gib uns heute.
Oft nehmen wir unsere Versorgung so selbstverständlich und vergessen dabei, dem Geber aller guten Gaben zu danken.
Ich finde, nichts geht über ein frisch gebackenes Brot, wobei die Kruste noch knackig ist. Morgens mit Butter und selbstgekochter Marmelade bestrichen und abends deftig mit Schinken belegt.
Schon seit Jahren backe ich unser Brot. Früher als unsere Familie noch beisammen war, habe ich jeden Tag ein Brot gebacken und oft noch eins dazukaufen müssen. Dabei habe ich festgestellt, das das selbstgebackene immer bevorzugt wurde.
Inzwischen habe ich schon die 3. Generation von Backautomat.
Das Brotbacken ist praktisch so ganz nebenbei, ohne großen Aufwand, zu schaffen, (keine 2 Minuten), spart eine Menge Geld und es ist immer ein frisches Brot auf dem Tisch.
Ein reichhaltiges Angebot von verschiedenen Sorten, wie Sonnenblumen- , Mehrkorn- , Bauern- oder Vitalbrot sind zu haben. Der nicht mehr nötige Weg zum Bäcker ist eine große Zeitersparnis.
Es hat vielleicht den Nachteil, dass man vom Dorfklatsch nicht mehr so viel mitbekommt.
Manchmal gebe ich den Fertigmischungen gehackte Walnüsse, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne bei, oder im Frühjahr frisches Bärlauch.
So ist für Abwechslung immer gesorgt.
Den einzigen Nachteil möchte ich Euch nicht vorenthalten. Die Rührvorrichtung hinterlässt an der unteren Seite des Brotes immer zwei Löcher, nicht ganz unerheblich, wo die Scheiben hinterher eine Lücke haben.
Aber ich finde die Vorteile überwiegen, wenn ich nur an den Duft einer Backstube denke, der durchs ganze Haus zieht.
Selbst in unserer Gesellschaft ist das tägliche Brot nicht selbstverständlich. wie oft bekomme ich mit, dass bei Leuten, die mit einem geringen Einkommen auskommen müssen, zum Monatsende hin, das tägliche Brot nicht mehr gesichert ist.
Schon seit Jahren beteiligen wir uns als Kirchengemeinde am Obdachlosenfrühstück der Stadt. Da lernt man wieder neu das Brot mit Bedürftigen zu teilen und immer wieder daran erinnert zu werden für das tägliche Brot dankbar zu sein.
In diesem Sinne grüße ich Euch heute ganz herzlich.
Elisabeth