Wer bestimmt eigentlich was ich an diesem Tag (Valentinstag) zu tun habe? Sind es die Geschäftemacher, die ihre Herzchenangebote, jeweils in den Eingängen der Geschäfte, präsentieren, so dass man gar nicht daran vorbei kommt, ohne dass die auffallend roten Artikel einem schon beim Eintreten, entgegenwinken. Die Entscheidung, wann und wem ich Geschenke machen möchte, würde ich gerne selber treffen und mir nicht durch den Commerz der Gesellschaft abnehmen lassen.
Gestern wurde ich doch tatsächlich von meinem Lieblingsklamottenladen angerufen, wenn Sie morgen am Valentinstag einkaufen, bekommen Sie Prozente. Ich mußte schmunzeln, dann müßte ich mich ja selber beschenken, und das Geschenk auch noch bezahlen. Das macht für mich keinen Sinn, zudem ich gerade nichts Neues zum Anziehen brauche.
Ich finde es viel spannender, beschenkt zu werden, wenn man es nicht erwartet. Die Überraschungen und Liebeserklärungen vom Liebsten sind doch viel aufregender, wenn sie unverhofft kommen. Das versüßt den Alltag, der sich überall mal einschleicht, ungemein.
Ich finde es schade, wenn die Liebeserklärungen auf einen Tag im Jahr begrenzt werden, und dann auch nur, weil sie einem aufgezwungen sind. Es ist doch traurig, wenn man erst durch andere, die den Commerz im Auge haben, daran erinnert wird.
Liebeserklärungen sollten dem Herzen entspringen. Diese Liebe kann sich erst richtig entfalten, wenn wir DEN kennenlernen, der von sich sagt, dass er selbst die Liebe ist und uns jeden Tag mit seiner Liebe und Fürsorge überschüttet. Erst wenn wir diese Liebe und Annahme selber erfahren, können wir aus diesem Reichtum schöpfen und an unsere Mitmenschen weitergeben.
Dann wird jeder Tag ein Tag der Liebe, Fürsorge und Wertschätzung.
In seinem Wort zeigt uns Gott durch Jesus Christus seine göttliche Liebe zu den Menschen, die am Kreuz für uns sichtbar wurde.
Die Bibel ist voll von Liebeserklärungen, wir müssen sie nur entdecken.
Wünsche Euch heute einen wunderschönen Tag.
Herzliche Grüße rund um den Globus von Elisabeth