Mittwoch, 27. September 2017

Israelmuseum

Da in Jerusalem der Schabbat bevorstand, überlegten wir das Israelmuseum zu besuchen. Die Öffnungszeit endet schon um 14:00 Uhr, weil die Israelis sich auf den Schabbat vorbereiten. Es wird dann ganz ruhig in der Stadt und die Straßen werden leer.
Viele Exponate vergangener Zeit gab es zu bestaunen.





Zu diesem Museum gehörte auch der Schrein des Buches, eine bekannte Atraktion mit einem außergewöhnlichen Gebäude.


Heute werden dort Originale und Abschriften wichtiger, antiker Schriftrollen des Alten Testamentes, unter anderen auch die berühmten Schriftrollen von Qumran ausgestellt und unter besten klimatischen Bedingungen konserviert, um sie den zukünftigen Generationen zu erhalten. Sehr beeindruckend, wie gut die Schriftrollen erhalten sind.

Sensationell ist auch die kleinste Bibel, die in Haifa in Nanotechnik erfunden wurde und hier zu besichtigen ist. So klein wie ein Stecknadelkopf.

http://www.israelmagazin.de/israel-kultur/israel-museum/schrein-des-bucheshttp://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Die-Nano-Bibel-article295256.html

Begibt man sich wieder nach draußen, schlägt einem die israelische Hitze entgegen und man kommt in einen Außenbereich, wo Jerusalem zur Zeit des zweiten Tempels, als Modell nachgebildet ist. Mit den vielen Details gibt es immer wieder was zu entdecken.





Es ist sehr interessant, wie historische Ereignisse sich mit den Berichten der Bibel decken. Die Inschriften auf den Tontafeln sind Zeugnisse dafür. Es ist faszinierend, die geschichtlichen Zusammenhänge noch einmal besser zu verstehen.

Herzliche Grüße Elisabeth

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