Ich weiss nicht, wer von euch dieser Tage vor einem leeren, geplünderten Regal stand, in dem normalerweise mehrere Sorten Toilettenpapier gestapelt sind. In Zeiten von Corona scheint Toilettenpapier das wichtigste auf der ganzen Welt zu sein. Warum gerade Toilettenpapier? Ich frage mich, wo die Leute die großen Pakete zu Hause nur einlagern.
Wie gesagt: Not macht erfinderisch. Damit nicht noch ganze Wälder abgeholzt werden müssen, ach wie war das doch noch mit dem Klimawandel, werde ich demnächst ein Patent für waschbare und wiederverwendbare Klorollen beantragen. (Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo man ja auch Stoffwindeln benutzt hat.)
Man kann diese aber auch auf einfache und kostengünstige Art selber herstellen.
Zerreiss ein Bettlaken, aus Omas Zeiten, (Spannbetttücher sind ungeeignet) der Längsseite nach in 10 cm breite Streifen. Nimm eine Papprolle vom verbrauchten Klopapier und wickel die Stoffstreifen sorgfältig auf.
Wer künstlerisch begabt ist, kann ja noch Blümchen draufmalen oder besticken.
Ich habe mich für die Duftnote Hyazinthe entschieden.
Und wenn die eingeschränkte Zeit des Coronavirus abgeklungen ist, habt ihr immer noch die Stoffrolle als Erinnerung. Ich hoffe, dass wir aus dieser Situation lernen und dankbar sein werden, wenn wir hoffentlich bald wieder vor einem Supermarktregal stehen und Klopapier im Überfluss zu haben ist.
Ach übrigens, meine 4 jährige Enkeltochter macht sich ernsthaft Gedanken, dass die Windeln auch ausverkauft werden könnten. Zu ihrer jüngeren Schwester sagte sie: Dann musst du aufs Töpfchen
und sie selber muss nachts zur Toilette.
Es ist gut, wenn wir in diesen außergewöhnlich schwierigen Zeiten unsern Humor bewahren.
Bleibt alle verschont und lasst uns die Zeit nutzen, mal in sich zu gehen, und erkennen was wirklich im Leben zählt.
Liebe Grüße Elisabeth
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Sonntag, 22. März 2020
Samstag, 14. April 2018
Zum Schmunzeln
Schon des öfteren habe ich euch von Rebekka erzählt. Auch wie sie den Weg in die Selbstänigkeit fand, trotz ihrer Behinderung. Sie bringt uns immer wieder mal zum Schmunzeln.
Das Einschätzen von Geld bereitet ihr immer noch Mühe. So bekommt sie ihr Geld wöchentlich zugeteilt.
Diese Tage berichtet sie mir fröhlich am Telefon, dass sie shoppen war. Sie zählte mir so einige Artikel auf und mir war klar, das Geld kann dafür nicht gereicht haben. "Da musst du wohl den Rest der Woche hungern," gab ich zur Antwort. "Nee, ich habe immer noch ein paar Scheine im Portmonaie. Das war alles gar nicht so teuer. Ich habe es doch in Etappen bezahlt. Ich hatte meine Scheckkarte dabei."
Es ist schon klasse, wie sie ihr Leben meistert.
Herzliche Grüße Elisabeth
Das Einschätzen von Geld bereitet ihr immer noch Mühe. So bekommt sie ihr Geld wöchentlich zugeteilt.
Diese Tage berichtet sie mir fröhlich am Telefon, dass sie shoppen war. Sie zählte mir so einige Artikel auf und mir war klar, das Geld kann dafür nicht gereicht haben. "Da musst du wohl den Rest der Woche hungern," gab ich zur Antwort. "Nee, ich habe immer noch ein paar Scheine im Portmonaie. Das war alles gar nicht so teuer. Ich habe es doch in Etappen bezahlt. Ich hatte meine Scheckkarte dabei."
Es ist schon klasse, wie sie ihr Leben meistert.
Herzliche Grüße Elisabeth
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