Mittwoch, 7. Mai 2014

Heute vor 38 Jahren

haben wir uns das JA Wort gegeben, und sagen immer noch: "JA, mit Gottes Hilfe."


Tschuldigung für die schlechte Qualität des Fotos, ist halt schon 38 Jahre alt.

Und das ist aus unserer Zweisamkeit entstanden.

Leider gibt es nicht all zu oft Bilder, wo wir alle beieinander sind.

 Dankbar schaue ich auf all die Jahre der Gemeinsamkeit zurück.


Unser Nest ist inzwischen leer geworden, der Nachwuchs ausgeflogen.


Unsere Ehe haben wir bewusst unter dem Zeichen des Kreuzes geschlossen und durch die Annahme und Vergebung die wir selber durch den Opfertod Jesu am Kreuz erfahren haben, können wir auch einander annehmen und uns gegenseitig vergeben. Das ist wohl der Grund, dass wir schon so lange glücklich zusammen sind und jeden Tag eine neue Chance bekommen, es besser zu machen.
Als Motto für unsere Ehe haben wir in unsere Ringe den Vers aus Josua 24, 15 eingravieren lassen.
"Ich und meine Familie wollen dem Herrn dienen."

Wie Ihr seht, sind die Ecken und Kanten unserer Ringe schon ganz schön abgenutzt, so wie das im Leben halt auch in einer Beziehung geschieht und das ist gut so und wir können uns gegenseitig helfen unsere Macken abzuschleifen.
So habe ich allen Grund für die letzten 38 Jahre der Gemeinsamkeit dankbar zu sein
und sage

nach 38 Jahren immer noch:

"Ja, mit Gottes Hilfe."


Herzliche Grüße Elisabeth

Dienstag, 6. Mai 2014

Die Erwartungen nicht zu hoch schrauben

Zunächst möchte ich mich nach längerer Pause wieder zurückmelden. Ein paar erholsame Tage liegen hinter uns.
Der Schwarzwald hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt.
Ich geh mal davon aus, dass es überwiegend Frauen sind, die hier auf meiner Seite landen, darum möchte ich heute einen Post zum bevorstehenden Muttertag verfassen. (Natürlich dürfen Männer auch mal reinspickeln)


Die meisten von uns, erinnern sich sicher noch an ihre Kindheit, wie wir unsere Mütter gebührend am Muttertag gefeiert haben. Im Kindergarten oder in der Schule wurden kleine, nette Überraschungen gebastelt. Freiwillig wurden für die Mama, an diesem bestimmten Tag, kleine Gefälligkeiten verrichtet. Vielleicht der Frühstückstisch gedeckt und mit Blumen aus dem Garten geschmückt.
Dann, nach geraumer Zeit kam auch die Schwiegermutter dazu, die auch ihre Erwartungen hatte. Meistens war es dann an der Zeit, ihr einen Blumenstrauss oder eine Topfblume vorbeizubringen, oder per Fleurop zu schicken. Der Muttertag durfte auf keinen Fall vergessen werden.
Irgendwann bin ich dann selbst Mutter geworden, und das vier Mal.


 Dann begann ich den Muttertag mit andern Augen zu sehen und fing an, diesen Tag der Ehrung zu hinterfragen.
Womit habe ich es verdient, eine glückliche Mutter sein zu dürfen? Es ist nicht mein Verdienst. Und so habe ich meine Kinder immer als Leihgabe gesehen, die mir anvertraut sind. Ich mußte immer wieder an die Frauen denken, deren Kinderwunsch nicht in Erfüllung ging. Wieviel Herzschmerz solch ein Muttertag bei solchen Frauen auslöst.
Dann hat mich schon immer geärgert, dass der Commerz am Muttertag im Vordergrund steht. Für mich unverständlich, dass eine Rose von einem Tag auf den andern doppelt so viel kostet.


Wie dem auch sei, für mich war immer wichtig, dass die Kinder nicht nur den einen Tag im Jahr bewußt an mich denken. Jeder Tag sollte ein Muttertag sein. Darum möchte ich einen Rat an Euch weitergeben. Behandelt Eure Kinder mit Liebe und Respekt, dann werden sie zurückgeben, was Ihr an Liebe und Zeit in sie investiert habt. So können alle Tage im Jahr Muttertag sein, weil die Kinder Euch in Liebe und Respekt begegnen.
Das Bewußtsein: unsere Kinder haben mein Leben so bereichert, ist mein größtes Muttertagsgeschenk.
Diese Dankbarkeit gibt mir einen andern Blickwinkel über diesen Tag.


Und ich brauche keine hohen Erwartungen an unsere Kinder stellen, weil ich schon lange durch ihr Sein beschenkt bin.
In diesem Sinne wünsche ich Euch Müttern einen friedevollen Muttertag, ohne Enttäuschung, dass die ersehnte Karte nicht kommt, der Anruf ausbleibt, der Blumenstrauss vergessen und der Frühstückstisch in einem Chaos zurückgelassen wird und alle sich mit ihren smartphones still in eine Ecke hocken, mit der Haltung: Die Mama wirds schon richten.


Wenn ich als Mutter den Anspruch erhebe, geachtet und wertgeschätzt zu werden, und das auf einen Tag konzentriere, kann ich nur enttäuscht werden.

Als Mutter frage ich nicht, was wird mir dafür, dass ich mir Nächte um die Ohren schlage, zig Windeln wechseln muß, immer pünklich Essen auf dem Tisch ist, Berge von Wäsche zu erledigen habe usw. Wir tun es aus Liebe für die uns Anvertrauten. Als Mutter gebe ich mich aufopferungsvoll hin, und fordere keine Gegenleistung ein.
Als Mutter und Oma kann ich mich an den Kindern und Enkeln erfreuen, und stelle keine Listen von Erwartungen auf und fang über unerfüllte Erwartungen an zu jammern. So kann ich diesem Tag ganz entspannt entgegen sehen.
Und kann mir Gedanken darüber machen, wie kann ich andern Müttern Ermutigung sein. Dann werde ich an eine Mutter erinnert, die jahrelang ohne Klagen, ein schwerstbehindertes Kind großzieht. Oder andere Mütter, die alleinerziehend sind, und diese Aufgaben allein zu bewältigen haben. Alle Achtung, da bin ich noch weit entfernt.
Vielleicht kann ich ihnen mal Wertschätzung entgegenbringen und Mut machen, ihre Aufgaben mit Freude wahrzunehmen.


Darum an alle Mütter und Frauen, die Mutterglück noch erfahren wollen, schraubt Eure Erwartungen nicht zu hoch.
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen erfahrungsreichen, außergewöhnlichen Muttertag.

Es grüßt Euch herzlich Elisabeth



Donnerstag, 24. April 2014

verschlüsselt

Was wird heutzutage nicht alles verschlüsselt? Ich kann gar nicht mehr alle Pins und Codes behalten, soviele habe ich inzwischen, davon einige, die ich mir nicht mal merken kann.
Da war das Leben doch früher einfacher, als die wichtigen Sachen noch unter Verschluss kamen.
Rebekka hatte schon lange nach einem geeigneten Schlüsselkasten gesucht und ist nun endlich fündig geworden. Im Heimeligmacher Lädchen in Netphen fand sie nun das langersehnte Stück. Ihr müßt wissen, sie liebt es wenn alles, vor allem Schlüssel, einen festen Platz haben. Wer kennt das nicht, - wo habe ich nur den Schlüssel hingelegt? -



So findet nun jeder Schlüssel seinen Platz. Ich finde der Schlüsselkasten hat was und passt total gut in diese Zeit, wo draußen die Vögel zwtschern und die Apfelbäume blühen.

So hat sich das Warten für Rebekka gelohnt. So einen schönen Schlüsselkasten findet man nicht so schnell.

Als Kind hatte sie schon einige Schlüsselerlebnisse. An einer Messe hatte sie aus einer großen Kiste voller Schlüssel den Richtigen herausgenommen, der zum Tressor passte und somit den Preis, ein schönes Buch, gewonnen. Kurze Zeit später hat sie den kleinsten Schlüssel aus einer Box gewählt, um bei einer Schatzsuche die Schatztruhe zu öffnen.
Und auch diesmal war es der richtige Schlüssel.

So hat die eine oder andere von Euch sicher auch so ihre Schlüssel- oder Schlüssellocherlebnisse.

So machts alle gut. Liebe Grüße Elisabeth

Sonntag, 20. April 2014

Hier bin ich zu Hause

In einer herrlichen Hügellandschaft, dem Weserbergland bin ich zu Hause. Am Fusse des norddeutschen Höhenzuges, wie er in Kreuzworträtseln oft genannt wird, dem Ith, liegt unser Dorf.


zur Zeit sind die Rapsfelder in voller Blüte. Ein sattes Gelb präsentiert sich von seiner besten Seite.

Und das zarte Grün der aufgehenden Knospen zeigt einmal mehr, dass der Winter vorbei ist.

 
Heute beim Ostersonntagsausflug konnten wir die Natur mit all ihrer Schönheit so richtig geniessen.


Dazu kommt noch die herrliche Blütenpracht in unserm Garten. Die Apfel- und Kirschbäume blühen um die Wette.


Ein herrlicher Ostersonntag geht nun zu Ende.


Euch allen wünsche ich morgen noch einen erholsamen Feiertag und geniesst die Sonne, falls sie dann wieder scheint.
Liebe Grüße Elisabeth

Freitag, 18. April 2014

Ostern

Ostern, das Fest der Auferstehung. Das zentrale Thema der Bibel ist die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen. Der Höhepunkt war das Geschehen auf Golgatha, die Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Der Tod Jesu am Kreuz ist nicht nur Glaubenssache, sondern historisch bestens dokumentiert.


Durch die Geschichte bis heute gibt es Menschen, die den Berichten und Fakten der Bibel Glauben schenken, und Andere, die an der Glaubwürdigkeit der Bibel zweifeln. Glaube und Zweifel liegen nirgends so dicht beieinander, wie bei diesem weltverändernden Geschehen am Kreuz, wo Himmel und Erde sich berühren.

In uns steckt eine Sehnsucht nach vollkommener Gewissheit. Es gibt Überzeugungen, die für unser Leben von großer Bedeutung sind, die wir aber nicht beweisen können und auch nicht mit Sicherheit widerlegen können. Das sind die Ereignisse oder Erfahrungen, die sich in einer höheren Dimension, für uns unsichtbar, abspielen.


An Gott zu glauben erfordert einen Akt des Glaubens, genauso wie die Entscheidung, nicht an ihn zu glauben. Beide Entscheidungen beruhen auf Glauben, weil niemand mit absoluter Sicherheit sagen kann, dass Jesus der Sohn Gottes, der auferstandene Erlöser der Menschheit ist - genauso kann niemand das Gegenteil beweisen.


Die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit der Bibel lässt sich an Hand von Fakten nachweisen. Durch erfüllte Prophetie, Ereignisse,die Jahrhunderte vorausgesagt wurden, haben sich bis in Einzelheiten erfüllt. Durch Archäologie, Funde und Ausgrabungen bestätigen immer wieder Aussagen und Ereignisse der Bibel. Dann gibt es die Tatsachenberichte, die geschichtlich bewiesen sind.


Wir leben in einer Gesellschaft, die dem Zweifel großen Wert beimisst. Schon in der Schule werden Kinder dazu angehalten, alles zu hinterfragen.Was ja im Grunde gut ist. Selbst wenn die Mehrheit sich gegen die Bibel ausspricht, heisst das noch lange nicht, dass sie recht hat.


Das Kreuz steht im Zentrum der Geschichte und ist die Grundlage für unsern Glauben. Ohne Auferstehung ist unser Glaube nutzlos. Paulus schrieb damals an die Christen in Rom: Die Juden fordern Zeichen (Beweise) und die Griechen fragen nach Weisheit. (vom Verstand erklären) Wir aber verkündigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit.


Bei all den Berichten der Augenzeugen, die das Geschehen in Jerusalem hautnah miterlebt haben, und es zum Stadtgespräch wurde, und bei allen Vorsichtsmassnahmen von Seiten der Römer, das Grab zu bewachen, gibt es keinen Grund, das Zeugnis der Bibel über diesem wichtigen Ereignis anzuzweifeln.
Gott selber hat ein Zeichen gesetzt, indem der Vorhang im Tempel zerriss, und somit den Zugang zu Gott, durch den Opfertod Jesu am Kreuz, ermöglicht hat.

Deshalb wünsche ich Euch allen ein frohes Osterfest.

Ganz Liebe Grüße Elisabeth

Sonntag, 13. April 2014

In seine Hände gezeichnet


Da wir nun die Karwoche vor uns haben, möchte ich Euch eine Seite aus meinem Lieblingsbildband von Ann Voskamp zeigen.
Zu diesem Bild kam mir spontan der Bibelvers aus  dem Propheten Jesaja 49,16 Gott sagt durch den Propheten: "Siehe ich habe dich in meine Handflächen gezeichnet."


 Hände, die nur Gutes getan haben, tragen die Nägelmale.
Jesus als Zimmermann wußte nur zu gut wie das mit dem Nägeleinschlagen geht und trotzdem wählte er die Nägel.
Diese Hände waren einmal die Hände eines Neugeborenen, der in der Krippe, im Stall von Betlehem lag.
Diese Hände haben den Menschen geformt. Es sind Hände der Hingabe als er den Menschen diente, seinen Freunden die Füsse wusch und die Kranken heilte. Die Hände, die den Sturm stillten, umgeben mich auch heute noch mit seinem Frieden.
Und ich kann nie tiefer fallen als in seine ausgestreckten Hände.




Aber das Schönste für mich ist, dass Jesus Christus meinen Schuldschein mit ans Kreuz genommen hat. Das Blut seiner Hände hat meinen Schuldschein unleserlich gemacht. Sein Blut bedeckt meine Schuld. Das ist das Beste, was mir je passieren konnte.
Wenn das kein Grund ist, den Karfreitag und Ostern wirklich zu feiern!


Ich wünsche Euch eine gesegnete Karwoche und Frohe Ostern.
Herzliche Grüße Elisabeth

Donnerstag, 10. April 2014

Geburtstagsgrüße im Doppelpack

Dieser Post ist an meine zwei Ältesten Mädels.




Für die, die es nicht wissen. Meine beiden Ältesten sind keine Zwillinge, auf den Tag genau liegt ein Jahr dazwischen.
Ihre blogs habe ich Euch kürzlich vorgestellt. Allein daran kann man sehen wie verschieden die Beiden sind.

Herzliche Grüße Elisabeth