Montag, 18. November 2013

Frauenlob


Heute beim Kelleraufräumen bin ich auf dieses Einmachglas gestoßen. Da der Inhalt schon sehr alt war, wurde das Glas geleert. Beim Auswaschen entdeckte ich das Markenzeichen und mußte schmunzeln. War doch tatsächlich "Frauenlob" darauf eingraviert. So etwas sollte uns Frauen öfter mal passieren. Unsern Müttern und Großmüttern wurde es jedenfalls spätetens immer dann, wenn ein Weckglas auf den Tisch kam, ins Gedächtnis gerufen und wenigstens mal ein Lob für den Fleiß sichtbar.


Bei mir wird es nun erstmal eine Weile auf dem Tisch stehen bleiben und so wenigsten meinen Mann immer mal daran erinnern, seine Frau zu loben. Obwohl, das macht er auch sonst schon immer, selbst nach so vielen Jahren der Gemeinsamkeit.
Eigentlich ist die Idee mit dem Frauenlob schon uralt. Spontan fiel mir dazu ein Text ein, den ich Euch gerne weitergeben möchte.

Eine tüchtige Frau - wer findet sie schon? Sie ist wertvoller als viele Juwelen! Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie verwahrt und vergrößert seinen Besitz. Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu. Sie besorgt sich Wolle und Flachs und verarbeitet es mit geschickten Händen. Von weit her schafft sie Nahrung herbei, wie ein Handelsschiff aus fernen Ländern.
Noch vor Tagesanbruch steht sie auf und bereitet das Essen ... und so geht es noch eine Weile weiter. Wer neugierig geworden ist, kann den vollständigen Text in der Bibel in den Sprüchen Kapitel 31 zu Ende lesen.

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