Die Nacht des Verrats
Doch was unterscheidet die Nacht des Verrats von allen andern Nächten?
Der Abend vor dem Karfreitag sollte für alle Christen, weltweit und über die Jahrhunderte in Erinnerung gehalten werden, weil das Abendmahl Teil des Erlösungsplanes Gottes ist, nämlich die Erlösung der Menschen.
Jesus selbst lädt als Gastgeber seine 12 Freunde zu diesem festlichen Mahl ein, obwohl er weiß, Judas wird ihn, noch in dieser Nacht verraten, Petrus wird ihn ein paar Stunden später verleugnen und all die Andern werden ihn auch im Stich lassen. Und trotzdem sind Alle eingeladen.
Es ist die Nacht, in der alle Welt sich gegen ihn wendet, die religiösen Führer, die Handlungsmacht der Römer, seine Freunde, die öffentliche Meinung und, wie es scheint, Gott selber. (Jesus ruft später aus, "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?")
Während sie noch zusammen am Tisch sind, teilt Jesus ihnen mit: "Einer von euch wird mich verraten." Jeder hätte es sein können. Alle hinterfragten sich: Könnte ich derjenige sein? Sie waren alle am Zweifeln. Ihr Glaube wurde erschüttert und damit auch ihr Gottesbild.
In ähnlicher Situation finden wir uns heute wieder. Sicher nicht, dass unser Leben so massiv bedroht wird, aber veraten wir Jesus nicht auch schon mal?
Schon im Vorfeld suchten die Hohenpriester und Schriftgelehrten nach einer günstigen Gelegenheit. bei der sie Jesus heimlich festnehmen und umbringen lassen könnten. Sie wollten unbedingt vermeiden, dass es zu Unruhen im Volk während des Festes kommt.
Judas bot sich den Hohen Priestern an, für Geld Jesus zu verraten. Er hatte die 30 Silberlinge schon in der Tasche, als er zum Fest ging.
Als Jesus und seine 12 Jünger im Festsaal versammelt sind, kann die Zerimonie beginnen. Jesus nahm das Brot,
dankte, brach es in Stücke und gab es den Jüngern.
Danach nahm er den Kelch mit Wein und reichte ihn weiter.
Dies war das letzte gemeinsame Abendessen.
Diese Nacht sollte unvergessen sein. Bis in unsere heutige Zeit werden wir beim Abendmahl immer wieder daran erinnert.
Danach machten sie sich auf den Weg zu ihrem Schlafplatz im Garten Getsemane, wo Judas dann Jesus an die Soldaten mit einem Kuss verraten hat. Daraufhin wurde Jesus gefangengenommen.
Etwas später verleugnete Petrus Jesus dreimal, dann krähte der Hahn. Erst dann wurde dem Petrus bewusst, dass er Jesus verleugnet hat.
In diesen Ostertagen soll auch für uns diese Nacht unvergessen sein.
Das Außergewöhnliche an dieser Nacht war, dass Jesus nicht nur damals Brot und Wein teilte, sondern dass die Auswirkungen jener Nacht bis in unsere Zeit reichen, nämlich sein gebrochener Leib und sein vergossenes Blut haben uns den Zugang zu Gott wieder möglich gemacht. Die Vergebung der Schuld ist für alle Menschen erfahrbar geworden, daran erinnern uns das Brot und der Kelch.
So wünsche ich euch allen gesegnete Ostertage.
Liebe Grüße Elisabeth

danke für den Text
AntwortenLöschenleider verraten auch heute viele ihren Glauben
oder schämen sich dafür
im stillen Kämmerchen ja.. da glaubt man an Gott
aber wenn es darauf ankommt ihn auch zu bezeugen
da werden viele stille..
ich wünsch dir auch gesegnete Ostertage
Rosi
sehr interessanter Text...
AntwortenLöschenund du hast so wunderschönes Geschirr. Bestimmt handgetöpfert. Ganz zauberhaft.
LG und schöne Ostertage
susa
Interesting composition.
AntwortenLöschenInteresting composition.
AntwortenLöschen