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Donnerstag, 20. September 2018

Apfelernte

Viel früher als sonst die Jahre, habe ich mit der Apfelernte begonnen. Durch den warmen Sommer sind die Äpfel schneller gereift.


Jeden Tag wird über den Gartenzaun gefachsimpelt, welche Apfelsorten sich wofür am besten eignen. Rezepte werden ausgetauscht.


Die Nachbarin mit dem grünen Daumen brachte mir diese Prachtexemplare in XXXL Größe. Ein Apfel wiegt 450 g. Die richtige Größe als familyapple.


Morgen geht's in die Mosterei, damit für den Winter vorgesorgt ist.


Leider habe ich diesmal wieder vergessen Herzen auf die Äpfel zu keben, bevor sie rot werden. Das fällt mir immer zu spät ein.


Welch eine Vielfalt an unterschiedlichen Äpfeln es doch gibt, im Aussehen und im Geschmack.


Um Fallobst zu verarbeiten, gibt es Apfelmus, Apfelkuchen, scrumbled apple mit warmer Vanillesoße, frisch gepresster Apfelsaft, und vieles mehr.


Dieses Jahr sind wir wieder reich gesegnet mit vielen Früchten.

Seid herzlich gegrüßt.
Elisabeth

Freitag, 17. November 2017

Die Rechnung ist aufgegangen

Im letzten Beitrag habe ich mein Bedauern über den Vogelschwund ausgedrückt und habe euch meinen Versuch vorgestellt, um Vögel anzulocken. Und was stelle ich fest: Die Rechnung ist voll aufgegangen.
Ich hatte ihnen eine einladende Kaffeetafel gedeckt.


Und extra Vogelkuchen gebacken.

Das hat sich natürlich in der Nachbarschaft, unter den Vögeln, herumgesprochen, dass es im weiten Umkreis eine solche Festtafel wohl nicht noch einmal gibt.
Zunächst haben die Meisen Platz genommen. Die Damen kamen mit blauen oder schwarzen Hüten und wollten Eindruck machen. Sie brachten gleich noch ein paar Spatzen mit, die sich lautstark unterhielten, wenigstens haben sie sich zu Benehmen gewußt.
Der Kleiber führte seine Akrobatikkünste vor, und der Nachbar von nebenan, der immer über den Zaun spickelt, wollte sich als König aufführen, und stellte sich als Zaunkönig vor.


Weil ich mit solch großer Gesellschaft nicht gerechnet hatte, mußte ich für Nachschub sorgen. Aus einem Blumentopf habe ich noch einen weiteren Futterplatz eingerichtet, und damit es nicht reinregnet, kam noch ein Dach darüber, welches auch als Landeplatz genutzt wird.

Aus den XXL Walnussschalen habe ich noch ein paar Blumen gebastelt und mit Fettfutter gefüllt.


 Fünf Schalenhälften mit Heißkleber aneinander geklebt und in der Mitte, zur Stabilität, eine Kastanie draufgeklebt. Ist schnell gemacht und sieht lustig aus.


Ein paar Blumen für den Winter.


Das Futterhäuschen hängt schon etliche Jahre. Diesen Winter wird es hoffentlich noch durchhalten.


Da ich einen großen Garten habe, sind die Futterplätze gut verteilt, damit die Vögel keinen Streit anfangen.


Meine angeschlagenen Tassen, oder solche, die potthässlich sind, finden so auch noch Verwendung.


Nun kann der Winter kommen.

Ein schönes Wochenende wünscht euch Elisabeth

Montag, 9. Oktober 2017

Babyboo

Wie jedes Jahr, habe ich mich auch diesmal wieder auf die Suche, auf dem Markt und in Supermärkten, nach ein paar Babyboo gemacht. Fand aber nur orangefarbene und grüne Zierkürbisse. Ich liebe nun mal die kleinen Weissen.


Im Frühjahr hatte ich meine Zierkürbisse vom letzten Jahr irgendwann, obwohl sie noch gut aussahen, auf dem Kompost entsorgt. Im Sommer entdeckte ich, dass mein Mann aus dem Kompost ein paar Pflanzen herausgerissen hat, die ich als Kürbispflanzen erkannte. Nachdem sie ein paar Tage im Regen lagen, pflanzte er diese, auf mein Bitten hin, wieder ein. Diese Pflanzen überwucherten den ganzen Komposthaufen und darüber hinaus. Ich ging davon aus, dass ich wohl mal ein paar Kürbiskerne mit dem Biomüll entsorgt habe.



Ich wollte es drauf ankommen lassen, hatte aber keine Hoffnung, dass überhaupt ein Kürbis ansetzt. Außer Blüten und Blätter habe ich nichts gesehen. Als ich die Tage dabei ging, den Wirrwarr auf dem Kompost zu entsorgen, fand ich unter den großen Blättern meine Babyboo. Strahlend weiss warteten sie darauf gepflückt zu werden. Welch wunderbare Vermehrung. Von Babyboogröße bis Minibabyboogröße. Mit Babyboos hatte ich am allerwenigsten gerechnet.


Um so größer war die Überraschung. Von der Auslese bin ich nun motiviert, mit der Herbstdeko zu starten.



Ich habe mich zunächst mal für eine Holzetagerie entschieden, mit Moos ausgepolstert, meine kleinen Babies sollen ja kuschelig gebettet sein, mit Kastanien und Physalis ausgeschmückt.




Meine gehäkelten Babyboo habe ich dann auch noch hervorgeholt. Die habe ich mir mal (aus lauter Verzweiflung) gehäkelt, als ich mal gar keine finden konnte. Ich mag sie immer noch als Deko.


Es wurde ja nun auch Zeit, die Sommerdeko wegzuräumen, war ja für diesen Sommer unpassend. Dafür kommt jetzt die Kerzenssaison, freu.

Liebe Grüße Elisabeth