Freitag, 29. Mai 2015

Mein Mai 2015

Mit Freude kann ich auf den vergangenen Monat zurückblicken. Im Wonnemonat Mai haben wir vor 39 Jahren uns das Ja-Wort geben und stehen immer noch dazu.


Unsere Ringe haben genauso wie wir in unserm Alltag, die Ecken und Kanten ganz schön abgeschliffen. Obwohl ich meinen Ring schon um zwei Größen erweitern ließ, passt er trotzdem nicht mehr an meinen Finger.
Mein Mann trägt seinen Ring nun an einer Kette um den Hals.


Es gab den Muttertag zu feiern, obwohl meine Kinder weit verstreut sind, freue ich mich darüber, wenn sie an mich denken, und das nicht nur zum Muttertag.


Es gab noch eine Feier im Mai. Das war die Einsegnungsfeier von unserm Enkel, die in einer Freikirche als Abschluß vom Bibelunterricht gefeiert wird. Das Wissen über die Grundlagen des Glaubens ist das Beste, was wir den jungen Menschen mit auf den Weg geben können, weil es ihre Zukunft prägt.


Bei herrlichem Wetter fand die Feier outdoor statt.

Der Höhepunkt im Mai war für mich, die Teilnahme an der Konferenz über Pfingsten in Holland, wo wir mit mehr als
50 000 Menschen das Pfingstfest gefeiert haben. Ein Erlebnis der besonderen Art.


Das war mein Mai. Voll Dankbarkeit schaue ich zurück.

Die nächsten Tage verlinke ich meinen Monatsüberblick bei Mona aus Finnland, sie hat diese Collagenvorlage zur Verfügung gestellt.

Ihr könnt dabei sein. Hier ist der link

Liebe Grüße Elisabeth

Mittwoch, 27. Mai 2015

Unter diesem Zeichen

stand die diesjährige Konferenz, die über die Pfingsttage in Holland veranstaltet wurde.


Was kann einem besseres passieren, als unter dem Zeichen, das Gott selber als Versprechen an die Menschheit gegeben hat, sich zu treffen. Das andere Ende vom Regenbogen berührte hinter unserm Campingplatz den Boden.


Nun war es schon das 24. Mal, dass wir als Familie an diesen Treffen teilnahmen.
Es treffen sich mehr als 50 000 Menschen, die das Geschehen um Pfingsten gemeinsam feiern.
Hier ist der link zu den offiziellen Fotos

Dann ist da noch ein Zeichen, dass die Christen verschiedener Konfessionen vereint. Bei uns in Deutschland verschwindet das Kreuz leider immer mehr und ist für viele bedeutungslos geworden.


Ein weiteres Symbol, der siebenarmige Leuchter, auch Menora genannt, deutet darauf hin, dass unser Glaube aus dem auserwählten Volk, (klein, unscheinbar, über die Jahrtausende verfolgt, und dennoch immer noch existiert) dem Volk Israel, seine Wurzeln hat.


Mit jedem Jahr kamen immer mehr Menschen  nach Opwekking und es ist beeindruckend, mitzuerleben, wenn mehr als 50 000 Menschen an einem Hügel gemeinsam singen.
Zum ersten Mal gab es auf den Fahrradwegen Staus, so dass die Presse davon berichtete.

Unter vielen anderen war die Organisation Open Doors, die von einem Holländer gegründet wurde und heute weltweit verfolgte Christen unterstützt, mit einem Container auf dem Gelände, um zu zeigen, wie Christen in solchen Containern gefangengehalten werden. Für einige Minuten konnte man, in völliger Dunkelheit, mit einer Gruppe von Menschen, dort verbringen, um nachzuempfinden, was Christen in vielen Ländern aushalten, die keine Glaubensfreiheit haben. Wir wissen unsere Freiheit oft nicht zu schätzen. Es wurde von einer Frau berichtet, die schon mehr als zehn Jahre in einem solchen Gefängnis gehalten wird.


Es sind sehr viele sanitäre Anlagen über den Platz verteilt, die von freiwilligen Helfern, saubergehalten werden. Über die vielen Jahre, die wir nun schon dort hin fahren, war ich immer dankbar, saubere Toiletten vorzufinden. So habe ich mich in den letzten Jahren engagiert, meinen Teil dazu beizutragen.


Auf diesem Wege grüße ich alle meine holländischen Freunde, die wir inzwischen kennengelernt haben.

So habe ich euch einen kleinen Einblick gegeben, was ich über die Pfingsttage gemacht habe, mal ganz ohne Internet.

Liebe Grüße Elisabeth

Samstag, 9. Mai 2015

Das Beste mit auf den Weg geben

Aus Anlass zum Muttertag beschäftigt mich als Mutter die Frage:
Was ist das Wertvollste, das wir unsern Kindern mit auf den Weg geben können?
Wir schenken ihnen Zeit, ein offenes Ohr, wir sorgen für das leibliche Wohl, achten auf ihre Gesundheit, bieten ein Dach über den Kopf,  möchten ihnen die beste Ausbildung zukommen lassen, schützen sie vor Gefahren, zeigen ihnen Grenzen auf, schenken ihnen unsere Liebe, fördern ihr Selbstvertrauen, entdecken und stärken ihre Talente, trösten sie nach schmerzlichen Erfahrungen, befördern sie als Mama Taxi Unternehmen, und so könnte die Liste noch endlos fortgeführt werden, wenn da nicht auch unsere Grenzen wären.


Die Erwartungen an eine Mutter sind einfach grenzenlos. Durchwachte Nächte, immer in Bereitschaft sein, ein wachsames Auge auf den Nachwuchs haben.


Bei Schulkindern kommt noch Hausaufgabenhilfe dazu, sowie die Herausforderung einer Wäschereispezialistin. Also, wie ihr seht, ein Fulltimejob und dabei immer noch gutgelaunt aus der Wäsche gucken.


Das Ganze dann noch freiwillig und ohne Bezahlung.


Mal ehrlich, wer opfert sich schon freiwillig auf, um dem Nachwuchs einen friedevollen Ort der Geborgenheit zu bieten und alles wird als selbstverständlich erwartet. Darüber täuscht auch kein Muttertag hinweg.




Fragen wir nicht in unserer, vom Materialismus geprägten Gesellschaft immer öfter: "Was wird mir dafür?"
Sollte das der Fall sein, haben wir noch nicht begriffen, dass Kinder, trotz harter Arbeit, ein großes Geschenk sind.


Beim Auspacken und kennenlernen, beim Beobachten der Entwicklung, werden wir jeden Tag beschenkt durch leuchtende Kinderaugen.

Das Wertvollste, das wir unsern Kindern vermitteln können, ist, dass sie gewollt, geliebt und von dem, der sie geschaffen hat, angenommen sind. Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig, Orientierung und christliche Werte mit auf den Lebensweg zu geben, damit ihr Leben gelingt.
Jetzt, wo meine Kinder flügge sind, kann ich zurückschauend sagen,  die ganze Mühe hat sich gelohnt und alle Investition an Zeit, Liebe und Geduld zeigt sich darin, dass sie ihren Lebensweg mit Bravour meistern.

So wünsche ich allen Müttern morgen einen schönen Tag.

In herzlicher Verbundenheit

Elisabeth


Donnerstag, 7. Mai 2015

Pünklich zum 39. Hochzeitstag

konnte ich meine ersten Papageientulpen schneiden. Vor einigen Jahren habe ich Tulpenzwiebeln dieser exotischen Sorte gepflanzt und jedes Jahr auf's Neue freue ich mich über diese dunkelroten Blüten, die anmuten, als wären sie mit Papageienfedern geschmückt.



Und weil ich nicht so viele davon habe, kombiniere ich sie mit gewöhnlichen Tulpen in der gleichen Farbe. Damit die Blüten richtig zur Geltung kommen, stelle ich den Strauß in ein hohes Trinkglas, ganz schlicht.


Diese Sorte heißt Black Parrots.
Kein Rosenstrauß könnte mit diesen schillernden, gefiederten Blüten mithalten, auch nicht am 39. Hochzeitstag.
Hier sind noch ein paar Aufnahmen aus meinem Archiv.


Diese Exoten schicke ich heute an Holunderblütchen      H I E R       zum Friday Flower day.


Dankbar schaue ich auf die gemeinsamen Jahre zurück, die wir zusammen auf dem Weg sind.

Ganz herzliche Grüße an alle Blumenliebhaber.

Elisabeth

Samstag, 2. Mai 2015

Muttertag für die Mutterlosen

Bald ist wieder Muttertag. Eigentlich sollte jeder Tag ein Muttertag sein. Ich finde es schade, wenn sich der Muttertag auf einen einzigen Tag im Jahr konzentriert, die Preise der Blumen sich von einem Tag auf den andern fast verdoppeln und die Werbung es auf diese Zielgruppe, an diesem bestimmten Tag, abgesehen hat.
Jedes Jahr frage ich mich erneut, was ist mit den Frauen, deren Kinderwunsch nicht erfüllt wurde oder mit den Kindern, die ohne Mutter aufgewachsen sind.
Ich möchte heute diejenigen ansprechen, die den Muttertag als sehr schmerzlich erleben. Diejenigen, die ihre Mutter schon früh verloren haben, oder vielleicht gar nicht kennengelernt haben. Die deswegen vielleicht sehr traurig sind.

Für einige Jahre durfte ich so ein mutterloses, Mädchen begleiten. Meine ganze Fürsorge und Liebe ihr schenken.
Ein kleines Baby, dass ihre Mutter, ein 16 jähriges Mädchen, gleich nach der Geburt verloren und nie kennengelernt hat. Geboren wurde es in einem Buschdorf, im afrikanischen Regenwald. Der Vater, ein älterer Mann, hatte noch fünf andere Frauen, die sich um dieses kleine Baby nicht kümmern wollten. Babynahrung ist dort nicht zu bekommen und stillende Frauen würden kein fremdes Kind anlegen, aus Angst, ihre eigenen Kinder würden sterben. Normalerweise werden in ihrem Stamm mutterlose Babies in den Wald getragen und den wilden Tieren überlassen. Die Oma brachte Bernice Ekenkoh Menkematoh, so hieß die Kleine, dann aber doch zu Freunden von uns, damit sie eine Überlebenschance bekam. Als sie gerade mal 6 Wochen alt war, haben wir sie in unsere Familie aufgenommen.
So durfte ich für fünf Jahre ihre Mutter sein. Deutsch war ihre Muttersprache als zweites Pidginenglish. Später lebte sie im französischsprechenden Teil von Kamerun.


Als ich dann ein paar Tage nach der Geburt unserer 3. Tochter, die sterbenskrank war, urplötzlich nach Deutschland abreisen und meinen Mann mit unsern beiden Töchtern und Bernice zurücklassen mußte, war Bernice wieder mutterlos. Leider gab es zu der Zeit für Ausländer kein Adoptionsgesetz, und mein Mann  und die Mädels mußten sie, im Alter von 5 Jahren, in Afrika zurücklassen, als sie ein paar Monate später auch nach Deutschland kamen.
Für mich war es eine sehr schmerzhafte Erfahrung. Hatte ich sie doch angenommen wie mein eigenes Kind.


Die Umstände konnte ich nicht ändern, an ein Zurück nach Afrika war, aus gesundheitlichen Gründen unserer Tochter, nicht zu denken. Um mit der Trennung fertig zu werden half es mir, Bernice dem Guten Hirten anzubefehlen, der auf sie besser aufpassen kann, als ich es je könnte. So habe ich in meiner Trauer für sie gebetet und sie immer wieder unter Gottes Schutz gestellt. Der Vers aus den Psalmen hat mir immer wieder Trost gegeben: "Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich beschützen Tag und Nacht." Wie oft habe ich mich danach gesehnt, sie in den Arm nehmen zu können.

Dies war das Abschiedsfoto aus Afrika, an dem Tag aufgenommen, als ich mit meiner Tochter Rebekka, gerade mal neun Tage alt, nach Deutschland flog.


Gott hat es gut mit Bernice gemeint. Sie kam in eine liebevolle afrikanische Familie, in der sie aufwachsen konnte.
Als sie 20 Jahre alt war, haben wir sie nochmal in Afrika besucht. Sie war so dankbar, dass sie so einen guten Start ins Leben hatte. Das letzte was ich von ihr gehört habe ist, dass sie geheiratet hat. Leider haben wir uns aus den Augen verloren. Sie ist inzwischen auch schon eine erwachsene Frau.

Wenn du auch mutterlos aufgewachsen bist,  möchte ich dir heute Mut machen, nicht auf die Umstände zu schauen, die du nicht ändern kannst.
Vielleicht kannst du dich auch dem Guten Hirten anvertrauen , der besser trösten kann , der dich besser versteht ,  als je eine Mutter es könnte.
In der Bergpredigt heißt es: Gott segnet die, die traurig sind, denn sie sollen getröstet werden. Das findest du in der Bibel in Matthäus 5,4

Diesen Trost möchte ich dir weitergeben, falls du auch mutterlos aufgewachsen bist. Und ich wünsche, dass dieser Trost diejenigen erreicht, die diesen Trost besonders brauchen.

Ganz herzlich grüßt euch Elisabeth






Freitag, 1. Mai 2015

Buchhülle

Ich brauchte mal wieder ein Geschenk, aber nicht Irgendeines. Heute sollte es für den größten Thermomixfan, den ich kenne, sein. Der Geburtstag ist ja schon eine Weile her, so geht es nachträglich an meine Tochter. Und da es etwas Besonderes werden sollte, mußte ich erstmal was passendes finden, was in ihre supermoderne Küche reinpasst (schwarz/weiß) und dann auch noch genäht werden. Das funktioniert halt nicht von heut auf morgen. Wie ich Debby kenne, hat sie vollstes Verständnis, dass so ein Geschenk nicht pünklich zum Geburtstag da sein kann.


So ist die Buchhülle für das Thermomixkochbuch gerade fertig geworden, und sie kann es im Internet schon mal anschauen.
Genäht habe ich es aus zwei Geschirrtüchern. Man braucht zwei Stücke Stoff. 58 cm x 32 cm. Nahtzugaben sind schon dazugerechnet.  Innen ist das kleinkarierte Muster und mit Vlies zum Aufbügeln verstärkt.


Passende Geschirrtücher gibt es auch noch dazu.


Wünsche euch ein schönes, langes Wochenende.
Liebe Grüße Elisabeth

Donnerstag, 30. April 2015

Mein April

Der Monat April ist für mich ein ereignisreicher Monat gewesen.  Wir haben Ostern gefeiert. Meine zwei ältesten Töchter haben im April, am gleichen Tag Geburtstag, obwohl sie keine Zwillinge sind.


Dann ist jeder Tag im April eine Feier mit einem Feuerwerk, wo die Natur in einem Farbentaumel förmlich explodiert. Das Wetter hat ja auch überwiegend mitgespielt.
Dann war da noch das Jahr des Buches, das es im April zum 20. mal zu feiern gab.
Und im Mai geht es genauso weiter, gleich mit mehreren freien Tagen. Freu  :-)

Diesen Monatsrückblick schicke ich weiter an Mona. Sie hat die Vorlage zur Verfügung gestellt und hat einen wunderschönen blog mit fantastischen Fotos. Hier ist der link

Liebe Grüße Elisabeth