Freitag, 6. Oktober 2017

Jerusalem

Jerusalem, die Stadt in der Weltgeschichte geschrieben wurde. Eine Stadt der Gegensätze. Vor ca. 3000 Jahren von König David zur Hauptstadt ernannt, mehrmals zerstört und wieder aufgebaut.


Vom Ölberg aus hat man eine herrliche Sicht auf Jerusalem und auch das Goldene Tor.



Der Olivenbaum hängt voller Früchte.


Die Altstadt ist in vier religiös/ethnische Viertel aufgeteilt. Das jüdische Viertel, das arabische Viertel, das christliche und armenische Viertel.

Damaskustor

Die Klagemauer 


Durch die Jerusalemer Altstadt führen viele enge Gassen und Treppen.



Obwohl wir 5 Tage in Jerusalem verweilten, haben wir längst nicht alles sehen können. Geschichtlich, archäologisch und auch prophetisch ist Jerusalem eine höchst interessante Stadt.

Hier ist noch ein Link  von der Altstadt

In Jerusalem gibt es eine einzige Straßenbahnlinie. Hier erlebt man den Nahostkonflikt auf engstem Raum. Die Bahn fährt durch die verschiedenen Viertel, die Menschen wollen nichts miteinander zu tun haben.


Während unseres Aufenthaltes in Jerusalem besuchten wir auch die Internationale christliche Botschaft, die ihren Hauptsitz in Jerusalem hat. ICEJ International Christian Embassy Jerusalem.


Die Mitarbeiter, die aus vielen Nationen nach Jerusalem kommen und viele von ihnen arbeiten freiwillig in verschiederen Hilfsprogrammen mit und üben Barmherzigkeit. Diese Arbeit kennenzulernen war für mich sehr beeindruckend.
Die Botschaft ist auch Partner von der Gedenkstätte Yad Vashem, die an den Holocaust erinnert.
Mehr dazu im nächsten Post.

So wünsche ich ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße Elisabeth

Dienstag, 3. Oktober 2017

Gartengrab

Wer schon das Heilige Land besucht, sollte auf keinem Fall das Gartengrab verpassen. Wichtig für uns Christen ist, dass die Auferstehung Jesu stattgefunden hat, welches Grab es nun war, lässt sich wohl nicht mehr hunderprozentig sagen. Mit der Auferstehung steht oder fällt unser Glaube.


 Viele Besucher kommen an diesen Ort. Ein schön angelegter Garten, ein Ort der Ruhe und Besinnung.



Und weil Jesus auferstanden ist, darf ich auch an ein Leben nach dem Tod glauben, Wo es kein Leid mehr geben wird.



Die Auferstehung Jesu sollte damals vertuscht werden, indem die obersten religiösen Führer den Soldaten, die das Grab bewacht haben, Bestechungsgelder angeboten haben.
Eine eindrückliche Erfahrung, an diesen besonderen Ort zu kommen, wo Weltgeschichte geschrieben wurde.

Es grüßt Euch Elisabeth

Mittwoch, 27. September 2017

Israelmuseum

Da in Jerusalem der Schabbat bevorstand, überlegten wir das Israelmuseum zu besuchen. Die Öffnungszeit endet schon um 14:00 Uhr, weil die Israelis sich auf den Schabbat vorbereiten. Es wird dann ganz ruhig in der Stadt und die Straßen werden leer.
Viele Exponate vergangener Zeit gab es zu bestaunen.





Zu diesem Museum gehörte auch der Schrein des Buches, eine bekannte Atraktion mit einem außergewöhnlichen Gebäude.


Heute werden dort Originale und Abschriften wichtiger, antiker Schriftrollen des Alten Testamentes, unter anderen auch die berühmten Schriftrollen von Qumran ausgestellt und unter besten klimatischen Bedingungen konserviert, um sie den zukünftigen Generationen zu erhalten. Sehr beeindruckend, wie gut die Schriftrollen erhalten sind.

Sensationell ist auch die kleinste Bibel, die in Haifa in Nanotechnik erfunden wurde und hier zu besichtigen ist. So klein wie ein Stecknadelkopf.

http://www.israelmagazin.de/israel-kultur/israel-museum/schrein-des-bucheshttp://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Die-Nano-Bibel-article295256.html

Begibt man sich wieder nach draußen, schlägt einem die israelische Hitze entgegen und man kommt in einen Außenbereich, wo Jerusalem zur Zeit des zweiten Tempels, als Modell nachgebildet ist. Mit den vielen Details gibt es immer wieder was zu entdecken.





Es ist sehr interessant, wie historische Ereignisse sich mit den Berichten der Bibel decken. Die Inschriften auf den Tontafeln sind Zeugnisse dafür. Es ist faszinierend, die geschichtlichen Zusammenhänge noch einmal besser zu verstehen.

Herzliche Grüße Elisabeth

Dienstag, 26. September 2017

Auf dem Weg nach Jerusalem

Nachdem wir einen Abstecher auf die Golanhöhen machten, nahe der Grenze  zum Libanon und der Grenze zu Syrien, setzten wir unsere Reise nach Jerusalem fort. Viele Gebiete sind dort militärisch genutzt und eingezäunt.


Mit Hilfe des Navi fuhren wir die Strecke nach Jerusalem. Wir passierten eine reizvolle, hügelige Wüstenlandschaft.



Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wußten, wir befanden uns in dem Gebiet, dass schon zur Westbank gehört.

Erst mit der Zeit fanden wir heraus, dass es bestimmte Gebiete, eingeteilt in A, B und C Zonen, gibt, die man als Tourist, meiden oder gar nicht mit einem israelischen Mietwagen befahren sollte.

Später, bei der Auswertung der Fotos, entdeckten wir das Warnschild, das wir offensichtlich übersehen hatten, und das rein zufällig beim fotographieren in die Quere kam.
Eigentlich nicht zu übersehen. Es war eine große rote Tafel und in drei Sprachen stand geschrieben: Für Israelis ist es verboten hier entlang zu fahren. Es ist gefährlich für dein Leben und gegen das israelische Gesetz.


Wie konnten wir diese Warnung nur übersehen? Auch fühlten wir uns in keinster Weise in Gefahr und fanden erst hinterher heraus, dass wir in diesem Gebiet für den Mietwagen keinen Versicherungsschutz gehabt hätten.


Zeitweise fuhren wir entlang der Mauer, die diese Gebiete voneinander trennt.


Erst als wir in die Nähe von Jerusalem an den checkpoint kamen, der streng bewacht wurde, teilte man uns mit, dass hier keine Touristen längs kommen. Die jungen Soldaten waren sehr höflich und nett zu uns, bestanden aber darauf, unser Auto samt Gepäck gründlich zu kontrollieren, ob wir keine Waffen schmuggeln, die uns jemand hätte unterjubeln können. Erst nach der strengen Krontrolle, liess man uns weiterfahren.
In Jerusalem angekommen, suchten wir das Abraham Hostel auf, wo wir uns die nächsten 5 Tage einquatiert hatten. Eine schöne Dachterassen lud zum Verweilen ein.


 Am Abend besuchten wir den nahegelegenen Mahane Yahuda Markt, mit seinem bunten Treiben und holten zum Abendessen Falaffeln, eine orietalische Spezialität.


Hier in Jerusalem hatten wir einige Ziele, die wir uns ansehen wollten.

Herzliche Grüße Elisabeth




Montag, 25. September 2017

Herrliche Aussichten

Vom Berg Arbel aus hatten wir noch einmal einen herrlichen Rundumblick auf den See Genezareth.
 Nach etwa 10 Minuten Aufstieg zur Klippe konnten wir ins Jordantal und auf den See hinunter schauen.












Hoch oben auf der Klippe befindet sich ein Wasserreservoir.

Der Aufstieg wurde mit einem herrlichen Ausblick belohnt.

Liebe Grüße Elisabeth

Samstag, 23. September 2017

See Genezareth

Am späten Nachmittag erreichten wir Tiberias, wo wir unser Nachtquatier aufsuchten. Hier waren wir privat in einer Ferienwohnung mit Terasse und Seeblick, untergebracht.
Der Weg führte uns zunächst in eine Strasse, wenn man die Schilder befolgt, in die man nicht hinein aber irgendwie doch wieder heraus kommt.


Man müsste hebräisch können. Erst haben wir noch den Bootsanleger aufgesucht, weil wir für den nächsten Tag eine Bootstour auf dem See Genezareth geplant hatten. Wie wir dann feststellten, gab es nur vorgebuchte Touren für größere Gruppen.


Am nächsten Morgen haben wir einen herrlichen Sonnenaufgang bestaunt. Während die Sonne aufging, hörten wir uns das Lied von Hillsong an, das eine Gruppe hier auf dem See von Genezareth aufgenommen hat.
Hier ist der Link:
https://www.youtube.com/watch?v=M9GcyHpptMk


Wir stellten uns vor, wie Jesus seinen Jüngern hier auf dem See begegnet ist und machten dann auch die Erfahrung wie plötzlich starke Winde aufkommen, so dass Rebekkas Behindertenausweis aus dem Auto herausgeweht und durch den Wind davonflog. Zum Glück hat Martin ihn in einiger Entfernung wieder gefunden.

Wir besuchten die Ausgrabungsstätte von Kapernaum, wo noch viele Spuren vergangener Zeiten zu bewundern waren. Hier hatte Jesus einen großen Teil der Zeit seiner Wirksamkeit verbracht.

Hier sind Funde aus den verschiedenen Epochen ausgegraben worden.


Überreste der Synagoge von Kapernaum.



Nachdem wir alles besichtigt hatten, ließen wir uns am See nieder und genossen die Ruhe dieses Ortes mit Blick auf den See.




Danach haben wir einmal den See umrundet.







Auf den Spuren von Jesus, der die Weltgeschichte, und nicht nur die Weltgeschichte, besonders auch die Heilsgeschichte, maßgeblich geprägt hat, war eine unvergessliche Erfahrung.

Liebe Grüße Elisabeth