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Donnerstag, 2. April 2020

Friends

In Zeiten von Corona zeigt sich, was Freundschaft ist. Am meisten vermisse ich die Sozialen Kontakte. Um mit der Nachbarin in Kontakt zu bleiben, trennt uns nur ein Zaun, der uns daran erinnert, den geforderten Abstand einzuhalten.
Bevor wir unsere freiwillige Quarantäne vor 4 Wochen antraten, und ich kein Mehl bekommen konnte, hat meine Nachbarin mir welches geben können. Leider habe ich bis heute noch kein Mehl bekommen, um es ihr zurückzugeben.
Seinerzeit hatte ich aber das letzte Dinkelmehl und Vollkornmehl kaufen können. So beschloss ich von meiner letzten Hefe ein Brot zu backen.


Den Teig habe ich auf 2 Formen verteilt. So konnte ich meiner Nachbarin auch ein Brot überreichen. Diese Form fand ich total passend für unsere, nicht freiwillige, Situation. Frisch aus dem Ofen stellte ich das Brot vor ihre Tür.


Mit einer passenden Karte und einem Frühlingsgruß konnte ich ein bißchen Freude weitergeben.

Friend make the world a little lighter, a little brighter, and a whole lot more fun!
A friend loves at all times. Proverbs 17:17  "Auch in Coronazeiten"


Womit und Wem kann ich eine Freude machen? Zur Zeit gibt es mit Sicherheit viele einsame Menschen. Womit können wir ihnen den Tag heller machen?

Bleibt alle gesund und munter.

Liebe Grüße Elisabeth

Montag, 30. September 2019

Der krönende Abschluss unserer Reise - Jerusalem

Diesmal haben wir unsere Reise in Jerusalem ausklingen lassen und uns dafür einige Tage Zeit genommen.


Da wir unsere Unterkunft im Abrahamhostel hatten, das ziemlich im Zentrum und direkt an der einzigen Strassenbahnlinie liegt, haben wir den Mietwagen schon zurückgegeben. Allein die Parkgebühren sind hier sehr hoch und man kann die Altstadt sowieso nur zu Fuß erkunden.


Die Altstadt ist heute immer noch von riesigen Mauern umgeben, in die man durch verschiedene Tore hineingelangt. Eingeteilt ist die Altstadt in vier Quarter. Einen Jüdischen, einen Arabischen, einen Christlichen und einen Armänischen Teil. Jeder Teil hat einen spezifischen Charakter.


Da wir während unserm letzten Aufenthalt vor zwei Jahren nicht die Zeit für alle Sehenswürdigkeiten hatten, oder den Teich Bethesda nach mehrmaliger Suche einfach nicht fanden, oder auf manche Ausgrabungsstätte erst nach unserer Reise aufmerksam wurden, hatten wir verschiedene Ziele schon vor unserer Reise festgelegt, wie z.B. Davids Stadt, außerhalb der Stadtmauern von Jerusalem und südlich von der Altstadt.


 Unsere erste Besichtigung war die City of David.
Über viele Jahrhunderte, ja sogar teilweise bis heute, wurde bestritten, dass König David in Jerusalem seinen Palast hatte. Die Ruinen, und damit auch die archäologischen Funde, die nachweislich David zugeordnet werden können, sind ein Beweis dafür, dass die Aussagen der Bibel mit der Archäologie übereinstimmen.



König David verließ vor ca. 3000 Jahren Hebron, um seine Residenz in Jerusalem aufzubauen. Er wollte diesen Ort zum religiösen, sowie zum politischen Mittelpunkt machen. In 2. Samuel 5,4 - 5 können wir nachlesen, dass David 7 1/2 Jahre in Hebron als König regierte, und danach für 33 Jahre in Jerusalem. Seit einigen Jahren ist diese Stätte eine der wichtigsten archäologischen Ausgrabungen im Vergleich zur Bibel und somit das älteste, bewohnte Gebiet von Jerusalem.


Salomo, Davids Sohn erbaut hier den Tempel und den Königspalast. Die Fundamente der uralten Stadtmauer sind heute freigelegt und unterschiedliche Zeitepochen sind durch Funde nachgewiesen.
Ein unterirdisches Wassersystem, der Hiskiatunnel kann heute durchwandert werden. An manchen Stellen sehr eng und glitschig. Der Tunnel wird heute noch aus der alten Quelle gespeist.


Von hier aus wanderten wir weiter durch das Kidrontal zum Garten Gethsemane.


Hier kommt man an verschiedenen, in den Fels gehauenen Gräbern vorbei und hat einen schönen Blick auf das goldene Tor, das direkt nach der Wiederherstellung der Stadtmauer unter türkischer Herrschaft wieder zugemauert und versiegelt wurde.


Mir war nicht bewusst, dass der Anstieg zum Garten Gethsemane doch noch so weit ist. Aber die Mühe hat sich gelohnt.


Hier hatten wir eine Zeit des Innehaltens und einen fantastischen Ausblick auf die Stadt Jerusalem. Was uns in unserer Ruhe gestört hat, war, dass von der Al-Aqsa-Moschee über Lautsprecher eine Ansprache herüberschallte, wo gerade das Fastenbrechen nach dem Ramadan gefeiert wurde.


Wir wunderten uns schon, dass die Hauptstrassen in Jerusalem gesperrt waren und schwarzgekleidete Menschenmassen durch das Löwentor in die Stadt drängten.


Als wir uns auf den Rückweg machten und durch die Altstadt die Abkürzung nehmen wollten, trafen wir auf die Menschenmassen, die gerade die Moschee verliessen. Wie wir später erfuhren, waren es 180000 Besucher, die sich durch die engen Gassen quälten. Eine Erfahrung, die ich nicht noch einmal erleben möchte. In diesem Menschenstrom, alle in Schwarz gekleidet, z. T. verschleiert, wurde man einfach mitgeschoben.


Natürlich gab es strenge Polizeikontrollen, die für Sicherheit sorgten. Es war befreiend, die Altstadt durch das Jaffator wieder verlassen zu können.

So macht man halt so seine Erfahrungen.

Liebe Grüße Elisabeth

Mittwoch, 14. August 2019

Eilat, Ferienparadies

Eilat, ganz im Süden von Israel, direkt am Roten Meer gelegen, ist ein schöner Ort, um Urlaub zu machen.


Unser Quatier hatten wir zu moderaten Preisen im Hostel Hi Eilat mit üppigen Frühstück.
In ein paar Gehminuten ist man am Strand. Mit einem Glasbodenboot kann man die Unterwasserwelt, mit all ihrer Vielfalt, bestaunen.


Ganz in der Nähe kann man mit Delfinen baden gehen.


Fährt man noch ein Stück weiter, fast bis zur ägyptischen Grenze, kommt man an einen Strand,an dem man hervorragend schnorcheln kann.


Der Tourismus in der Stadt nimmt immer mehr zu. Es werden noch weitere Hotels gebaut.


Auf der gegenüberliegenden Seite vom Golf von Akaba liegt die jordanische Stadt Akaba.


Hier konnte Martin sich mal als Kaptän des Glasbodenbootes ausprobieren.


Da wir das Auto gemietet hatten, konnten wir von Eilat aus auch den Timna Park besuchen. Davon mehr im nächsten Beitrag.

Liebe Grüße Elisabeth

Samstag, 20. April 2019

Wildkräuter wiederentdecken

Gott hat sich sicher etwas dabei gedacht, als er die Wildkräuter erschuf. In meinem Garten sind sie unverwüstlich. Ich lerne sie immer mehr schätzen.
Heute stelle ich euch Herrn Gundermann und Co. vor.


Gerade jetzt im Frühling kommen die frischen Kräuter ganz groß raus. Bärlauch steht zur Zeit hoch im Kurs, und darf auf dem Speiseplan nicht fehlen. Die Tage gab es bei uns Bärlauchsuppe.
Zur Zeit taste ich mich auch an Girsch heran, jetzt wo die Blätter noch so zart sind.



Der Gundermann enthält viel Vitamin C und wurde früher als Heilkraut verwendet. Der Gundermann rankt über den Erdboden und ist ein Bodendecker. Er gehört zu den Lippenblütlern.


Bevor der Bäalauch seine weissen Blüten zur Schau stellt, habe ich schon mal Knospen geerntet und diese in Olivenöl eingelegt.
Einige Knospen in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und mit Öl übergiessen.
Nach 3 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt, bekommst du ein aromatisiertes Olivenöl.



Frohe Ostertage und herzliche Grüße Elisabeth

Sonntag, 7. April 2019

Schwedenfeuer

Diese Tage ließen wir etliche Baumstämme als Brennholz anliefern. Schnell wurden ein paar Sitzmöbel und ein Tisch daraus gesägt. Eine rustikale Sitzecke im Garten aufgestellt.


Kurz entschlossen wurde der Grill angezündet und so wollten wir den warmen Frühlingstag zur Grillsaison eröffnen.

Aus einem ca. 80 cm hohen Baumstumpf wurde mal eben ein Schwedenfeuer entzündet. Mit der Kettensäge wurde senkrecht, bis auf die unteren 10 cm, ein Kreuz eingesägt. Oben in einer kleinen Mulde wurde mit kleinen Ästen ein Feuer angezündet, dass durch den Windsog durch die Schlitze sofort zum Brennen kam.


Bei superschneller Hitzeentwicklung wurde das Grillfleisch auf diese Feuerstelle verlagert. Der Abstand zum Feuer wurde durch Ziegelsteine reguliert.


Bei Holzfällerromantik ließen wir den Abend, beim herrlichen Sonnenuntergang, ausklingen.
Ein entspanntes Wochenende geht zu Ende.
Euch allen eine Gute Woche.
Liebe Grüße Elisabeth


Montag, 1. April 2019

Erdhummelnest

Immer öfter hört man vom Bienensterben. Je mehr ich darüber höre oder lese, mache ich mir Gedanken, was kann ich dazu beitragen, um das zu verhindern.
So habe ich den Entschluss gefasst, Wildkräuter, die ich bisher als Unkraut angesehen habe, in meinem Garten als Bienenfutter anzuerkennen.
Das Scharbockskraut mit seinen leuchtend gelben Blüten wird nicht mehr entfernt.


Selbst die Weidenkätzchen, die ich so liebe, habe ich ganz sparsam für meine Frühlingsdeko verwendet. Die Trauerweide war ein Tummelplatz für verschiedenen Insekten, vor allem Bienen und Hummeln.


Auch der Ehrenpreis und die Taubnesseln dürfen sich nun im Garten ausbreiten.



Jeden Tag halte ich Ausschau wann endlich die Wildbienen schlüpfen, die vor einem Jahr im Insektenhotel eingecheckt haben.



Nun kam auch noch ein Erdhummelnest dazu. Zunächst habe ich ein Erdloch ausgehoben, ca. eine Spatentiefe. Unten ein paar Kieselsteine verteilt, um eine Drainage zu bekommen, gegen Staunässe. Dann habe ich einen Blumentopf aus Ton mit Stroh gefüllt und kopfüber auf den Kies gestellt. Das Loch im Topf sollte nicht größer als 2 cm sein.


Mit Erde etwas zuschütten und ein paar flache Steine als Stützen ringsherum senkrecht in die Erde drücken. Die Steine sollten etwas höher als der Topf sein. Mit einer Steinplatte abgedeckt, um das Nest vor Regen zu schützen, ist eine Nisthilfe für die Königin der Hummeln schnell hergestellt.



Ich hoffe nun, dass meine Baukunst bei den Hummeln Beachtung findet.

Um den Wildbienen noch mehr Nisthilfen zu bieten, kamen diese Kästen hinzu, in der Hoffnung, dass die Behausungen auch angenommen werden.


Für die Familienplanung ist erstmal vorgesorgt.


Vielleicht bekommt der eine oder andere auch Lust, der Umwelt zu Liebe, den Bienennachwuchs zu sichern.

Viel Spass dabei und liebe Grüße Elisabeth

Samstag, 22. Dezember 2018

Stressfrei Weihnachten feiern

Allgemein sagt man, die Weihnachtszeit ist die schönste Zeit im Jahr, aber für viele auch die stressigste Zeit des Jahres.
Die Erwartungen der Partner in Bezug auf Traditionen und Gebräuche kann weit auseinander klaffen und somit ein Schmelztigel der Gefühle hervorrufen. So ist es eine gute Entscheidung seinen eigenen Weg zu finden.
Gemeinsam die Überlegung anzustellen, was ist uns wichtig und gemeinsam Kompromisse zu finden. Vielleicht auch mal die Frage stellen, warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Feiern wir eine Geburtstagsparty ohne das Geburtstagskind? Wir beschenken uns gegenseitig und das Geburtstagskind geht leer aus. Macht eine Geburtstagsfeier eigentlich Sinn, wenn das Geburtstagskind keine Beachtung findet? Für viele ist Weihnachten leider nur an Traditionen hängengeblieben. Kindheitserinnerungen wollen aufgefrischt werden.


Den Weihnachtsbraten, den Mama schon immer auf den Tisch gebracht hat, soll es geben. Warum eigentlich?

 
All die Jahre habe ich versucht, Weihnachten so einfach wie möglich zu halten. Das Weihnachtsessen nicht so in den Vordergrund zu stellen, die Geschenke eher als nebensächlich zu sehen. Und an Stelle alle möglichen Leute zu beschenken, die eh schon alles haben, überlegen wir uns eher Menschen eine Freude zu machen, die bedürftig sind. Ihnen einfach Zeit schenken. Oft habe ich hinterher feststellen müssen, dass ich die Beschenkte war.


Diesen Tannenbaum habe ich aus einem Hefezopfteig gebacken. Zwei Dreiecke ausrollen. Die untere Lage mit Schokoaufstrich bestreichen und gehackte Walnüsse darüber streuen. 


Das zweite Dreieck über das erste legen, andrücken und den Baum von unter her einschneiden, dann die einzelnen Zweige nach oben drehen. Ein Ei verquirlen und den Baum einpinseln.
Für 10 bis 15 Min. bei 175 ° Backen.


Wünsche euch für morgen einen schönen 4. Advent.
Liebe Grüsse Elisabeth

Samstag, 27. Januar 2018

Erinnerungen an einen unvergesslichen Urlaub.

Was machen wir nicht alles, um Erinnerungen wachzuhalten.
Da mir bewußt ist, dass mein "Fotographisches Gedächtnis" ( visuelle Wahrnehmungen zu speichern) nicht sehr ausgeprägt ist, ist es mir wichtig, atemberaubende, begeisternde und berührende Eindrücke fotographisch festzuhalten. So habe ich vor einigen Jahren das Fotographieren als Hobby entdeckt.


Dank der digitalen Fotographie sind die Möglichkeiten unbegrenzt.
Im Sommer hatten wir einen außergewöhnlichen Urlaub in Israel. Zwei unserer Mädels haben uns begleitet. Wenn ihr auf der rechten Seite meines blogs unter Labels und Israelreise schaut, findet ihr einen ausführlichen Reisebericht.


Um die Fotos nicht ausschliesslich auf Festplatten und Speicherkarten irgendwo in die Versenkung zu schicken, habe ich mich entschlossen, ein Fotobuch drucken zu lassen. Durch Emphehlung meiner Tochter Judith wurde ich auf die online Druckerei Saal Digital aufmerksam und machte mich mit der software vertraut.


Es entstand ein Fotobuch, mit dem ich an Weihnachten meinen Mann und meine beiden Mädels überraschen wollte.


Ich habe einige Wochen damit zugebracht Bilder auszuwählen, in die Vorlagen einzufügen, teilweise zu beschriften und die Seitenlayouts zu gestalten. Während der Gestaltung kamen immer wieder schöne Erinnerungen hoch an besondere Momente.


Für dieses Fotobuch habe ich die Größe DIN A 4 Querformat gewählt und 60 Seiten gestaltet. Was mir an dieser Vorlage besonders gefiel, ich konnte die Fotos seitenübergreifend  plazieren. Dies nennt sich Lay Flat Bindung, oder Panoramabindung.


Leider sind hier auf meinen Fotos die Farben nicht so schön rausgekommen, wie im Original. Müßte die Kamera anders einstellen.


Zur Ansicht habe ich erst mal ein Buch in Auftrag gegeben, um noch evtl. Fehler, die sich eingeschlichen haben, zu korrigieren. Zum Glück hat alles gepasst.
Für die Folgebestellung habe ich als Neukunde einen Gutschein über 15 € erhalten.


Mit der Qualität bin ich sehr zufrieden. Die Seiten sind richtig stabil, die Farben brilliant, (nur auf diesen Fotos nicht) und der Einband ist auch gut verarbeitet.


Für die Bearbeitung des Buches habe ich die software verwendet, und nicht die online Version, damit meine Vorlagen nicht in den Tiefen des www. verloren gehen können. Beinahe wäre es doch passiert.
Einen Tag, nachdem ich die zweite Nachbestellung online gestellt hatte, hat mein lieber Mann, die software auf meinem Laptop gelöscht, weil er glaubte ich hätte mal wieder etwas aus Versehen heruntergeladen. Er wußte ja nichts von der Überraschung, die auf ihn gewartet hat. Es wäre jammerschade, hätte ich mir die wochenlange Mühe umsonst gemacht.

So konnte ich ihm und meinen Mädels an Weihnachten diese schöne Überraschung überreichen.

Es grüßt euch herzlich Elisabeth