Donnerstag, 13. November 2014

Zapfen sammeln

Dieses Jahr brauche ich viele Zapfen als Deko für eine Adventsfeier. Dazu brauche ich nicht einmal in den Wald gehen, da wir gerade ein paar Tannen gefällt haben,  die in den Spitzen voll davon sind, brauche ich sie nur einsammeln.


 "Dafür habe ich extra ein Körbchen gehäkelt".


Es ist nach der Anleitung, die ich für die Kürbisse genutzt habe. hier findet ihr die Anleitung
Ich habe halt nur den halben Kürbis gehäkelt, einen Henkel mit Stäbchen, den ich an einem Ende mit einem Knopf befestige. Durch den Henkel habe ich zur Verstärkung einen dünnen Silberdraht gezogen. Den oberen Rand habe ich mit Mäusezähnchen umrandet. (3 Luftmaschen, in die unterste eine feste Masche und mit einer Kettenmasche am Rand durch jede 2. Masche verbinden. Bis zum Ende wiederholen).



Jetzt muß ich die Zapfen nur noch trocknen. Dauert ja nicht mehr so lange bis zum Advent.
Wünsche euch allen einerholsames Wochenende.

Liebe Grüße Elisabeth

Mittwoch, 12. November 2014

Im Land der Rüben

Das südliche Niedersachsen ist bekannt für den Zuckerrübenanbau.
Heute wurde mit der Ernte, direkt vor meinem Schlafzimmerfenster, angefangen. So bekam ich den Rübenroder mal aus einer anderen Perspektive zu sehen und nicht nur von hinten, wenn ich mit dem Auto dahinter bleiben muß, weil ich nicht überholen kann.


Nun wird es auch Zeit, unsere vertrockneten Tannen vorm Haus zu entfernen, bevor der Sturm sie auf das Haus wirft. Geplant ist, dass sie auf das abgeerntete Feld fallen, um keinen Schaden anzurichten. Zwischen den Tannen und dem Feld ist noch ein Bachlauf, der das Beseitigen der Stämme erschwert.


Wer hat schon die Chance, die Rüben von so nah purzeln zu sehen, immer wieder faszinierend, was diese ausgeklügelten landwirtschaftlichen Gerätschaften alles so schaffen.




Und in der ganzen Gegend sieht man nicht nur die Hügel vom Weserbergland, sondern ganze Berge von Zuckerrüben. Wer soll diesen Zucker nur verwerten. Die Süßigkeiten- und Lebensmittelproduktion freut sich schon drauf und wir als Verbraucher stehen vor vollen Regalen und überlegen was wir vom überdimensionalen Angebot an Süßigkeiten noch in den Wagen legen. 


Einen Tip möchte ich hier weitergeben: Esst nicht so viel von diesem süßen Zeug.

Trotzdem wünsche ich euch einen zuckersüßen Tag.





So und die Tannen mußten inzwischen auch dran glauben. 

Liebe Grüße aus dem Weserbergland.   Elisabeth

Sonntag, 9. November 2014

Vom Winde verweht



Zur Zeit sieht man sie überall, die vom Winde verwehten Blätter, die überall umhertreiben. Schon immer mochte ich das Rascheln, wenn man so durchs Laub streift und die trockenen Blätter bei jedem Schritt hochwirbeln.


Spätestens dann werde ich an das Lied "Wie ein Blatt vom Wind verweht" erinnert, dass in den Siebzigern Traudl und Richard Gastmann gesungen haben. Leider bekomme ich den Text nicht mehr ganz zusammen und auf der Suche danach bin ich auf ein anderes Lied gestoßen, dass ich Euch hier einspielen möchte.

 


Zur Zeit gibt es ja auch wieder genug Laub zusammen zu harken. Unser Nußbaum wirft da ganz schön viel ab.


Zwischendurch sei eine kleine Pause gegönnt.




Heute ließ es sich gut in der Sonne aushalten. Diese Bank lud förmlich zum Verweilen ein, von Moos gepolstert.



Lasst es euch gutgehen.

Liebe Grüße Elisabeth


Samstag, 8. November 2014

Apfelmustorte

zum Wochenende.
Ein altes Rezept neu entdeckt. 



Für den Teig:

150 g Magarine
150 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
2 Tl Backpulver
2 Eßl. Milch
aus diesen Zutaten einen Rührteig herstellen.
In einer Springform 26 cm ca. 30. Min. bei 180 ° Umluft backen.

Von geschätzten 1 1/2 kg Äpfeln (Fallobstverwertung) Apfelmus kochen.
Ein Päckchen Gelantine Instant unter den abgekühlten Apfelmus gut verrühren.

Den ausgekühlten Tortenboden einmal durchschneiden.
Die untere Hälfte auf eine Tortenplatte legen
und mit einem Tortenring umstellen.
den Apfelmus einfüllen,
die zweite Hälfte vom Tortenboden darauflegen und
über Nacht kaltstellen.

Zwei Becher Sahne mit 2 Päckchen Sahnesteif schlagen und die Torte überziehen..
Gehobelte Mandeln ohne Fett rösten und die Torte damit verzieren.




Für diese Torte kann man hervorragend Fallobst sammeln. Davon haben wir immer mehr als genug. 

Liebe Grüße Elisabeth

Donnerstag, 6. November 2014

LAST BUT NOT LEAST

Wer kennt diese Redewendung nicht: Auf Englisch bedeutet es so viel wie " Die Letzten aber nicht die Geringsten." Oder es sind zwar die Letzten aber gleichwertig mit allen andern.


Es sind zwar die letzten blühenden Blumen aus dem Garten, die ich jetzt vor Regen und Wind schützen wollte, darum hole ich sie ins Haus.
Es sind zwar die Letzten aber nicht die Geringsten. Es sind die Cosmeen, die in ihrer Zartheit und scheinbaren Zerbrechlichkeit jedem Wetter trotzen.


Und weil ich sie besonders schätze, habe ich sie einzeln in die Vasen gestellt. Und ich hoffe, das die Knospen sich auch noch entfalten. Ein paar ganz kurze Knospen kamen in eine extra kleine Vase mit einem Draht an der Glasvase befestigt.



Vielleicht fühlst Du Dich heute auch so, als wärest Du eine von den Letzten. ungeachtet und nicht wertgeschätzt. Unscheinbar, jedem Wind und Wetter ausgesetzt. Das Leben hat dich ganz schön gebeutelt.
In der Bibel gibt es einen vielzitierten Vers: Die Letzten werden die Ersten sein. Das soll denjenigen ein Trost sein, die glauben nicht wertgeachtet zu sein. Für die, die meinen in meinem Leben läuft eben nicht alles glatt. Diese Zusage soll Hoffnung machen, dass bei unserm Schöpfer andere Prinzipien gelten, die über den von den Menschen erdachten Maßstäben stehen. Gott sieht uns als seine Geschöpfe, die er liebt und wertschätzt.


Diese schüzenswerten Blumen schicke ich heute an Holunderbluetchen, weil ja wieder Friday Flower Day ist.

Kommt gut ins Wochenende.
Liebe Grüße Elisabeth


Montag, 3. November 2014

Geschenke der Hoffnung

www.weihnachten-im-schuhkarton.org , ist eine super Organisation, die jedes Jahr eine Päckchenaktion startet.
Eine Freundin von mir hat eine Sammelstelle eingerichtet, wo jedes Jahr zwischen 600 und 700 Päckchen, oder mehr abgegeben werden.
Wie schon seit etlichen Jahren packt Rebekka mit Begeisterung Päckchen für bedürftige Kinder. Für jedes Kind einen Schuhkarton voller Überraschungen die sie mit Liebe aussucht.Schon das ganze Jahr über macht sie sich Gedanken, wie sie die Päckchen befüllen kann.



Was lässt ein kleines Mädchenherz höherschlagen, als eine Überraschung zu bekommen, wie einen gestickten Pullover, Maluntensilien, Haarschmuck, eine Zahnbürste und so manches mehr. Die Süßigkeiten müssen noch besorgt werden.



Bei den Päckchen für die Jungen müssen noch ein paar Sachen ergänzt werden.

Bis zum 15. November müssen die Pakete abgegeben sein, damit sie rechtzeitig zu Weihnachten auch bei den Kindern ankommen.

Die Sammelstellen sind Deutschlandweit. Im Internet kann man das herausfinden.

Bei diesem Projekt, weiss man, dass die Päckchen wirklich ankommen. Geschenke der Hoffnung.


Hier findet ihr den link

Ich wünschte, dass noch einige von Euch an dieser Aktion teilnehmen und Geschenke der Hoffnung auf den Weg bringen.

Herzliche Grüße Elisabeth

Sonntag, 2. November 2014

Pfundstopf

Heute hatte ich eine halbe Kompanie mit Mittag zu versorgen, d.h. ca. 10 Leute. So habe ich mir die Woche erst mal einen Bräter gekauft, den ich schon immer haben wollte und konnte so ein Rezept ausprobieren, was ich schon lange auf dem Schirm hatte.
Da kam mir das Rezept für einen Pfundstopf sehr entgegen. Die Zubereitung ist, für die Menge, die dabei rauskommt, mit relativ wenig Aufwand zu meistern.


Rezept

2 Dosen Cherry Tomaten á 240 g Abtropfgewicht
500 g Rindergulasch feingeschnitten
500 g Schinkengriller kleingeschnitten
500 g gewürfelte Paprika (rot, grün, gelb)
500 g Gemüsezwiebeln in Ringe geschnitten
500 g Schweinegulasch feingeschnitten
500 g gewürfelten Schinkenspeck
500 g Hackfleisch mit einer Gabel auseinanderzupfen und verteilen
2 Gläser Zigeunersoße à 500 ml
2 Becher Sahne
1 Eßl. Curry darüberstreuen
2 Stangen Lauch in Ringe geschnitten

Alle Zutaten der Reihe nach in den Bräter schichten. Backofen auf 200 ° vorheizen.
2 Stunden im Ofen brutzeln. Den Bräter mit Deckel in den Ofen stellen. Die letze 1/4 Std. ohne Deckel.

Im Internet findet ihr verschiedene Varianten zu diesem Rezept. Ein super Vorschlag für eine Party. Man kann den Pfundstopf schon einen Tag vorher einschichten und im Kühlschrank aufbewahren.

Heute habe ich noch mal einen Spaziergang durch die Felder gemacht. Die Sonne meinte es gut und so habe ich noch ein paar Herbstimpressionen eingefangen.

dabei entdeckte ich einen Strauch, an dem die Blätter noch grün waren. Das Interessante war, dass die Unterseite der Blätter silbrig/weiß war. Da der Wind mit den Blättern spielte, konnte man ein schönes Wechselspiel beobachten.






So geht ein schöner Novembersonntag zu Ende.

Euch allen eine angenehme Woche, habt es nicht zu stressig und schafft euch Freiraum, die kleinen Wunder am Wegesrand zu entdecken.

Liebe Grüße Elisabeth