Samstag, 7. Oktober 2017

Yad Vashem

Yad Vashem ist eine Gedenkstätte für Holocaust und Heldentum in Jerusalem. Die Zeitgeschichte ist sehr detailliert dargestellt mit Tausenden von Dokumenten aus der Leidensgeschichte der Juden. Viele Zeitzeugen berichten über Video von ihren schrecklichen Erfahrungen.


In der Ausstellung war das Fotographieren nicht erlaubt.

Im Außenbereich gibt es den Garten der Gerechten. Dort ist ein kleiner Wald entstanden, nachdem für viele Familien oder Einzelpersonen ein Baum gepflanzt wurde, die während des Holocaust Juden zur Flucht verholfen oder unter Lebensgefahr versteckt haben. Die Geschichte von Corrie ten Boom ist ja sehr bekannt geworden. Ihr Baum ist in dem Jahr, in dem sie im hohen Alter starb, eingegangen. Ihr wurde ein neues Bäumchen gepflanzt. Jeder Baum bekommt ein Namensschild.




Erstaunlich, wie viele Menschen aus ganz Europa ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um Juden zu retten.

Die Geschichte von Irena Sendler ist noch nicht so lange bekannt. Eine mutige Frau hat über 2000 Kinder aus dem Warschauer Ghetto geschmuggelt.


 Im Internet gibt es gute Dokomentationen. Hier sind ein paar Links. Auf You Tube findet man viele Videoclips.

Yad Vashem
 https://www.youtube.com/watch?v=6X6ku8KNsOw&t=173s
https://www.youtube.com/watch?v=dr3PeT-Fxyc


Das schwedische Rote Kreuz hat viele Juden in solchen Bussen nach Schweden gebracht.


  Für Soldaten und Soldatinnen aus Israel ist es Pflicht diesen Ort zu besichtigen, um aus der Geschichte zu lernen.
Wie viele unschuldige Menschen haben ihr Leben lassen müssen und wieviele nur, weil sie aus Nächstenliebe Andern geholfen haben.

Yad Vashem, ein Ort des Gedenkens und der Betroffenheit über so viele Einzelschicksale, zum andern Beweise von Mut und Entschlossenheit, sich nicht der Masse anzuschließen.

Herzliche Grüße Elisabeth

1 Kommentar:

  1. Sehr bewegend.
    Immer wieder Gänsehaut bei dieser Thematik.
    Danke für das Erinnern!
    LG,
    Tina

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