Immer öfter hört man vom Bienensterben. Je mehr ich darüber höre oder lese, mache ich mir Gedanken, was kann ich dazu beitragen, um das zu verhindern.
So habe ich den Entschluss gefasst, Wildkräuter, die ich bisher als Unkraut angesehen habe, in meinem Garten als Bienenfutter anzuerkennen.
Das Scharbockskraut mit seinen leuchtend gelben Blüten wird nicht mehr entfernt.
Selbst die Weidenkätzchen, die ich so liebe, habe ich ganz sparsam für meine Frühlingsdeko verwendet. Die Trauerweide war ein Tummelplatz für verschiedenen Insekten, vor allem Bienen und Hummeln.
Auch der Ehrenpreis und die Taubnesseln dürfen sich nun im Garten ausbreiten.
Jeden Tag halte ich Ausschau wann endlich die Wildbienen schlüpfen, die vor einem Jahr im Insektenhotel eingecheckt haben.
Nun kam auch noch ein Erdhummelnest dazu. Zunächst habe ich ein Erdloch ausgehoben, ca. eine Spatentiefe. Unten ein paar Kieselsteine verteilt, um eine Drainage zu bekommen, gegen Staunässe. Dann habe ich einen Blumentopf aus Ton mit Stroh gefüllt und kopfüber auf den Kies gestellt. Das Loch im Topf sollte nicht größer als 2 cm sein.
Mit Erde etwas zuschütten und ein paar flache Steine als Stützen ringsherum senkrecht in die Erde drücken. Die Steine sollten etwas höher als der Topf sein. Mit einer Steinplatte abgedeckt, um das Nest vor Regen zu schützen, ist eine Nisthilfe für die Königin der Hummeln schnell hergestellt.
Ich hoffe nun, dass meine Baukunst bei den Hummeln Beachtung findet.
Um den Wildbienen noch mehr Nisthilfen zu bieten, kamen diese Kästen hinzu, in der Hoffnung, dass die Behausungen auch angenommen werden.
Für die Familienplanung ist erstmal vorgesorgt.
Vielleicht bekommt der eine oder andere auch Lust, der Umwelt zu Liebe, den Bienennachwuchs zu sichern.
Viel Spass dabei und liebe Grüße Elisabeth




Fun buggy hotel!
AntwortenLöschenwie schön dass du so für die Bienen sorst
AntwortenLöschenich hoffe sie werden zahlreich bei dir einziehen ;)
liebe Grüße
Rosi
Mit dem Erdhummelnest muss ich erst mal abwarten. Aber die ersten Wildbienen verlassen das Hotel. Es freut mich, das sie den Winter überlebt haben.
LöschenLiebe Grüße Elisabeth
Hallo Elisabeth,
AntwortenLöschender Blumentopf ist eigentlich nicht gut für Hummeln, er ist viel zu klein und ich glaube auch zu eng befüllt:
https://aktion-hummelschutz.de/hummelhotel-zum-nachbauen-sehr-einfach-sehr-nuetzlich/
Vermutlich wird niemand einziehen, Mauselöcher sind interessanter für Hummeln.
Die Bienenhotels sind wirklich sinnvoll, da wird bald einiges los sein.
VG
Elke
Hallo Elke. Danke für deinen netten Tip. Ich werde da mal noch weiter forschen. Den Link konnte ich noch nicht öffnen. Mauselöcher haben wir viele im Garten.Liebe Grüße Elisabeth
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