Donnerstag, 21. Dezember 2017

Das unerwünschte Kind



Das Ganze fing schon mit einer unerwarteten Schwangerschaft an.

Vor langer Zeit wurde ein unerwünschtes Kind geboren. Obwohl dies Kind zum König aller Könige werden sollte, gab es keinen Palast, der für ihn bereit war.
Mit der Geburt dieses Kindes wurde die Zeitrechnung mit dem Jahr 0 festgelegt. Dieses Kind war Mensch und Gott in einer Person. Gott hat sich klein gemacht, um uns Menschen nahe zu kommen.
Für dieses Kind gab es keinen Platz, es wurde in eine Futterkrippe gelegt. Dieses Baby entsprach nicht den Vorstellungen für den Befreier Israels von der Herrschaft der Römer. Der damalige Herrscher Herodes wollte dies Kind gleich nach der Geburt umbringen lassen, indem er alle kleinen Jungen ermorden ließ. Welch eine Tragödie. Gott, sein Vater hat Vorsorge getroffen, indem er rechtzeitig einen Fluchtweg vorbereitet hat. Es wurde zum Flüchtlingskind. Nur dadurch hatte dies unerwünschte Kind überlebt. Dieses Kind wuchs dann in einer ganz normalen Familie heran. Die Menschen der damaligen Zeit haben ihn als Gottessohn noch nicht erkannt. 

Der unerwünschte Gottessohn

Die Anfeindungen Jesu nahmen auch in seinem späteren Leben seinen Lauf. Nachdem Jesus sich als Gottes Sohn zu erkennen gab, wurde er wieder angefeindet. Erst versuchte Satan höchstpersönlich, ihn umzubringen, als er ihm riet, vom Tempel herunter zu springen. Immer wieder trachteten die religiösen Juden ihn umzubringen, bis es ihnen schließlich durch die Kreuzigung gelang. Aus der Bibel wissen wir, dass Jesus diesen Weg der Erniedrigung gehen musste. Viele Propheten haben den Ort der Geburt bis hin zu seinem Leiden am Kreuz, den Tod und die Auferstehung vorrausgesagt. In Jesus erfüllte Gott seinen Erlösungsplan für die gefallenen Menschheit. Leider reicht die Ableh-
nung vom Kind in der Krippe, oder dem Auferstandenen Christus, bis in unsere heutige Zeit. Das Kind in der Krippe wird verniedlicht und in unserer Konsumgesellschaft in den Supermärkten und auf Weihnachtsmärkten mit einer Märchenfigur gleichgesetzt. Der Auferstandene Gottessohn wird von vielen Zeitgenossen ignoriert. Selbst die Tatsache, dass Jesus als Sohn Gottes, an der Schöpfung beteiligt war, wird abgelehnt. Kritiker des christlichen Glaubens fragen vielleicht: Wie kann Gott sich so erniedrigen, sein Liebstes, seinen Sohn geben. Joh. 3,16 So sehr hat Gott
die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
In Phil.2,7 - 8 steht: „ Er nahm menschliche Gestalt an und wurde wie jeder andere Mensch geboren. Er erniedrigte sich selbst und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja bis zum schändlichen Tod am Kreuz. Aus der größten scheinbaren Niederlage wurde der größte Sieg aller Zeiten. 

Der erwünschte König in unserm Leben

Ich möchte uns heute herausfordern, das unerwünschte Kind nicht in der Krippe zu lassen, sondern ihn als unsern Erlöser zu erkennen und ihm Raum in unserm Leben geben, dass er als König aller Könige den Platz einnehmen kann, der ihm zusteht.
Quelle für das Foto    http://de.dreamstime.com/stockfotos-weihnachtsgeschichte-metapher-image3572863
Euch allen ein  gesegnetes Weihnachtsfest.

Liebe Grüße Elisabeth

2 Kommentare:

  1. das hast du sehr schön geschrieben
    gesegnete Weihnachten

    Rosi

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  2. Immer wieder bewegend, diese Geschichte!
    Gesegnete Tage wünsche ich Dir/Euch!
    Tina

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