Freitag, 30. Mai 2014

Hinter Gittern


Gefangen


Wie kommt eine Schnecke mit ihrem Haus in einen Fußabtreterschacht? Wie lange lebt sie schon dort in ihrer Gefangenschaft? Ich beobachte sie schon seit einigen Tagen. Heute meint sie es ernst mit dem Ausbruch aus ihrem Gefängnis. Nur leider ist ihr Haus zu groß, es passt nicht durch das Gitter. So sehr sie sich auch bemüht, es will nicht klappen. Ihr Haus hält sie immer wieder zurück. Ich glaube sie braucht Hilfe.


Da ich Schnecken grundsätzlich ekelig finde, werde ich ihr wohl kaum helfen. Mal sehen, wer Mitleid mit ihr hat.


Martin habe ich dann doch überzeugen können, dass eine Schnecke Hilfe braucht. Er hat sie dann schlussendlich befreit und ihr die Freiheit zurückgeschenkt.

Manchmal geht es uns ähnlich wie dieser Schnecke. Wir sind in unsern Gedanken gefangen, ein andermal sind es Gewohnheiten oder Süchte. Aus eigener Anstrengeng schaffen wir es nicht uns zu befreien. Wir brauchen jemand, der die Gitterstäbe unseres Lebens entfernt und uns die Freiheit wiederschenkt.
Die Bestimmung unseres Lebens ist in Freiheit zu leben.

Mal wieder ein Lied dazu.   Hier
Ich will frei sein.

Liebe Grüße Elisabeth

1 Kommentar:

  1. Liebe Elisabeth,
    die arme Schnecke....sie hätte mir wirklich leid getan.
    Obwohl ich Schnecken nicht wirklich allzu sehr leiden mag (v.a. die Nacktschnecken) hätte ich der Armen sicherlich geholfen und ihr einen Weg in die Freiheit verschafft.
    Wie gut, dass Martin zur Stelle war!
    Ist es nicht ein befreiendes Gefühl auch anderen Lebewesen die Freiheit zu verschaffen?
    Mir geht es mit jeder Fliege und Biene so, die sich in meinem Haus verirrt.
    Dein Vergleich zum Abschluss deines Posts hat mir sehr gefallen liebe Elisabeth!
    Viele liebe Grüsse, auch an den Retter ;-)
    Brigitte

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