Durch die Geschichte bis heute gibt es Menschen, die den Berichten und Fakten der Bibel Glauben schenken, und Andere, die an der Glaubwürdigkeit der Bibel zweifeln. Glaube und Zweifel liegen nirgends so dicht beieinander, wie bei diesem weltverändernden Geschehen am Kreuz, wo Himmel und Erde sich berühren.
In uns steckt eine Sehnsucht nach vollkommener Gewissheit. Es gibt Überzeugungen, die für unser Leben von großer Bedeutung sind, die wir aber nicht beweisen können und auch nicht mit Sicherheit widerlegen können. Das sind die Ereignisse oder Erfahrungen, die sich in einer höheren Dimension, für uns unsichtbar, abspielen.
An Gott zu glauben erfordert einen Akt des Glaubens, genauso wie die Entscheidung, nicht an ihn zu glauben. Beide Entscheidungen beruhen auf Glauben, weil niemand mit absoluter Sicherheit sagen kann, dass Jesus der Sohn Gottes, der auferstandene Erlöser der Menschheit ist - genauso kann niemand das Gegenteil beweisen.
Die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit der Bibel lässt sich an Hand von Fakten nachweisen. Durch erfüllte Prophetie, Ereignisse,die Jahrhunderte vorausgesagt wurden, haben sich bis in Einzelheiten erfüllt. Durch Archäologie, Funde und Ausgrabungen bestätigen immer wieder Aussagen und Ereignisse der Bibel. Dann gibt es die Tatsachenberichte, die geschichtlich bewiesen sind.
Wir leben in einer Gesellschaft, die dem Zweifel großen Wert beimisst. Schon in der Schule werden Kinder dazu angehalten, alles zu hinterfragen.Was ja im Grunde gut ist. Selbst wenn die Mehrheit sich gegen die Bibel ausspricht, heisst das noch lange nicht, dass sie recht hat.
Das Kreuz steht im Zentrum der Geschichte und ist die Grundlage für unsern Glauben. Ohne Auferstehung ist unser Glaube nutzlos. Paulus schrieb damals an die Christen in Rom: Die Juden fordern Zeichen (Beweise) und die Griechen fragen nach Weisheit. (vom Verstand erklären) Wir aber verkündigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit.
Bei all den Berichten der Augenzeugen, die das Geschehen in Jerusalem hautnah miterlebt haben, und es zum Stadtgespräch wurde, und bei allen Vorsichtsmassnahmen von Seiten der Römer, das Grab zu bewachen, gibt es keinen Grund, das Zeugnis der Bibel über diesem wichtigen Ereignis anzuzweifeln.
Gott selber hat ein Zeichen gesetzt, indem der Vorhang im Tempel zerriss, und somit den Zugang zu Gott, durch den Opfertod Jesu am Kreuz, ermöglicht hat.
Deshalb wünsche ich Euch allen ein frohes Osterfest.
Ganz Liebe Grüße Elisabeth



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