Mittwoch, 8. April 2020

Nähe und Distanz

Zur Zeit von Covid 19 heisst es überall: "Geh auf Distanz." Im Laden, beim Arzt, bleib den Großeltern fern, Feiern werden abgesagt, selbst im Grünen geht auf Distanz, so könnte man die Liste noch endlos fortfahren.
Viele leiden unter der Einsamkeit und der Distanz.



Gerade in Notzeiten trafen sich Menschen zum gemeinsamen Gebet. Selbst das ist in Zeiten von Corona nicht mehr möglich. Kirchentüren sind verschlossen.
Jetzt zeigt sich, wie stabil mein Glaube ist. Wieviel Nähe und persönliche Beziehung habe ich zum Vater im Himmel und zu Jesus, seinem Sohn?
Vertraue ich ihm auch in der Krise?


Krisenzeiten, auch diese, in der wir uns gerade befinden, sind Chancen, unser Leben neu zu überdenken. Im letzten Buch der Bibel, Offenbarung 3,20 macht Jesus uns ein Angebot: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben." Gott reicht uns seine Hand.


Im Jakobusbrief 4,8 heisst es: "Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein."
 Diese Pandemie überrascht mich nicht. In der letzten Zeit habe ich mich mit den prophetischen Aussagen der Bibel beschäftigt. Ich stelle fest, dass immer mehr Prophetien in Erfüllung gehen. Das überzeugt mich um so mehr von der Glaubwürdigkeit der Bibel. Wieder ist ein Puzzleteilchen dem Großen Ganzen zugefügt worden.
Die Bibel macht uns aufmerksam auf die Zeichen der Zeit zu achten.


Gerade in dieser Passionszeit werde ich wieder neu daran erinnert, und ich werde dankbar, was es für mich bedeutet, eine persönliche Beziehung zu Jesus zu haben und sich seiner Gegenwart sicher zu sein, ohne irgendwelche Distanzen einhalten zu müssen, ganz einfach im Gespräch mit ihm, in seiner Nähe sein.


So wünsche ich euch eine gesegnete Osterzeit.

liebe Grüße Elisabeth

Donnerstag, 2. April 2020

Friends

In Zeiten von Corona zeigt sich, was Freundschaft ist. Am meisten vermisse ich die Sozialen Kontakte. Um mit der Nachbarin in Kontakt zu bleiben, trennt uns nur ein Zaun, der uns daran erinnert, den geforderten Abstand einzuhalten.
Bevor wir unsere freiwillige Quarantäne vor 4 Wochen antraten, und ich kein Mehl bekommen konnte, hat meine Nachbarin mir welches geben können. Leider habe ich bis heute noch kein Mehl bekommen, um es ihr zurückzugeben.
Seinerzeit hatte ich aber das letzte Dinkelmehl und Vollkornmehl kaufen können. So beschloss ich von meiner letzten Hefe ein Brot zu backen.


Den Teig habe ich auf 2 Formen verteilt. So konnte ich meiner Nachbarin auch ein Brot überreichen. Diese Form fand ich total passend für unsere, nicht freiwillige, Situation. Frisch aus dem Ofen stellte ich das Brot vor ihre Tür.


Mit einer passenden Karte und einem Frühlingsgruß konnte ich ein bißchen Freude weitergeben.

Friend make the world a little lighter, a little brighter, and a whole lot more fun!
A friend loves at all times. Proverbs 17:17  "Auch in Coronazeiten"


Womit und Wem kann ich eine Freude machen? Zur Zeit gibt es mit Sicherheit viele einsame Menschen. Womit können wir ihnen den Tag heller machen?

Bleibt alle gesund und munter.

Liebe Grüße Elisabeth

Sonntag, 22. März 2020

Not macht erfinderisch

Ich weiss nicht, wer von euch dieser Tage vor einem leeren, geplünderten Regal stand, in dem normalerweise mehrere Sorten Toilettenpapier gestapelt sind. In Zeiten von Corona scheint Toilettenpapier das wichtigste auf der ganzen Welt zu sein. Warum gerade Toilettenpapier? Ich frage mich, wo die Leute die großen Pakete zu Hause nur einlagern.


Wie gesagt: Not macht erfinderisch. Damit nicht noch ganze Wälder abgeholzt werden müssen, ach wie war das doch noch mit dem Klimawandel, werde ich demnächst ein Patent für waschbare und wiederverwendbare Klorollen beantragen. (Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo man ja auch Stoffwindeln benutzt hat.)


Man kann diese aber auch auf einfache und kostengünstige Art selber herstellen.
Zerreiss ein Bettlaken, aus Omas Zeiten, (Spannbetttücher sind ungeeignet) der Längsseite nach in 10 cm breite Streifen. Nimm eine Papprolle vom verbrauchten Klopapier und wickel die Stoffstreifen sorgfältig auf.



Wer künstlerisch begabt ist, kann ja noch Blümchen draufmalen oder besticken.
Ich habe mich für die Duftnote Hyazinthe entschieden.


Und wenn die eingeschränkte Zeit des Coronavirus abgeklungen ist, habt ihr immer noch die Stoffrolle als Erinnerung. Ich hoffe, dass wir aus dieser Situation lernen und dankbar sein werden, wenn wir  hoffentlich bald wieder vor einem Supermarktregal stehen und Klopapier im Überfluss zu haben ist.

Ach übrigens, meine 4 jährige Enkeltochter macht sich ernsthaft Gedanken, dass die Windeln auch ausverkauft werden könnten. Zu ihrer jüngeren Schwester sagte sie: Dann musst du aufs Töpfchen
und sie selber muss nachts zur Toilette.

Es ist gut, wenn wir in diesen außergewöhnlich schwierigen Zeiten unsern Humor bewahren.
Bleibt alle verschont und lasst uns die Zeit nutzen, mal in sich zu gehen, und erkennen was wirklich im Leben zählt.

Liebe Grüße Elisabeth


Mittwoch, 18. März 2020

Krone aufsetzen




Die Krönung dieser Tage ist die Angstmache. Schaut man die Mainstreammedien meint man der Weltuntergang steht vor der Tür. Der Höhepunkt der Krönung ist wohl noch nicht ganz erreicht.
Die Supermärkte werden leergekauft. Egoismus ist auf dem Vormarsch.
Corona ist in aller Munde.
Coronaviren sind schon seit langem bekannt, warum jetzt diese Panikmache?
Corona kann auch Krone oder Kranz bedeuten. In der Antike wurde Corona als Siegesauszeichnung aus Lorbeerzweigen geflochten und später aus Gold gefertigt.


Corona wurde aber auch als Märtyrerkrone benutzt. Was liegt in der Passionszeit näher, als an die Dornenkrone zu denken, die Jesus Christus freiwillig getragen hat.
Anstatt mich von der Angst um das Coronavirus steuern zu lassen, möchte ich dem vertrauen, der die Dornenkrone für mich erduldet hat.
Und ich darf mich freuen auf die Krone des Lebens, die Gott denen verheissen hat, die ihn lieben.
Jakobus 1,12 (Bibel)
Lasst euch nicht von der Angst beherrschen und in Panik versetzen.
Krisenzeiten sind Reifezeiten. Ich möchte diese Krise nutzen, um meine Resilienz zu stärken und im Glauben zu wachsen. Dabei erkennen, was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind.


Da ich zur Zeit freiwillig in Quarantäne bin, geniesse ich die Zeit zum Entschleunigen und erledige Dinge, die ich schon lange erledigen wollte.
Lasst es euch gut gehen und macht das Beste aus dieser Zeit. Behaltet euren Humor und bleibt mit Freunden in Kontakt. Schreibt mal wieder Briefe an liebe Menschen, oder erweist ihnen Liebesdienste, ohne sich zu nahe zu kommen.
Mit freundlichen Grüßen Elisabeth

Mittwoch, 11. März 2020

Spannende Zeiten

In einer Zeit, wo es kaum ein anderes Thema gibt, Schlagzeilen die Zeitungen füllen, Nachrichten gefühlt nur ein Thema haben, CORONAVIRUS, alle Welt davon redet, Hamsterkäufe getätigt werden, als gäbe es kein Morgen mehr, sind wir persönlich mit dieser Herausforderung konfrontiert.
Situationsbedingt haben wir auch einen Großeinkauf machen müssen, um für die nächsten 14 Tage Vorsorge zu treffen, weil wir uns freiwillig für eine Quarantäne emtschieden haben. Nachdem unsere Tochter nun schon zwei Monate Quarantäne in China hinter sich hat, hat sie sich entschlossen nun doch nach Deutschland zu kommen.


Um unsere Freunde und Fremde zu schützen, haben wir uns entschlossen, diese 14 Tage einzuhalten, obwohl unsere Tochter keine Symtome aufweist.
Einige unserer Freunde haben sich angeboten, für uns Besorgungen zu machen, falls doch etwas fehlen sollte. Vorsorglich habe ich der Nachbarin schon mal ein Portmornaie in die Hand gedückt für evtl. Einkäufe, die sie bei Bedarf vorm Haus abstellen können.
Einige Artikel, wie Mehl, Handseife und einiges mehr, waren in vier verschiedenen Läden nicht mehr zu bekommen.


Von allen Aktivitäten ausserhalb vom Haus, haben wir uns erst mal abgemeldet. Über Telefon und Internet sind wir ja immer noch mit der Außenwelt verbunden.

Inspiriert durch den Blumenmann Tobias Kopp aus der Schweiz, habe ich uns diesen Stehstrauss gebunden. Die Birkenäste fand ich am Strassenrand in unserer Nähe. So holen wir uns den Frühling ins Haus.

Euch allen da draussen wünschen wir eine schöne Frühlingszeit.
Liebe Grüße Elisabeth

Dienstag, 18. Februar 2020

Schneeglöckchen und Märzenbecher

Zur Zeit blühen in meinem Garten Schneeglöckchen, Märzenbecher und sogar schon die kleinen Osterglocken. Soweit ich mich erinnern kann, haben diese Frühblüher noch nie gleichzeitig geblüht.


In diesem Jahr machen die Schneeglöckchen ihrem Namen keine Ehre. Trotzdem bin ich auch diesmal wieder in die Frühlingsblumen verliebt.


Die gefüllte Sorte finde ich natürlich besonders schön.


Durch den milden Winter ist die Natur schon weit voran. Die ersten Zugvögel haben sich auch schon zurück gemeldet. Ein richtiges Spektakel.



Nach längerer Pause bekommt ihr mal wieder einen Blumengruß.

Liebe Grüße Elisabeth

Freitag, 3. Januar 2020

Christrose im Glas

Anstatt einen Blumenstrauss zu kaufen, an dem ich dann vielleicht für eine Woche Freude habe, bevorzuge ich eine weisse Christrose, mit vielen Knospen. Diese habe ich in ein hohes Zylinderglas gesetzt.


Diese Kreation sieht sehr dekorativ aus. Und so habe ich das Glas befüllt:


Als unterste Schicht habe ich trockenes Moos genommen, dann den Topf mit der Christrose eingesetzt. Mit eingetrocknetem Stachelkraut habe ich den Topf verdeckt. Für mehr Höhe im Glas kommen ein paar Zweige der Seidenkiefer zur Geltung. Ein paar unterschiedliche Zapfen runden das Ganze ab.


Inzwischen sind schon einige der Knospen aufgeblüht und ich finde das Glas ist eine gelungene Winterdeko, das sicher für einige Wochen frisch bleibt.


Ich habe extra eine winterharte Pflanze ausgesucht, die ich später in den Garten pflanzen werde. Mit viel Glück hoffe ich auf neue Blüten im nächsten Jahr.

Liebe Grüße Elisabeth