Donnerstag, 31. März 2016

Mein März 2016

Der Frühling ist

Der Frühling ist eine echte Auferstehung, ein Stück Unsterblichkeit.
(Henry David Thoreau 1817-1862, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph)


Der Frühling setzt Zeichen der Liebe des großen Meisters. An den aufbrechenden Blüten und Blättern erkennen wir, die Schöpfung ist noch nicht beendet. 


Der Monat März ist nun auch schon wieder vorbei. Obwohl er ein bisschen kalt war, erwacht das Leben in der Natur, in so vielen bunten Farben. 


Wie wir alle wissen, fiel das Osterfest dieses Jahr schon in den März. Für mich ist es das wichtigste Fest des Jahres. Wir feiern den größten Befreiungsakt der Menschheitsgeschichte, nämlich Gott hat durch seinen Sohn Jesus Christus, die Menschen mit ihm selber versöhnt und ermöglicht auch die Versöhnung im zwischenmenschlichen Bereich. 
Wir kennen die Aussage aus dem Vater Unser: Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Dazu bedarf es allerdings einer Entscheidung. Wir sollten diese Entscheidung nicht von unsern Gefühlen abhängig machen. Vergebene Schuld kann  aber U N S E R   Lebensgefühl enorm steigern. Vergeben heißt nicht automatisch Vergessen. Wir erinnern uns an Situationen ohne Herzschmerz.
Diese Monatsübersicht schicke ich an       M o n a  
sie stellt auch die Vorlage für diese Übersicht zur Verfügung. 

Herzliche Frühlingsgrüße     Elisabeth

Freitag, 25. März 2016

Der Verrat

Die Nacht des Verrats

Normalerweise wurde im Judentum am Abend vor dem Karfreitag das Passahfest, zur Erinnerung an den Auszug der Israeliten aus der Gefangenschaft aus Ägypten mit einem festlichen Abendessen, gefeiert.
Doch was unterscheidet die Nacht des Verrats von allen andern Nächten?
Der Abend vor dem Karfreitag sollte für alle Christen, weltweit und über die Jahrhunderte in Erinnerung gehalten werden, weil das Abendmahl Teil des Erlösungsplanes Gottes ist, nämlich die Erlösung der Menschen.
Jesus selbst lädt als Gastgeber seine 12 Freunde zu diesem festlichen Mahl ein, obwohl er weiß, Judas wird ihn, noch in dieser Nacht verraten, Petrus wird ihn ein paar Stunden später verleugnen und all die Andern werden ihn auch im Stich lassen. Und trotzdem sind Alle eingeladen.


Es ist die Nacht, in der alle Welt sich gegen ihn wendet, die religiösen  Führer, die Handlungsmacht der Römer, seine Freunde, die öffentliche Meinung und, wie es scheint, Gott selber. (Jesus ruft später aus, "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?")
Während sie noch zusammen am Tisch sind, teilt Jesus ihnen mit: "Einer von euch wird mich verraten." Jeder hätte es sein können. Alle hinterfragten sich: Könnte ich derjenige sein? Sie waren alle am Zweifeln. Ihr Glaube wurde erschüttert und damit auch ihr Gottesbild.
In ähnlicher Situation finden wir uns heute wieder. Sicher nicht, dass unser Leben so massiv bedroht wird, aber veraten wir Jesus nicht auch schon mal?


Schon im Vorfeld suchten die Hohenpriester und Schriftgelehrten nach einer günstigen Gelegenheit. bei der sie Jesus heimlich festnehmen und umbringen lassen könnten. Sie wollten unbedingt vermeiden, dass es zu Unruhen im Volk während des Festes kommt.
Judas bot sich den Hohen Priestern an, für Geld Jesus zu verraten. Er hatte die 30 Silberlinge schon in der Tasche, als er zum Fest ging.
Als Jesus und seine 12 Jünger im Festsaal versammelt sind, kann die Zerimonie beginnen. Jesus nahm das Brot,


dankte, brach es in Stücke und gab es den Jüngern.
Danach nahm er den Kelch mit Wein und reichte ihn weiter.


Dies war das letzte gemeinsame Abendessen.

Diese Nacht sollte unvergessen sein. Bis in unsere heutige Zeit werden wir beim Abendmahl immer wieder daran erinnert. 

Danach machten sie sich auf den Weg zu ihrem Schlafplatz im Garten Getsemane, wo Judas dann Jesus an die Soldaten mit einem Kuss verraten hat. Daraufhin wurde Jesus gefangengenommen.


Etwas später verleugnete Petrus Jesus dreimal, dann krähte der Hahn. Erst dann wurde dem Petrus bewusst, dass er Jesus verleugnet hat.
In diesen Ostertagen soll auch für uns diese Nacht unvergessen sein.
Das Außergewöhnliche an dieser Nacht war, dass Jesus nicht nur damals Brot und Wein teilte, sondern dass die Auswirkungen jener Nacht bis in unsere Zeit reichen, nämlich sein gebrochener Leib und sein vergossenes Blut haben uns den Zugang zu Gott wieder möglich gemacht. Die Vergebung der Schuld ist für alle Menschen erfahrbar geworden, daran erinnern uns das Brot und der Kelch.

So wünsche ich euch allen gesegnete Ostertage.

Liebe Grüße Elisabeth

Dienstag, 22. März 2016

Hefekränzchen

dürfen beim Osterfrühstück nicht fehlen. Diese habe ich schon mal Probegebacken und getestet. Das Rezept fand ich bei Chefkoch. Einfach köstlich..


Mit Butter und Heidelbeermarmelade schmecken sie noch besser.


Das Rezept habe ich von Chefkoch kopiert.

Hefekränze zum Osterfest

Von Chefkoch

Für den Hefeteig:
175 ml
Milch
75 g
Butter
450 g
Weizenmehl
1 Pck.
Trockenhefe
75 g
Zucker
1 Pck.
Vanillezucker
1 Pck.
Aroma, (Finesse Geriebene Zitronenschale)
1 Prise(n)
Salz
150 g
Crème fraîche
 
Zum Bestreichen:
1 m.-große
Eigelb
1 EL
Milch
 
Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Das Mehl mit der Hefe mischen. Die übrigen Teigzutaten und die lauwarme Milch-Butter-Mischung hinzufügen und alles gut durchkneten. Den Teig zudecken und für ca. 40 Minuten an einem warmen Ort stellen.

In der Zwischenzeit das Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den gegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und in 12 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer 30 cm langen Rolle formen, je 2 Rollen umeinander schlingen und als Kränzchen auf das Backblech legen.

Eigelb und Milch miteinander verquirlen, die Kränze damit bestreichen und mit etwas Hagelzucker bestreuen. Auf dem Blech nochmal ca. 10 Minuten gehen lassen, dann 20 Minuten backen.


Hier präsentiere ich euch noch mal ein gefülltes Schneeglöcken.
Mit diesen Kränzchen kannst du deine Gäste so richtig verwöhnen.
Seid herzlich gegrüßt. Elisabeth

Montag, 21. März 2016

In seinen Händen

In seine Hände gezeichnet


Da wir nun die Karwoche vor uns haben, möchte ich Euch eine Seite aus meinem Lieblingsbildband von Ann Voskamp zeigen.
Zu diesem Bild kam mir spontan der Bibelvers aus  dem Propheten Jesaja 49,16 Gott sagt durch den Propheten: "Siehe ich habe dich in meine Handflächen gezeichnet."


 Hände, die nur Gutes getan haben, tragen die Nägelmale.
Jesus als Zimmermann wußte nur zu gut wie das mit dem Nägeleinschlagen geht und trotzdem wählte er die Nägel.
Diese Hände waren einmal die Hände eines Neugeborenen, das in der Krippe, im Stall von Betlehem lag.
Diese Hände haben den Menschen geformt. Es sind Hände der Hingabe als er den Menschen diente, seinen Freunden die Füsse wusch und die Kranken heilte. Die Hände, die den Sturm stillten, umgeben mich auch heute noch mit seinem Frieden.
Und ich kann nie tiefer fallen als in seine ausgestreckten Hände.




Aber das Schönste für mich ist, dass Jesus Christus meinen Schuldschein mit ans Kreuz genommen hat. Das Blut seiner Hände hat meinen Schuldschein unleserlich gemacht. Sein Blut bedeckt meine Schuld. Das ist das Beste, was mir je passieren konnte.
Wenn das kein Grund ist, den Karfreitag und Ostern wirklich zu feiern!

Diesen Beitrag hatte ich vor zwei Jahren schon mal auf meinem Blog. Aber auch in diesem Jahr möchte ich mich wieder daran erinnern, in seinen Händen gezeichnet zu sein.

Ich wünsche Euch eine gesegnete Karwoche und Frohe Ostern.
Herzliche Grüße Elisabeth

Donnerstag, 17. März 2016

Tulpenstrauss

Heute präsentiere ich einen gelben Tulpenstrauss. Das heißt, eigentlich sind es zwei. Aus einem Supermarkt habe ich sie diesmal besorgt. ich brauchte zwei Bunde von der gleichen Sorte, weil sie in eine große Glasvase sollten.


Diese Vase kam auf's Frühstücksbüffet beim letzten Frauenfrühstück zum Thema:



Diesen Tulpenstrauss verlinke ich bei Holunderblümchen zum Friday Flower Day


Ein wunderschönes frühlingsblumiges Wochenende wünscht Elisabeth

Dienstag, 15. März 2016

Das Besondere


Vor drei Jahren entdeckte ich unter all den vielen Schneeglöckchen in meinem Garten ein ganz Besonderes. Es blühte unter einem Baum, kaum von den andern zu unterscheiden, und doch machte es einen Unterschied.
Aus meiner Perspektive sahen doch alle von oben gleich aus, und trotzdem fiel meine Aufmerksamkeit auf das Eine. Als ich mich bückte, sah ich die gefüllte Blüte. Später im Internet fand ich heraus, dass es eine Rarität ist. Umso mehr habe ich mich gefreut, gerade dieses Eine entdeckt zu haben.
Einsam und ungeschützt stand es da, das Besondere. Zum ersten Mal habe ich eine Rarität unter Schneeglöckchen gefunden, nämlich ein gefülltes.


Seinerzeit pflanzte ich die Zwiebel in einen Topf, um es nach der Blüte an einen sicheren Ort im Rosenbeet zu pflanzen, wo es in diesem Jahr wieder blüht.


 Dieses Jahr hat die Schneeglöckchenzwiebel sich vermehrt, worüber ich mich sehr freue.


Dieses Eine unter den vielen, findet besondere Beachtung, weil es eben ein ganz Besonderes ist.
 Beim Anschauen dieser Blüte werde ich daran erinnert, dass wir auch etwas Besonders in Gottes Schöpfung sind, kostbar und liebenswert. Ganz individuell richtet er sein Augenmerk auf uns und möchte nicht, dass wir zertreten werden. Er nimmt uns in seine Obhut und unter seinen Schutz.



Ich möchte auch, so wie das eine Besondere, aus den vielen Blumen in Gottes Garten, den Unterschied machen und Hoffnung, Liebe und Freude, in eine Welt voll Hoffnungslosigkeit, hineintragen.

Ich freu mich über Jeden, der hier vorbeischaut, den ich ermutigen kann. In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Tag voller Zufriedenheit und Freude an den kleinen, unbeachteten Dingen, die beim Betrachten zu etwas Besonderem werden.

Herzliche Grüße Elisabeth

Sonntag, 13. März 2016

Osterdeko

Seit ich die grünen Eier von den Araucanerhühnern entdeckt habe, färbe ich keine Eier mehr. (habe ich sowieso noch nie gemacht) Ich mag nicht, wenn die Farbe in die Eier einzieht.
Da kommen mir die natürlich gefärbten Eier sehr entgegen. Sie haben unterschiedliche Grüntöne.


Die Eier schmücke ich mit Naturmaterialien, wie Efeu, Gras und Blümchen. Dazu nehme ich einen Bindfaden und lege eine Schlaufe. Diese führe ich in das Ei und hole vorsichtig mit einer Häkelnadel den Faden am andern Ende heraus.


In die Schlaufe stecke ich Efeu oder etwas anderes, was zu den Eiern passt, und ziehe den Faden stramm. An das andere Ende binde ich nochmal ein Sträußchen, oder fertige aus dem Efeu einen kleinen Kranz.


das obere Ende verknote ich, damit das Grünzeug Halt bekommt.


Diese Eier sehen nicht nur wunderschön aus, sondern sind auch noch biomäßig gesund.


Diese Araucaner Hühner kommen eigentlich aus den Anden. Man versucht sie nun in Deutschland zu züchten und die Eier zu vermarkten.


Dem Schmücken der Eier sind keine Grenzen gesetzt.
Ostern steht vor der Tür. Der Grund meiner Freude auf Ostern, sind nicht die Eier, den Grund meiner Vorfreude auf Ostern findet ihr   H I E R

Liebe Grüße Elisabeth