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Samstag, 16. März 2019

Blumenzwiebeln

Da das Wetter mal wieder kalt und nass ist, habe ich die Gartensaison auf einem Tablett als Tischdeko eröffnet. Über die Jahre haben sich in meinem Garten verschiedene Frühblüher angesiedelt. Eigentlich sind die nicht selbst zugezogen, sondern, wann immer ich Blumenschalen mit Blumenzwiebeln geschenkt bekam, sind die nach der Blüte in den Garten gewandert. So kann ich mich jedes Jahr auf's Neue daran erfreuen.


Nachdem ich Hyazinthen, Muscari und Osterglocken ausgegraben, von der losen Erde befreit und danach die Zwiebeln ausgewaschen habe, fanden sie ihren Platz in verschiedenen Gläsern. Mit Weidenkätzchen und Kirschblütenknospen präsentieren sie sich nun, mit fremden Federn geschmückt, und verströmen ihren sanften Duft.


So habe ich bei dem Schmuddelwetter meinen Frühlingsgarten ins Haus geholt. Der Vorteil gegenüber Schnittblumen ist, dass diese Zwiebelblumen wesentlich länger blühen.


Nach der Blüte wandern alle Zwiebeln wieder in den Garten, um im nächsten Jahr erneut in voller Pracht ihren Duft zu verbreiten.


Eine andere Variante habe ich für draussen mit Osterglocken bepflanzt.


Da die Osterglocken noch in Knospen waren, habe ich erstmal mit künstlichen Tulpen und Eiern die Schale aufgepeppt.


Heute stehen die Osterglocken in voller Blüte.


Beim Ausmisten meiner Frühlingsdeko, fand ich noch diese Textilblumen. Kombiniert mit frischen Buchsbaum habe ich dieses Arragement zusammengestellt.


Mit einer Einladung zum Essen beim Chinesen, habe ich dieses Gesteck, mit dem Hinweis, dass es ein Abfallprodukt ist, an eine gute Freundin verschenkt. Bei ihr bin ich sicher, dass sie Humor versteht. Ich habe ihr freigestellt, es auch gleich zu entsorgen. Wie sie mir später erzählte, fand es nun Platz auf ihrer Fensterbank.


Diese Blumen lösen wenigstens keine Allergien aus. Heute ist upcycling ja im Trend.

Eine andere Möglichkeit, den Frühling ins Haus zu holen. wäre ein großes Glasgefäss mit Blumenzwiebeln zu gestalten. Lässt sich leider wegen der Spiegelung nicht so gut fotographieren.


Zum Befüllen eine Schicht Holzspähne als Untergrund. Die Zwiebeln mit Wurzeln einsetzen. Mit Zahnstochern, die in die Zwiebel gepiekst werden, kann man die Blumen noch stabilisieren. Die Lücken können mit Wachteleiern und Federn aufgefüllt werden. Mit einer Sprühflasche kann man die Pflanzen anfeuchten.

So hoffe ich dass der Sturm nachlässt und ihr das Wochenende geniessen könnt.

Es grüßt Elisabeth

Freitag, 17. November 2017

Die Rechnung ist aufgegangen

Im letzten Beitrag habe ich mein Bedauern über den Vogelschwund ausgedrückt und habe euch meinen Versuch vorgestellt, um Vögel anzulocken. Und was stelle ich fest: Die Rechnung ist voll aufgegangen.
Ich hatte ihnen eine einladende Kaffeetafel gedeckt.


Und extra Vogelkuchen gebacken.

Das hat sich natürlich in der Nachbarschaft, unter den Vögeln, herumgesprochen, dass es im weiten Umkreis eine solche Festtafel wohl nicht noch einmal gibt.
Zunächst haben die Meisen Platz genommen. Die Damen kamen mit blauen oder schwarzen Hüten und wollten Eindruck machen. Sie brachten gleich noch ein paar Spatzen mit, die sich lautstark unterhielten, wenigstens haben sie sich zu Benehmen gewußt.
Der Kleiber führte seine Akrobatikkünste vor, und der Nachbar von nebenan, der immer über den Zaun spickelt, wollte sich als König aufführen, und stellte sich als Zaunkönig vor.


Weil ich mit solch großer Gesellschaft nicht gerechnet hatte, mußte ich für Nachschub sorgen. Aus einem Blumentopf habe ich noch einen weiteren Futterplatz eingerichtet, und damit es nicht reinregnet, kam noch ein Dach darüber, welches auch als Landeplatz genutzt wird.

Aus den XXL Walnussschalen habe ich noch ein paar Blumen gebastelt und mit Fettfutter gefüllt.


 Fünf Schalenhälften mit Heißkleber aneinander geklebt und in der Mitte, zur Stabilität, eine Kastanie draufgeklebt. Ist schnell gemacht und sieht lustig aus.


Ein paar Blumen für den Winter.


Das Futterhäuschen hängt schon etliche Jahre. Diesen Winter wird es hoffentlich noch durchhalten.


Da ich einen großen Garten habe, sind die Futterplätze gut verteilt, damit die Vögel keinen Streit anfangen.


Meine angeschlagenen Tassen, oder solche, die potthässlich sind, finden so auch noch Verwendung.


Nun kann der Winter kommen.

Ein schönes Wochenende wünscht euch Elisabeth

Samstag, 20. August 2016

upcycling maritime Solarleuchte

Als ich die zerbrochene Solarlampe in der Hand hielt, dachte ich, eigentlich zu schade, zum Wegwerfen. Das Solarbauteil funktionierte noch einwandfrei. Nur der Glaskolben war zerbrochen.


Aus kaputt mach neu.



So kam mir die Idee, das Glas müsste ich durch etwas anderes ersetzen. Der Metallstab war auch verbogen und nicht zu gebrauchen.

Warum nicht ein Schraubglas nehmen, ein Loch in den Deckel bohren, in das die kleine Birne gesteckt werden kann, und das Glas verschließen, damit das Glas bei Regen nicht mit Wasser volläuft.
So probierte ich erst mal die Funktion aus. Das Glas leuchtete im Dunkeln, aber es sah sehr einfach aus. Die Lampe erfüllte ihren Zweck, nämlich die Seilenden vom Pavillon zu sichern, damit keiner über die Seile stolpert.


Dann kam mir die Idee, das Glas zu befüllen. Zuerst mit blauen Dekosteinen, Muscheln und ein paar Stücke Treibholz. Aus einem alten Tischset habe ich einen Kreis mit einem Loch in der Mitte ausgeschnitten. Diesen habe ich über den Deckel gelegt und die kleine Birne durch das Loch gesteckt. Das Glas mit dem Solarteil habe ich zugeschraubt und den Stoff mit einem Band umwickelt.
Ein paar Dekoteile drangebunden und fertig war meine Leuchte.
Ist zwar keine Notbeleuchtung für gespannte Seile mehr, sondern hat jetzt einen Ehrenplatz im Pavillon. Sie sorgt an lauen Sommerabenden für romantische Beleuchtung.



Eine schöne maritime Solarleuchte entstand.


Dienstag, 1. März 2016

Madarinenkisten

Mandarinenkisten sind so ein schönes Naturprodukt, viel zu schade zum Entsorgen. Bisher habe ich sie als Anmachholz für die Heizung verwendet. Bis ich im Internet eine Superidee fand, diese Kisten noch nützlich zu verwenden.


Ich habe sie aufgehübscht, indem ich aus Wachstuch einen Bezug genäht habe.
Anleitungen für ein Schnittmuster findet man im Internet.


So finden diese Kisten erst noch mal eine Verwendung.

Von meiner wasserdichten Fahrradkorbtasche, die ich letztes Jahr genäht habe, hatte ich noch Wachstuch über, so konnte ich die Reste für die Kisten gut gebrauchen. Das Gute ist, sie sind auswischbar.

Die Kisten lassen sich vielseitig einsetzen, ob als Obstkisten, für Gemüse, Badutensilien, Krimskram oder wozu sonst noch alles.



Zum zusammenbinden der Seiten habe ich Schnürsenkel eingenäht.
Bei STOFFwechsel findet ihr ein kostenloses Schnittmuster.   H I E R

Liebe Grüße Elisabeth

Donnerstag, 19. März 2015

Schürze nähen

Hallo Ihr Lieben.
Beim letzten Mal hatte ich Euch meine abgestaubten Kissenbezüge gezeigt. Recht schnell kam mir die Idee, aus dem Bezug mit der Häkelbordüre eine Schürze zu nähen. Seit Kurzem stehe ich voll auf Schürzen.


Die Bordüre und die gepaspelten Nähte habe ich nach unten plaziert. So brauchte ich praktisch rechts, links und unten nur einen Saum nähen.

Für das Bündchen habe ich die Knopfleiste eingearbeitet. Das gibt Stabilität und den Hinkucker der Schürze.


Um der Schürze ein wenig Form zu geben, habe ich rechts und links je 2 kleine Falten eingenäht.


Aus der Rückseite des Kissens habe ich die Schleifenbänder genäht. Und schon ist die Schürze fertig und wie ich finde, für den täglichen Gebrauch viel zu schade.
Aber sicher werde ich sie tragen, wenn ich Gäste bewirte.

Aus alt mach neu, hier kann ich sagen: aus uralt mach neu. Der Bezug wurde noch nie gewaschen, stammt aber aus einer Zeit,als man feinstes Seidenpapier eingelegt hatte, (das noch unterlegt war)  um die Spitze hervorzuheben, und Initialien eingestickt wurden.
Da diese aber nicht meinem Namen entsprachen, sind sie im Bündchen verschwunden.

So wünsche ich Euch allen eine gute Zeit und genießt jeden wärmenden Sonnenstrahl.

Liebe Grüße Elisabeth

Sonntag, 3. August 2014

Fahrradkorbregenschutz


Da ich demnächst noch mal eine längere Fahrradtour plane, gilt es Vorbereitungen zu treffen. Bei einer unserer letzten Touren, (ich fahre mit meiner Tochter Rebekka), trafen wir eine 74 jährige Oma, die uns ein paar gute Tips gab, weil sie schon viele Fahrradtouren gemacht hat und in ihrem Alter die Alpen überquert, alle Hochachtung.
Mein Drahtkorb vorne am Rad ist nicht regengeschützt, so brachte sie mich auf die Idee, aus einer alten Regenjacke einen Einsatz mit Regenhaube selber zu nähen. Die Idee habe ich jetzt umgesetzt.


Am grünen Streifen wurde der untere Teil der Jacke abgeschnitten und an der Linie längsgenäht. Das Ganze in den Korb gestülpt und mit dem Kordelband am oberen Rand festgezogen. Da es eine gefütterte Jacke war, ist die Innenseite auch weiss gefüttert. Praktisch ohne Aufwand.


Aus den Ärmeln, die ja zweimal sind, mache ich die Haube. Beide Ärmel der Länge nach auseinanderschneiden.  Einen Ärmel habe ich über den Korb gelegt, um zu makieren, wo die Naht für den Tunnelzug mit Gummiband hinkommt. Beide Ärmel übereinanderlegen (so wird die Haube stabiler) und zusammengenähen, bis auf eine Öffnung zum Umdrehen. Paralell eine zweite Naht, damit das Gummi eingezogen werden kann. Zum Schluß die Haube umkrempeln, das Gummi einziehen und die Öffnung mit der Hand zunähen. Die Haube ist dann schnell abnehmbar.
Die Haube werde ich noch Imprägnieren, damit sie auch wasserdicht ist.



 Zwei Reißverschlussgeheimtaschen sind auch noch vorhanden.



 Aus der Kapuze habe ich noch schnell ein Säckchen genäht. Hatte ja auch die Form und das Band zum Zuziehen war auch schon dran.



So bin ich diesmal besser gerüstet und brauche meine Sachen, die ich vorn im Korb transportiere, nicht immer in Plastiktüten verstauen, und die ausrangierte Regenjacke hat noch Verwendung gefunden, ist sozusagen recycelt.

 So das ist das Ergebnis. 

Gestern schon mal eine Probefahrt zum nächsten Acker gemacht.




Nun kann's losgehen.

Liebe Grüße Elisabeth