden sie auf LKW's verladen.
Jedenfalls dürfte der Landwirt froh sein, die Rüben vor Wintereinbruch aus der Erde bekommen zu haben.


 Selbst wenn wir Zucker so im Überfluß haben, geniesst ihn in dieser Vorweihnachtszeit in Massen. Denkt an eure Gesundheit.

Das Feld ist noch nicht abgeerntet, fährt schon der Traktor mit dem Pflug hinterher. Dem Boden wird nicht ein Tag Ruhe gegönnt.


 Zum Kochen und Backen nach Rezepten reduziere ich generell die Mengen an Zucker, oder verwende Rohrzucker, Honig oder Stevia zum Süßen.

Ein bißchen Zuckerschlecken zu Weihnachten ist ausnahmsweise mal erlaubt.


Seid herzlich gegrüßt
Elisabeth




Samstag, 7. Oktober 2017

Yad Vashem

Yad Vashem ist eine Gedenkstätte für Holocaust und Heldentum in Jerusalem. Die Zeitgeschichte ist sehr detailliert dargestellt mit Tausenden von Dokumenten aus der Leidensgeschichte der Juden. Viele Zeitzeugen berichten über Video von ihren schrecklichen Erfahrungen.


In der Ausstellung war das Fotographieren nicht erlaubt.

Im Außenbereich gibt es den Garten der Gerechten. Dort ist ein kleiner Wald entstanden, nachdem für viele Familien oder Einzelpersonen ein Baum gepflanzt wurde, die während des Holocaust Juden zur Flucht verholfen oder unter Lebensgefahr versteckt haben. Die Geschichte von Corrie ten Boom ist ja sehr bekannt geworden. Ihr Baum ist in dem Jahr, in dem sie im hohen Alter starb, eingegangen. Ihr wurde ein neues Bäumchen gepflanzt. Jeder Baum bekommt ein Namensschild.




Erstaunlich, wie viele Menschen aus ganz Europa ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um Juden zu retten.

Die Geschichte von Irena Sendler ist noch nicht so lange bekannt. Eine mutige Frau hat über 2000 Kinder aus dem Warschauer Ghetto geschmuggelt.


 Im Internet gibt es gute Dokomentationen. Hier sind ein paar Links. Auf You Tube findet man viele Videoclips.

Yad Vashem
 https://www.youtube.com/watch?v=6X6ku8KNsOw&t=173s
https://www.youtube.com/watch?v=dr3PeT-Fxyc


Das schwedische Rote Kreuz hat viele Juden in solchen Bussen nach Schweden gebracht.


  Für Soldaten und Soldatinnen aus Israel ist es Pflicht diesen Ort zu besichtigen, um aus der Geschichte zu lernen.
Wie viele unschuldige Menschen haben ihr Leben lassen müssen und wieviele nur, weil sie aus Nächstenliebe Andern geholfen haben.

Yad Vashem, ein Ort des Gedenkens und der Betroffenheit über so viele Einzelschicksale, zum andern Beweise von Mut und Entschlossenheit, sich nicht der Masse anzuschließen.

Herzliche Grüße Elisabeth

Montag, 31. Juli 2017

Ruhestand

Fast nicht zu glauben und doch wahr, mein Mann ist im wohlverdienten UnRuhestand. Um mir ein Urteil über diese Begrifflichkeit zu bilden, muss ich erst mal abwarten, ob die Ruhe oder die Unruhe überwiegt. So wie ich meinen Mann kenne, läuft es sicher auf die Unruhe hinaus. Zu tun gibt's ja immer genug.


Zum Abschied gab es noch eine nette Party. In dem Präsent sind solche Nettigkeiten, an die die Kollegen erinnert wurden, was mein Mann über die Jahre an die Jungs schon mal verteilt hat, um die Stimmung aufzuheitern.


Eine Urkunde darf zu solchem Anlass auch nicht fehlen.


Ab jetzt wird der Wecker aus dem Schlafzimmer verbannt. Kein Klingeln morgens um 5 Uhr. Nach 30 Jahren ist Schluss damit.
 

Dieses Bild vom Strassenfertiger hat ein Freund zur Erinnerung an die Jahre 1987 - 2017 meinem Mann geschenkt. Eine nette Überraschung.


Mein Mann hat sich nicht nur auf die Rentenzeit vorbereitet, er trifft auch schon Vorkehrungen für die Zeit nach der Rente.

Ich halte euch dann auf dem Laufenden wie sich das mit der Ruhe so entwickelt.

Liebe Grüße Elisabeth

Dienstag, 25. Juli 2017

Land unter

Nach heftigen Regenfällen heute nacht haben wir den Bach, der an unserm Haus vorbei fliesst, mehrmals im Auge behalten. Die Feuerwehr war schon im Einsatz, um unsere Zufahrtsstrasse wegen Überflutung zu sperren.


Und der Ententeich in unserm Garten muss nicht mehr angelegt werden. Die Natur hat das inzwischen erledigt.


Ich hoffe nur, dass wir später nicht wieder so eine Mückenplage bekommen, wie bei der letzten Überschwemmung. Na ja, unser Moskitonetz haben wir noch zum Schutz.

Normalerweise ist unser Bach eher ein Rinnsal.
Ich hoffe, dass der Regen nun bald nachlässt und die Sonne den Garten wieder abtrocknet, bevor die Enten sich wieder falsche Hoffnungen machen und den Ententeich besiedeln wollen.

Nun wünsche ich allen, die noch im Urlaub sind, ein paar sonnige Tage.

Herzliche Grüße Elisabeth

Freitag, 21. April 2017

Ein Grund zum Feiern


Die Osterfeiertage haben wir als Gelegenheit genutzt, den 40. Geburtstag unser ältesten Tochter zu feiern.
Vor 40 Jahren ist sie am Ostermontag auf die Welt gekommen.
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Mein kleines Mädchen ist ganz groß geworden.




Ganz romantisch kommt sie daher.



Foto von Hoschi photographics by Jochen und Debby Wolf

Vom Blumenschmuck bin ich total begeistert.



Foto von Hoschi photographics by Jochen und Debby Wolf

Liebe Debby, es hat Spass gemacht mit euch zu feiern.

Elisabeth

Montag, 24. Oktober 2016

Apfelsorten bestimmen

Ich habe euch ja schon mehrmals von meinem Früchtesegen berichtet. Heute habe ich meinen Apfelsaft aus der Mosterei geholt.


Da wir einen alten Baumbestand haben, fällt natürlich viel Fallobst an.


Der Vorteil in der Mosterei Wesemann in Völkerhausen ist, dass ich von meinen eigenen Äpfeln den Saft bekomme. (Für mich kommen da nur erlesene Äpfel in Frage, gut durchsortiert).
H I E R findet ihr den Link

Da Frau Wesemann von einer meiner Apfelsorten so begeistert war, (und die kennt sich da wirklich aus), hat sie sich die Mühe gemacht, um diese Sorte von Experten bestimmen zu lassen.
Nun weiss ich auch mal wie dieser Apfel heißt. Wurde schon mehrmals danach gefagt.


Es ist der Blenheimer Goldrenette. 

Dann haben wir noch einen Apfel, den mein Schwiegervater vor Jahren schon veredelt hat. Er trägt supergroße Äpfel, die sehr köstlich sind.


Dies sind meine veredelten Äpfel, die nicht nur lecker aussehen, sondern auch so lecker biomäßig schmecken.

Da ich nun schon mal begeistert bin, kann ich euch meine roten Äpfel nicht vorenthalten und die schmecken genauso lecker, wie sie aussehen.


So das war heute mal ein bißchen Apfelkunde.
Über die ganz kleinen Äpfel freue ich mich natürlich auch. Die kommen in die Herbstdeko.



Seid alle lieb gegrüßt

Elisabeth