Dienstag, 26. September 2017

Auf dem Weg nach Jerusalem

Nachdem wir einen Abstecher auf die Golanhöhen machten, nahe der Grenze  zum Libanon und der Grenze zu Syrien, setzten wir unsere Reise nach Jerusalem fort. Viele Gebiete sind dort militärisch genutzt und eingezäunt.


Mit Hilfe des Navi fuhren wir die Strecke nach Jerusalem. Wir passierten eine reizvolle, hügelige Wüstenlandschaft.



Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wußten, wir befanden uns in dem Gebiet, dass schon zur Westbank gehört.

Erst mit der Zeit fanden wir heraus, dass es bestimmte Gebiete, eingeteilt in A, B und C Zonen, gibt, die man als Tourist, meiden oder gar nicht mit einem israelischen Mietwagen befahren sollte.

Später, bei der Auswertung der Fotos, entdeckten wir das Warnschild, das wir offensichtlich übersehen hatten, und das rein zufällig beim fotographieren in die Quere kam.
Eigentlich nicht zu übersehen. Es war eine große rote Tafel und in drei Sprachen stand geschrieben: Für Israelis ist es verboten hier entlang zu fahren. Es ist gefährlich für dein Leben und gegen das israelische Gesetz.


Wie konnten wir diese Warnung nur übersehen? Auch fühlten wir uns in keinster Weise in Gefahr und fanden erst hinterher heraus, dass wir in diesem Gebiet für den Mietwagen keinen Versicherungsschutz gehabt hätten.


Zeitweise fuhren wir entlang der Mauer, die diese Gebiete voneinander trennt.


Erst als wir in die Nähe von Jerusalem an den checkpoint kamen, der streng bewacht wurde, teilte man uns mit, dass hier keine Touristen längs kommen. Die jungen Soldaten waren sehr höflich und nett zu uns, bestanden aber darauf, unser Auto samt Gepäck gründlich zu kontrollieren, ob wir keine Waffen schmuggeln, die uns jemand hätte unterjubeln können. Erst nach der strengen Krontrolle, liess man uns weiterfahren.
In Jerusalem angekommen, suchten wir das Abraham Hostel auf, wo wir uns die nächsten 5 Tage einquatiert hatten. Eine schöne Dachterassen lud zum Verweilen ein.


 Am Abend besuchten wir den nahegelegenen Mahane Yahuda Markt, mit seinem bunten Treiben und holten zum Abendessen Falaffeln, eine orietalische Spezialität.


Hier in Jerusalem hatten wir einige Ziele, die wir uns ansehen wollten.

Herzliche Grüße Elisabeth




1 Kommentar:

  1. Wow - da ward ihr aber echt bewahrt!!!
    Im Nachhinein ist es euch bestimmt mulmig geworden.

    Vielen Dank für die schönen Bilder!

    Herbstliche Grüße, Biene

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