Freitag, 31. August 2018

Reiche Ernte

Ich weiß nicht, ob ich mich über die überreiche Zwetschgenernte freuen oder eher seufzen soll. Da im vergangenen Jahr unsere Bäume gestreikt haben, was wohl auf die frostigen Nächte zurückzuführen war, meinen sie es in diesem Jahr doppelt ernst im Wetteifern um die meisten Früchte.


Die Äste ächzen unter der schweren Last. Zum Glück hatte der Ast über mir durch Knacken auf sich aufmerksam gemacht, bevor er krachend zu Boden ging, und mir dadurch die Möglichkeit gab, mich in Sicherheit zu bringen.


Ein Baum wurde abgesägt und das Pflücken dadurch erleichtert. Inzwischen habe ich schon zentnerweise Zwetschen verschenkt. Und noch immer ist kein Ende in Sicht. Jeden Tag gibt es schon Zwetschenkuchen, der recht schnell gebacken ist. Ein Streuselteig ist schnell zubereitet.


Ein Gutes hat die reiche Ernte. Alte Freundschaften werden beim Pflücken wieder aufgefrischt und Neuigkeiten ausgetauscht. Da macht selbst das Pflücken in Gesellschaft noch Spass.


Pflaumenmarmelade ist auch gekocht. Mit dem Thermomix eine einfache Sache. Und jede Menge Zwetschgen wurden für den Wintervorrat  eingefroren.


Auch die nächsten Tage halten mich die Zwetschgen auf Trab, ist ja noch nicht mal ein Baum geerntet. Es warten noch ein paar mehr.

So bleibt mir kaum Zeit zum bloggen, seid trotzdem herzlich gegrüßt.

Elisabeth

1 Kommentar:

  1. Toll. Wir haben letztes Jahr nur eine einzige Zwetschge geernet. Unsere Bäume sind aber noch jung...

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