Heute, in einer Zeit, in der der Schöpfer weitestgehend abgelehnt wird, die Kreuze aus den Klassenzimmern verschwinden, die Kirchen zu Museen oder Bibliotheken umfunktioniert und die zehn Gebote missachtet werden.

Für viele sieht der Glaube so aus wie in diesem Cartoon dargestellt (Quelle Glaubensimpulse).
Man bastelt an seinem eigenen Glauben und sucht sich nur das aus der Bibel heraus, was einem selber gefällt.
Heute, am Feiertag zum Gedenken an die Reformation, wurde ein Fest, ganz in unserer Nähe, mit einem open air Gottesdienst und einem bunten Programm, zur Erinnerung an die Zeit von Martin Luther, gefeiert.
Martin Luther wollte seinerzeit sicher keine neue Kirche gründen. Er wollte auf die Misstände, die Diskrepanz zwischen Lehre der Kirche und den Aussagen der Bibel hinweisen. Luther erkannte die Befreiung aus religiösen Zwängen. Er erkannte, dass der Mensch nicht aus eigener Anstrengung gerecht wird.
Auf der Suche nach dem gnädigen Gott, kam Luther zu der Erkenntnis, nicht durch Leistung geschieht Erlösung, sondern ist ein Geschenk Gottes an die Menschen.
So kam er zu dem Schluß, nachdem er den Römerbrief studiert hatte:
Sola
scriptura Allein die Schrift – die einzige Grundlage des Glaubens,
Sola
gratia, Allein aus Gnade,
Sola
fide, allein durch den Glauben,
Solus
Christus, Allein Christus, die Verwirklichung der ersten drei
Aussagen,
Soli
Deo gloria Allein zur Ehre Gottes.
Gott
sei Dank für dieses Jubiläumsjahr der Reformation, um uns das
wieder neu bewusst zu machen und an die Grundwahrheiten der Bibel zu erinnern.
Mit freundlichen Grüßen Elisabeth
Ja, wir können wirklich dankbar sein für Luthers Reformation!
AntwortenLöschenUnd ich glaube wir dürfen ALLE im Alltag kleine Reformatoren unseres Glaubens sein, um nicht zum Trend verführt zu werden seinen Glauben zurecht zu basteln, wie in dem sehr treffenden Cartoon!
Herzliche GRüße,
Tina
Luther hätte sicher einige Thesen zu schreiben..
AntwortenLöschenes wäre schön wenn die Menschheit sich wieder mehr an die Grundlagen des Glaubens erinnern würden
leider ist Vieles zur Folklore "entartet"
liebe Grüße
Rosi