Beim Anblick solch herrlicher Farben wird mein Leben entschleunigt und ich kann zur Ruhe kommen und die Seele für eine Weile baumeln lassen.
Dann gibt es aber auch noch die grauen Herbsttage, an denen sich der Nebel wie ein Schleier über das Land legt.
Der frische Tau benetzt die Gräser.
Den Spinnen wird es langsam zu kühl in den Nächten. Sie kuscheln sich ein.
Vielleicht ist es, weil der Herbst so viele Gesichter hat, dass ich ihn so mag. Auf der einen Seite der goldene Oktober, der die Landschaft in der untergehenden Sonne golden erscheinen lässt, aber auch die trübe Stimmung, und alles wie verschleiert ist.
Genau wie in unserm Leben. Kein Tag ist wie der andere. Mal scheint die Sonne, mal zieht Nebel auf.
Mit 60 + kommt man so langsam in diesen Lebensabschnitt, obwohl ich mich noch nicht danach fühle, heißt es Loslassen von so manchem Wertvollen. Dinge, die mir wichtig waren, verlieren an Bedeutung.
Der Herbst beinhaltet aber auch Reife- und Erntezeit. Zum Teil können wir die Früchte ernten, die wir einmal ausgesät und uns in Menschen investiert haben. Es ist eine Zeit der Neuorientierung für Beschäftigung, die nicht mehr so viel Kraft erfordert wie früher. Neue Hobbies werden entwickelt und Freiraum für mich selbst geschaffen.
An dem Alten krampfhaft festhalten verhindert die Freude an der Schönheit des Herbstes.
Das Leben wird entschleunigt
Die Reifezeiten des Lebens gehen meistens aus den Krisen hervor, formen am stärksten unsere Persönlichkeit und machen uns zu den Menschen, die wir sind. Mit dem Älterwerden lernt man auch für diese Zeiten dankbar zu sein.
So wünsche ich euch allen, die Sonnenseiten des Lebens zu geniessen und selbst, wenn Nebel deine Sicht der Dinge verschleiert, die Gewissheit zu haben, dass die Sonne über dem Nebel trotzdem scheint.
Liebe Grüße Elisabeth
TOLLE BUIDLN.
AntwortenLöschensooo gfallt ma der HERBST.
hob no an feinen TOG
bis bald de BIRGIT
wunderschön♥
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