Seit einigen Jahren kaufen wir unsern Weihnachtsbaum mit Wurzelballen.
Ich finde das hat gegenüber geschlagener Bäume nur einen einzigen Nachteil. Man kann sich keinen Baum, der bis zur Decke reicht, hinstellen. Stellt man den Topf auf einen kleinen Tisch und wickelt den Topf dekorativ ein, wirkt er gleich etwas größer. Man braucht keinen extra Ständer vom Dach holen und hat ihn schnell geschmückt. Nach den Feiertagen wird er in den Garten gepflanzt, und ich bekomme nicht einmal ein schlechtes Gewissen, dass ich mir den Baum für ein paar Tage ins Haus geholt habe. Dafür hat er sich ja auch ein bißchen aufwärmen können. Dann kommt er in den Garten, wo er schon andere Kameraden hat.
Dort lasse ich ihn erst mal wachsen, kann mir von den Edeltannen immer mal ein paar Zweige für Deko abschneiden und lasse ihn einfach weiterwachsen. In der Weihnachtszeit kann ich ihn mit Lichterketten auch draußen beleuchten, warte bis der erste Schnee kommt, schmücke ihn mit weißen Kugeln, und habe gleich wunderschöne Fotomotive von weißer Weihnacht. In ein paar Jahren ist er dann so groß geworden, dass mein Mann ihn dann fällen kann, und es gibt einen Baum, der bis zur Decke reicht. So haben wir ihn doppelt genutzt und übig bleibt das Feuerholz, um die Stube zu wärmen.
Und Geld ist obendrein auch noch gespart.
Kann ich nur weiterempfehlen.
Wünsche Euch allen eine gesegnete Adventszeit. Liebe Grüße Elisabeth
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