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Montag, 8. Mai 2017

Der Mai ist gekommen

Der Mai ist mein Lieblingsmonat. Deswegen habe ich mir den auch zum Heiraten ausgesucht. Seit unserer Hochzeit sind schon 41 Jahre vergangen.
In meinem Brautstrauss durften Maiglöckchen nicht fehlen.


Die Maikäfer kommen nun auch aus ihren Erdlöchern, nachdem sie 4 Jahre in völliger Dunkelheit als Engerlinge ihr Leben gefristet haben.


Bei uns bekommt man sie eher selten zu Gesicht.


Spaziert man durch den Wald, liegt der Knoblauchgeruch in der Luft.
Die Blätter des Bärlauch sind denen der Maiglöckchen (Achtung giftig) zum Verwechseln ähnlich. Darum aufgepasst, Bärlauch riecht, wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, nach Knoblauch.



Die ersten Vogelkinder sind inzwischen auch aus dem Nest gestubst worden und machen unbeholfen ihre ersten Flugversuche.


Mein Garten verwandelt sich in eine Kinderstube. Bei mir brüten Amseln, Rotschwänzchen, Singdrosseln, Spatzen, Tauben und noch ein paar andere Arten.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist das eine junge Singdrossel.
Schon früh am Morgen werden wir durch ein Wunschkonzert geweckt.

Es grüßt Elisabeth

Montag, 13. Juni 2016

Die Übeltäter

Seit einigen Jahren habe ich ein Liliengewächs in meinem Garten. Jedes Jahr bringt es eine Vielzahl roter Blüten hervor.


Inzwischen hat die Pflanze sich schon ordentlich vermehrt. Doch vor einigen Tagen machte ich eine schockierende Entdeckung.

Sie hat einen Schädlingsbefall. Wie ich im Internet herausgefunden habe, handelt es sich um Lilienhähnchen.


Kleine rote Käfer, die oft im Doppelpack daherkommen. Eigentlich nett anzusehen, wüßte man nicht, dass sie sehr gefräßig sind und die schönen Blumen ihnen zum Opfer fallen.
Wie entsetzt war ich, all die vielen Kothaufen zu sehen, womit die Larven bedeckt werden. Ein guter Nährboden für ihre Entwicklung.


Jetzt bin ich ihnen erstmal zu Leibe gerückt, und habe versucht viele dieser unansehlichen Haufen abzusammeln. Eine ziemlich ekelige Angelegenheit. Und wie ich im Internet gelesen habe, werde ich es jetzt noch mit Kaffeesatz versuchen.

Ich hoffe, dass ich so wenigsten die Knospen, bzw. die Blüten noch retten kann.

Mal wieder etwas dazu gelernt. Ich kannte bisher nur Brathähnchen oder Masthähnchen. Von Hähnchen auf den Lilien hatte ich noch nichts gehört.

Ich hoffe, ich habe euch, mit dieser ekeligen Angelegenheit, nicht den ganzen Tag verdorben.

Es grüßt Elisabeth

Mittwoch, 18. Februar 2015

Jetzt will ich's aber wissen

Wer schon länger meinem blog folgt weiß, dass Ranunkeln zu meinen Lieblingsblumen gehören. Sie faszinieren mich immer wieder wegen der zarten Blütenblätter.

Am liebsten mag ich die rosa Blüten.


Und seit ich das Gedicht von Christina Brudereck kenne, habe ich diese wundervollen Blumen noch mehr schätzen gelernt. Dieses Gedicht drückt genau aus, was ich beim Anblick dieser Blütenpracht empfinde.

Sonst nahm Gott immer zehn 
oder zwanzig Blätter für eine Blüte,
hier aber nahm er verschwenderisch hundert
und dann noch einmal hundert,
großzügig und mit viel Gefühl.
Aus geballter Leichtigkeit 
formte er die Ranunkel:
dünne, allerfeinste Blättchen,
dicht aneinandergenäht - 
eine Kugel sanfter Tücher,
ein Knäuel zarter Stoffe.
So segne Gott dich auch mit Feinsinn
und Gespür und hülle dich in Stoffe
aus denen die Träume sind
von Hoffnung und Großzügigkeit. 

Schon immer wollte ich rausfinden, ob es wirklich stimmt, dass eine Blüte 200 Blütenblätter haben kann. Konnte es aber nicht übers Herz bringen so eine Blüte auseinander zu zupfen. 

Kürzlich bekam ich in einem Strauß rote Ranunkeln geschenkt. Sie sind inzwischen schon weit aufgeblüht und entfalten ihre ganze Pracht.


Ob ihr es glaubt oder nicht, ich wollte es einfach mal wissen, so habe ich, schweren Herzens, von dieser Blüte jedes einzelne Blatt gepflückt und dabei gezählt.


Bei zweihundert, von groß bis immer kleiner werdend, habe ich dann aufgehört. Es blieben sogar noch einige Blütenblätter am Stängel. Schon faszinierend wie zart jedes Einzelne ist.


Also es stimmt tatsächlich, dass Gott bei der Ranunkel so verschwenderisch war. Das zeigt mir einfach wie großzügig Gott uns immer wieder mit seiner Liebe beschenkt.

Und immer wenn ihr Ranunkeln seht denkt an die geballte Leichtigkeit.

Liebe Grüße Elisabeth

Sonntag, 6. April 2014

Krötenwanderung

Die Kröten machen sich zur Zeit wieder auf Wanderschaft. Ich hatte die Gelegenheit dieses Schauspiel ganz aus der Nähe zu beobachten.


An einem Biotop im Siegerland, ein Stück Heimat für uns, hatte ich Gelegenheit, den Krötenzählern und Rettern zuzuschaun und einiges über Krötenwanderungen dazu zu lernen.


Um die Kröten beim Überqueren der Straßen zu schützen, werden sie bei Dunkelheit an den aufgestellten Schutzzäunen eingesammelt und im nahegelegenen Teich ausgesetzt.



Dort laichen die Kröten, um dann nach einigen Tagen, den gleichen Weg, den sie gekommen sind, wieder in den Wald zurückzukehren.


 Unter der Wasseroberfläche kann man sie in Scharen entdecken.


Um festzustellen, ob sie auf dem Vor- oder Rückmarsch sind, setzt man die Kröten auf den Boden und sie drehen sich in die Richtung, wo sie hinmöchten, entweder zum Teich oder zurück in den Wald. Dementsprechend werden sie an den Hindernissen eingesammelt und dort sicher hingebracht.
Bewundernswert  ist der Einsatz der Erwachsenen und Kinder, die sich für die Rettung von Kröten einsetzen.
Der Nachwuchs ist gesichert.


 Euch Allen einen guten Start in die neue Woche.
Herzliche Grüße Elisabeth

Montag, 28. Oktober 2013

Deine Gedanken bestimmen dein Leben,


so hieß das Thema für unser Frauenfrühstück. Mit 130 Frauen hatten wir ein sehr reichhaltiges Frühstücksbüffett.
Frau Hallemann hat sich Gedanken über den Einfluß der  Gedanken auf unser Leben gemacht und an uns Frauen weitergegeben. Ein paar Aussagen aus ihrem Vortrag möchte ich mit euch teilen.

Zunächst ein paar Zitate:
Von Goethe - Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen es noch einmal zu denken.
Ein anderes Zitat, Du bist heute das, was du gestern gedacht hast.
Oder wer heute einen Gedanken sät, der erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit und endlich sein Schicksal.
Die meisten Menschen denken darüber nach, was wohl andere Menschen über sie denken.
Viele Menschen haben sich Gedanken gemacht über die Gedanken.
Die Bibel: Der Mensch ist was er denkt. Unser Denken spiegelt sich in unserm Handeln wieder.
Welch ein großartiges Potenzial haben wir doch als Menschen, dass wir die Fähigkeit haben, denken zu können. Zum Denken gehört das Bewusstsein und das Unterbewusstsein. Unser Gehirn kann Erfahrungen und Erinnerungen speichern.
Manchmal kommen aber auch Erinnerungen hoch, an die wir uns gar nicht mehr erinnern wollten.


Womit füllen wir unsere Gedanken? Es wäre doch schön, wenn wir unsere Gedanken nur mit wahrhaftigen, schönen, friedevollen und lieblichen Dingen füllen könnten. Wir würden anders miteinander umgehen. Könnten wir unsere Gedanken mit den schönsten Bildern, die je gemalt wurden, anstatt mit all den Horrorbilder,die wir durch die Medien bekommen, füllen, wie anders könnte unser Leben verlaufen. In der Bibel in Philipper 4,8 lesen wir: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.


Manchmal füllen wir unsere Gedanken mit soviel Kleinkram. Wir beschäftigen uns mit unwichtigen Dingen, und dabei kommen wir uns manchmal selber als unwichtig und klein vor. Beschäftigen wir uns mit sorgenvollen Gedanken drücken uns diese nieder und man sieht es uns an. Ich kann mich entscheiden, womit ich meine Gedanken fülle. Das was wir speichern kommt nach außen. Wir tragen große Verantwortung für uns und für die Menschen, die uns anvertraut sind.


Mein Wille entscheidet was ich aufnehme, meine Gedanken bestimmen dann wie ich handle.
Unser Verstand kann nicht nur speichern, das Besondere ist, wir haben Vorstellungsvermögen oder Fantasie. Vieles was wir tun hat seinen Ursprung in der Vorstellung. Was auf der Leinwand unserer Vorstellungskraft abläuft, das motiviert uns. Wenn dann negative Vorstellungen in unsern Gedanken ablaufen, dann kann es sein, dass diese Dinge in unserm Leben passieren, nicht dass wir sie herbei wünschen. Aber wir sind so beschäftigt damit, dass wr unsicher werden und Fehler machen. Die Vorstellungskraft kann man natürlich auch positiv einsetzen. Fantasie setzen wir schöpferisch ein. Dass wir denken können macht uns dankbar. Das ist ein Geschenk, das uns Gott gemacht hat.


Die Gefahren der Gedanken.
Eine große Gefahr ist, dass unsere Gedanken  beeinflußbar sind. Eigentlich habe ich meine Meinung gebildet, jemand anders sagt eine andere Meinung und schon lassen wir uns beeinflussen. Manchmal werden wir auch beeinflußt, ohne dass wir es merken.
Die Medien beeinflussen sehr stark unsere Gedanken. Die Werbung macht sich das zu nutze. Wir müssen lernen viel bewusster zu leben. Wir müssen uns nicht so schnell beeinflussen lassen. Wir dürfen hinterfragen.
Die andere große Gefahr besteht darin, dass sich ein Denkmuster entwickelt. Oder ein Raster. Man will gar nicht so denken, aber die gleichen Gedanken kommen immer wieder. Das hat oft mit unserer Kindheit und unserer Prägung zu tun. z. B. Die Aussage, nur wer gute Leistungen bringt ist etwas wert.
Wenn negative Gedanken über einen Menschen ausgesprochen werde, begegne ich ihm erstmal mit Misstrauen.
Das Denkmuster bestimmt unser Handeln. Sorgen können so ein Raster in unserm Denken hinterlassen.
Wir frei sind unsere Gedanken denn wirklich, wenn wir in unsern Gedanken gefangen sind?
Wir sollten uns dieser Gefahren und ihrer Auswirkungen bewußt sein.



Gott macht uns in der Bibel ein großartiges Angebot. Im Hebräerbrief steht: Mein Gesetz soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen. In ihre Herzen will ich es schreiben und nicht auf Steintafeln. Gott meint damit das Gesetz der Liebe und Barmherzigkeit. Gott stülpt uns sein Gesetz nicht über. Wir können unser Herz ihm öffnen.
Wir bekommen durch Jesus Christus eine neue Grundlage in unserm Leben. Unser Gedankengebäude braucht ein Fundament worauf wir unser Leben aufbauen.


Wir wollen uns positive Ziele stecken, das motiviert uns.

Freitag, 9. August 2013

lohnenswerte Aufgabe


Gestern, an einer Geburtstagsfeier gab es diese Servietten.  Die waren so originell, dass ich eine davon mitnehmen mußte. Ja, Kindererziehung ist ein hartes Stück Arbeit, aber immer wieder lohnenswert. Es war eine Freude mitzuerleben, wie die vier Kinder der Gastgeberin die Geburtstagsgesellschaft professionell bekocht und bewirtet hat.



Mittwoch, 10. Juli 2013

Frauenmantel


Der Frauenmantel ist eine Pfanze, die der Gesundheit dient. Sie wächst üppig und ist anspruchslos, bildet kleine, zarte gelbe Blüten, die in Sträußen sehr dekorativ sind. Im Internet findet Ihr alle möglichen Anwendungen als Tee und Tinkturen. Nur Schwangere dürfen ihn nicht anwenden.





Mittwoch, 3. Juli 2013

Taschentücher

Aus einer Zeit als Taschentücher noch ein willkommenes Geschenk waren. Man bekam sie zur Konfirmation, zum Geburtstag, an Weihnachten und zur Aussteuer (für die Jüngeren, die damit  nichts mehr anfangen können, Geschenke für den späteren Haushalt, den man vielleicht in 10 Jahren mal gründet, und die dann längst veraltet, unmodern und out sind.) Es gab sie liebevoll bestickt oder mit gehäkelter Spitze, oft aoch mit Monogramm.
Das Taschentuch durfte in keiner Handtasche fehlen, oftmals gab es ein extra Täschchen für das Taschentuch.
Um etwas wichtiges ja nicht zu vergessen, wurde zur Erinnerungshilfe ein Knoten ins Taschentuch gemacht. Daran sieht man, wie wichtig seinerzeit das Gute Stück war. Es gab sie für Damen, Herren und selbstverständlich auch für Kinder. Ich erinnere mich an aufgedruckte Motive, wie Mäuse oder andere Bilder. Natürlich gehörten sie in jede Hosentasche. Brauchte man sie nicht zum Naseputzen, wurde damit der Schweiß aus der Stirn gewischt.
Zu besonderen Anlässen, wurde aus einem Taschentuch ein Einstecktuch gefaltet, das dann fein säuberlich in die Brusttasche des Sakkos gesteckt wurde, um die Aufmerksamkeit der Damen auf sich zu lenken.






Also Ihr seht schon: EIN TASCHENTUCH WAR FRÜHER GAR NICHT WEGZUDENKEN. Was ist dagegen schon ein Taschentuch aus Papier, das achtlos weggeworfen wird.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Überraschung

Wie kann es sein, dass sich solch eine Blumenwiese plötzlich in unserm Garten befindet ohne mein Dazutun, einfach so? Ich glaube, der Schöpfer wollte mir mit seiner Schaffenskraft einen Gruß vom Himmel schicken. Er weiß, dass ich keinen grünen Daumen habe und trotz all meiner Bemühungen wenig Erfolg.
Inzwischen habe ich erfahren, dass es sich bei dieser Wildblume um Habichtskraut handelt. Dank an Monika, die das für mich rausgefunden hat:

  Das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) ist eine bis 40cm große ausläuferbildende Pflanze. Ursprünglich in den Gebirgen Europas heimisch ist sie in unseren Breiten verwildert anzutreffen.
Blütezeit: Juni bis August.






Entdeckung




Die große Entdeckung heute: Rebekkas Nussbaum hat in diesem Jahr die ersten Nüsse. Viele Jahre hat sie ihr Bäumchen gehegt und gepflegt. Nun wird ihre Ausdauer belohnt.

Hier noch ein Foto von dem Baum, als er noch klein war, und Rebekka ihn liebevoll umarmt. Die ersten Jahre hat sie mehrmals im Jahr die Größe gemessen, bis der Baum über ihren Kopf hinauswuchs. Inzwischen wächst der nächste Baum heran.
Im Internet ist nachzulesen, dass Walnussbäume erst zwischen dem 10. und 20. Jahr anfangen Früchte zu tragen. Und erst nach 40 Jahren bringen sie gute Erträge.

Walnüsse verfügen über den höchsten Gehalt an Linolensäure (einer für das Herz gesunden Omega-3-Fettsäure) unter allen Nussfrüchten (7490 mg/100 g). Darüber hinaus sind sie reich an Tocopherolen, eine Gruppe von vier verschiedenen Vitamin-E-Formen.[10] Dazu ist diese Frucht reich an Zink (ein wichtiges Spurenelement unter anderem für Leber und Haare) und Kalium (unter anderem für den Herzmuskel), außerdem enthält sie Magnesium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Calcium und die Vitamine A, B1, B2, B3, C und Pantothensäure. Der Brennwert von 100 g verzehrbarem Anteil liegt bei 2738 kJ[11].

Also meine nächste Walnusstorte ist gesichert.