Sonntag, 30. November 2014

December

Wie schnell uns der Dezember wieder eingeholt hat.






Euch allen eine gesegnete Adventszeit.



Herzliche Grüße

Elisabeth

Samstag, 29. November 2014

Da berühren sich Himmel und Erde

Unter diesem Thema fand heute unsere diesjährige Adventsfeier für Frauen statt.


In gemütlicher Atmosphäre haben wir uns mit ca. 80 Frauen auf die bevorstehende Adventszeit einstimmen lassen.




Wo kommt der Himmel der Erde näher, als in dem Ereignis wo Gott, durch seinen Sohn Jesus Christus Mensch wird.
Gott macht sich klein, um uns Menschen nahe zu kommen.
Ich möchte uns an das geschichtliche Ereignis erinnern, das in der Weltgeschichte so einschneidend war, dass heute noch die Tage in unserm Kalender danach gezählt werden.
Indem Gott Mensch wird, findet diese Berührung von Himmel und Erde statt. 



 
Der Himmel kommt nicht in die Machtzentrale des Kaisers Augustus, auch zieht er nicht in den Palast des Herodes ein, sondern die Berührung findet auf dem Hirtenfeld von Betlehem statt.

Nicht die Großen der Welt finden Beachtung, sondern die Hirten auf dem Feld, die in der Weltgeschichte keine Bedeutung haben, werden vom Engel überrascht, der ihnen die gute Nachricht bringt: der Retter, der Christus ist geboren.
Dann öffnete sich der Himmel und der Engel war von Heerscharen von Engeln umgeben, die gemeinsam Gott priesen mit den Worten:
Ehre sei Gott im höchsten Himmel und Frieden auf Erden, für alle Menschen, an denen Gott Gefallen hat.“
Die Vergessenen und Verachteten erfahren zuallererst die beste Botschaft aller Zeiten:
Der Himmel ist auf die Erde gekommen. Der Engel verkündet: „ihr werdet das Kind in einer Krippe finden, in Windeln gewickelt.“
Die Hirten auf dem Feld sind würdig erachtet, als erste die himmlische Botschaft von Gottes Kommen in diese Welt zu hören.


 
Ja, wo ist denn der Weihnachts­friede geblieben?
Wie soll Weihnachtsfriede in den Familien einkehren, bei denen das ganze Jahr über gestritten wird. Friede auf Knopfdruck funktioniert nicht, schon gar nicht, wenn man einen ganzen Abend lang in einem Raum eingesperrt unterm Tannenbaum zusammensitzt und sonst, die übrige Zeit im Jahr, aus gutem Grund, sich eher aus dem Weg geht.


Der Friede ist beim Kind in der Krippe, beim Mensch gewordenen Gottessohn, beim Friede­fürsten Jesus Christus.
Wer Frieden will, der muss hin zu ihm.
Friede auf Erden gibt es nur beim Friede­fürsten. Friede auf Erden ist nur da, wo man dem Friede­fürsten vertraut und sich seiner Herrschaft unter­stellt.
Wenn es heute noch soviel Unfrieden gibt, dann nur deshalb, weil so wenige dem Friede­fürsten vertrauen.
Der Himmel ist überall da, wo Jesus in das Leben eines Menschen einbezogen wird.
Wo Gott den Menschen begegnet, berühren sich Himmel und Erde.
Da wo eine Beziehung zwischen Gott und Mensch gelebt wird, berühren sich Himmel und Erde.
Da wo Gott im Himmel die Ehre bekommt, kann Fiede auf der Erde werden.



Der Höhepunkt der Berührung von Himmel und Erde findet am Kreuz von Golgatha statt.

Paulus schreibt in seinem Brief an die Christen in Philippi:
Geht so miteinander um, wie Christus es euch vorgelebt hat. Obwohl er Gott war, bestand er nicht auf seinen göttlichen Rechten. Er verzichtete auf alles, er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt. Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis zum Tod, indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb. Deshalb hat Gott ihn in den Himmel gehoben und ihm einen Namen gegeben, der höher ist als alle andern Namen.
Jesus selbst legt seine Königswürde für uns nieder, indem er seine Krone gegen eine Dornenkrone eintauscht.
Das Kreuz symbolisiert die Berührung von Himmel und Erde. Gottes Liebe wird sichtbar und erfahrbar.
Durch den Tod Jesu ist Versöhnung mit Gott möglich geworden.

Weil sich Gott erniedrigt hat, wird das Niedrige und Bedürftige einen Platz bei Gott haben – für immer.


Die Berührung von Himmel und Erde war kein einmaliges Ereignis. Diese Berührung wiederholt sich immer da, wo Menschen sich für Gottes Liebe öffnen.
Auch heute noch können wir vom Himmel, von Jesus persönlich und ganz individuell berührt werden.
Er kennt unsere Bedürfnisse und möchte uns mit seiner Liebe berühren. 

So wünsche ich euch allen eine besinnliche Adventszeit.

Liebe Grüße Elisabeth 


Donnerstag, 27. November 2014

Adventskalender

Als ich vor ein paar Tagen meinem Mann unterbreitete:  "Wo nun alle Kinder aus dem Haus sind, ist ein Adventskalender doch überflüssig. Wir, die wir nun in die Jahre gekommen sind, und bis 24 zählen können, brauchen doch eigentlich keinen Adventskalender mehr, um die Tage bis Weihnachten zu verkürzen. Unser Smartphone Kalender zeigt uns jeden Tag an, wieviel Tage es noch sind.
Ihr hättet mal den Protest meines Liebsten hören sollen. Ein Dezember ohne Adventskalender, das geht doch gar nicht.


So machte ich mich gestern daran, unsere traditionellen Säckchen zu befüllen, die uns schon viele Jahre begleiten.
Trendy hin oder her, werden diese Säckchen wertgeschätzt, weil sie eine unserer Töchter, mit viel Liebe, einmal genäht hat. Ich könnte die Säckchen ja mal mit den Zahlen 1 -24 aufpeppen, wenn Debby  H I E R K L I C K E N , mir die Zahlen liebenswerter Weise, stanzen würde.
Mal hingen sie am Treppengeländer, mal am Zwischenbalken, oder mal lagen sie in einer großen Schale.
Als ich gestern meine große Glasschale mit dem Ständer aus dem Keller holte, um ein Adventsgesteck zu machen, fielen mir die Löcher am Rand auf, in die ein Schleifenband gezogen wird.
Als ich die Löcher nachzählte, siehe da, ich kam genau auf 24. Was liegt da näher, als die Schale für den Adventskalender zu nutzen.


In die Schale habe ich eine Winterlandschaft gezaubert, die zum Rodeln oder Schlittschuhlaufen einlädt, wenn dann mal Schnee wäre. Auch die Handschuhe dürfen nicht fehlen.


 Vielleicht überlege ich mir noch, die Säckchen mit Schleifenband, das ich dann erst mal besorgen müßte, auf unterschiedliche Höhen baumeln zu lassen, das würde sich bei dem hohen Ständer anbieten und wäre sicher wirkungsvoller.


Ihr hättet mal die großen Augen sehen sollen, als mein Mann heute von der Arbeit kam.

Euch allen wünsche ich eine besinnliche Adventszeit.

Liebe Grüße Elisabeth


Sonntag, 23. November 2014

Walnusskuchen

Einen Kuchen zum Weiterempfehlen.

Für den Teig:

300 g Mehl
150 g Magarine
80 g Zucker
1 Ei

Aus diesen Zutaten einen Mürbeteig kneten und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.


Für die Nussfüllung:

50 g Butter und 150 g Zucker in einer Pfanne schmelzen und eindicken lassen.
Anschließend 150 g Sahne einrühren und 50 g Honig untermischen,
mit Zimt bestreuen, gut durchrühren und aufkochen lassen.
Zuletzt 300 g gehackte Walnüsse dazugeben und dann die Masse auskühlen lassen.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
Einen kleinen Teil vom Teig für das Gitter übiglassen.Den Rest vom Teig in die Form geben,
dabei am Rand den Teig hochdrücken.
2 Äpfel in kleine Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen,
dann die Nussfüllung darübergeben.
Den Rest Teig ausrollen und in schmale Streifen schneiden auf der Füllung als Gitter anordnen.
Den Kuchen mit verquirrltem Eigelb einpinseln und
bei 180 °  45 Min. backen.
Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, evtl. zum Ende hin mit Alufolie abdecken.


Dieses Jahr fiel die Nussernte nicht ganz so üppich aus wie im letzten Jahr. Sensationell waren die Hühnereigroßen Nüsse, die der Nussbaum hatte, der letztes Jahr zum ersten Mal Nüsse hervorbrachte. Leider hatte er in diesem Jahr nicht eine einzige Nuss.


Dieser Nusskuchen ist sicher eine Kallorienbombe, aber passend für diese Jahreszeit.

Wünsche euch noch einen gemütlichen Sonntagnachmittag und kommt gut in die neue Woche.

Liebe Grüße Elisabeth

Freitag, 21. November 2014

Wunschzettel



Habt ihr euch eigentlich schon Gedanken über euren Wunschzettel gemacht? Vielleicht sagst du, ach Kinderkram, sowas brauch ich nicht.
Egal ob deine Wunschliste ganz lang ist, oder ob dir so gar nichts einfallen will, weil du alles schon doppelt und dreifach hast.
Oder du gehörst gar zu denen, die von sich behaupten: Ich bin wunschlos glücklich. 


Dann solltest gerade Du dir Gedanken über deinen Wunschzettel machen.
Es gibt weitaus mehr, als was du an materiellen Dingen auflisten könntest. 


Vielleicht hast du auch Angst, deine Wünsche zu äußern, Angst vor Enttäuschung, dass deine Wünsche nicht erfüllt werden.
Wie dem auch sei, so ganz tief drinnen haben wir sicher alle geheime Wünsche, die wir durch materielle Dinge nicht erfüllt bekommen. Wünsche, die weitaus wertvoller sind, als wir mit Geld bezahlen könnten.

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
Zitat von  Lucius Annaeus Seneca

Wer wünscht sich nicht Frieden?
Wer wünscht sich nicht Geborgenheit?
Wer wünscht sich nicht geliebt zu werden?
Wer wünscht sich nicht im Leid getröstet zu werden?
Wer wünscht sich nicht akzeptiert und angenommen zu sein? 
Wer wünscht sich nicht jeden Tag satt zu sein?
Wer wünscht sich nicht gesund zu sein?
Wer wünscht sich nicht ein zu Hause zu haben?
Wer wünscht sich nicht Gerechtigkeit?
Den Wünschen könnten wir sicher noch viele hinzufügen.


 Weihnachten heißt: Er ist gekommen. Er hat die Nacht hell gemacht.
Er hat die Nacht unserer Finsternis, die Nacht unserer Unbegreiflichkeiten,
die grausame Nacht unserer Ängste und Hoffnungslosigkeiten
zur Weihnacht, zur Heiligen Nacht gemacht.

Karl Rahner



 Denn uns wurde ein Kind geboren,
                                  uns wurde ein Sohn geschenkt.
                                            Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft.
                  Er heißt: wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater Friedefürst.
                                                                                         
                                                                               Jesaja  9,5

Diesen Friedefürsten lohnt es sich kennenzulernen und sich ihm anzuvertrauen.
Er ist es, der uns Frieden und Geborgenheit, Liebe und Trost, und schlußendlich ein ewiges zu Hause schenkt. Dann werden alle unsere Wünsche erfüllt sein.


Elisabeth 

Donnerstag, 20. November 2014

Novemberrosen

Was ich nicht erwartet habe ist, dass die Knospen sich noch vor dem Kälteeinbruch entfalten könnten.






Und dies waren meine Novemberrosen aus dem vergangenen Jahr.


Von den Fotos der Novemberrosen habe ich noch mal auf die Schnelle eine Geburtstagskarte entworfen, die heute direkt an eine liebe Freundin nach Holland geht. Ich weiß, dass sie Rosen mag. Darum bekommt sie meine letzten Novemberrosen.


Heute ist ja wieder Friday Flower Day bei Holunderbluetchen, da sollen die Rosen auch noch hin.

Liebe Grüße Elisabeth

Mittwoch, 19. November 2014

Rosenkohl mal anders

Der frische Rosenkohl auf dem Markt hat mich heute dermaßen angelacht, dass ich gleich eine Tüte voll davon mitnahm. Es gab schon lange keinen Rosenkohl mehr bei uns.
Ich dachte mir, das gibt ein schnelles Gericht im Theromix.






Von 500 g Rosenkohl die äußeren Blätter entfernen und in den Aufsatz vom Thermomix geben.


5 mittelgroße Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in den Siebeinsatz füllen.


350 ml Wasser einfüllen, den Topf verschließen und den Aufsatz draufsetzen.
Varoma auf Stufe 1 einstellen und 30 Min. dampfgaren.

Während der Thermomix nun das Kochen übernimmt, kann ich schon mal mit dem bloggen anfangen, damit Ihr auch was davon habt. Und so gehts nach der bloggerpause weiter.

Kartoffeln und Rosenkohl umfüllen.

Aus dem Sud die Soße herstellen.
1 Eßl. oder ein Würfel Gemüsebrühe, 2 Eßl. Zitronensaft, 2 Teel. Currypulver, Salz, einen halben Teel. Zucker und
100 g creme fresh auf Stufe 2 bei 90° 3 Min. kochen. 1 Eßl. Stärkemehl in etwas Wasser glattrühren, in den Mixer geben und nochmals für ca. 3 Min. kochen lassen.

1 Apfel in kleine Stücke schneiden, mit der Soße vermengen und über den gegarten Rosenkohl geben.

Dazu ein Würstchen oder auch mehr, (Würstchen hat mein Mann immer im Kühlschrank) oder ein Stück Fleisch oder sonst was dazu reichen. Auf dem Teller anrichten und mit frischem schwarzen Pfeffer bestreuen.




Guten Appetit.

Grüße von Elisabeth