Sonntag, 15. September 2019

En Avdat Canyon

Nicht weit vom Ramon Krater ist der En Avdat Canyon. Der als Nationalpark ausgewiesene Ort ist von atemberaubender Schönheit.


Zunächst fährt man einen Aussichtspunkt an, von dem man den Verlauf des Canyon von oben her einsehen kann. Fährt man zum andern Ende des Canyon kann man durch eine abgeschiedene Naturlandschaft hindurchwandern.


Der Canyon liegt in der Wüste Zin. Fast senkrecht erheben sich die Gesteinsschichten in der schmalen Schlucht. Teilweise führt der Weg an einem Bachlauf entlang und an anderer Stelle heisst es über eine schmale, in Fels gehauene Treppe, den Weg fortzusetzen.


Kommt man an die nächste Wegbiegung, eröffnet sich wieder ein neues Panorama. Es geht an Höhlen vorbei und man wird immer wieder von kleinen Highlights überrascht, und wenn es die Krebse im Wasser sind.


Es ist ein Erlebnis, die Schönheit der Natur in dieser Schlucht wahrzunehmen.



Bis zu 2 Stunden sollte man Zeit einplanen, diesen wunderschönen Ort zu entdecken. Am Ende kann man auch über Steighilfen den Canyon wieder verlassen.


Da wir das Auto am Eingang zum Canyon abgestellt hatten, sind wir auf gleichem Weg zurückgewandert und konnten so die Highlights noch einmal aus dem andern Blickwinkel bestaunen.


Inzwischen kann ich verstehen, warum Gott dieses kleine Land seinem Volk zugedacht hat. Auf diesem kleinen Fleckchen Erde gibt es so vielseitige Naturwunder zu bestaunen.

Liebe Grüße
Elisabeth

Sonntag, 8. September 2019

Ramon Krater

Unser nächstes Quatier hatten wir für eine Nacht in Mitzpe Ramon, am Rande vom Ramon Krater. Mitzpe Ramon ist eine Kleinstadt in der Negev Wüste. Der weltweit größte  Erosionskrater ist ein ausgedehntes Naturschutzgebiet.


Von einem Besucherzentrum aus hat man eine atemberaubende Sicht über den Krater. Gleichzeitig informiert eine Ausstellung über die Entstehung des Kraters, sowie über den israelischen Austronauten Ilan Ramon, der mit dem Space Shuttle tödlich verunglückt ist.


Hier in Mitzpe Ramon feierten wir unsern 43. Hochzeitstag. Gleichzeitig war es der Unabhängigkeitstag, der in Israel groß gefeiert wird. Abends gab es ein Volksfest mit Abendprogramm und Feuerwerk. Wir waren völlig überrascht wie kalt es hier abends wird.






Dass trotz der Trockenheit die Wüste lebt, konnten wir in einem botanischen Garten bewundern, wo die verschiedenen Wüstenpflanzen wachsen.


Zum Andern ist die Wüste auch Lebensraum für viele kleine Wüstentiere.



Die einheimischen Steinböcke spazieren frei im Ort herum und gehören zum Strassenbild.


Der Machtesch Ramon, wie der Krater auch genannt wird, ist ein beliebtes Reiseziel, das man bei einer Israelreise einplanen sollte.

Herzliche Empfehlung Elisabeth

Samstag, 31. August 2019

Timna Park

Der Timna Park ist einer der grössten Nationalparks der Welt, im südlichen Teil Israels, in der Wüste Negev, gelegen. Es ist ratsam, den Park mit dem Auto zu durchfahren und genügend Wasservorräte mitzunehmen. Interessante Felsformationen aus Sandstein sind zu bewundern.


Wer eine Reise nach Israel plant, sollte diesen sehenswerten Ort nicht verpassen.


Geologische Formationen sind der Schwerpunkt in diesem Park.


Die Ägypter haben hier schon früh das Schmelzen von Kupfer praktiziert.




Zur Höhlenmalerei



Abseits der Wege gibt es auch Möglichkeiten für Kletterpartien.


Die Salomonischen Säulen sind die beeindruckendsten Gesteinsformationen im Timna Park. Diese Gebilde sind durch natürliche Erosion entstanden.Über einen Wanderweg kann man diese Felsen begehen. Fährt man ein Stück weiter, wird man in biblische Zeiten zurück versetzt.


Hier kann man die Stiftshütte in Orriginalgröße, wie Mose sie damals bauen ließ, besichtigen.


Für diese Ausstellung könnte es keinen besseren Platz geben. Hier haben wir an einer Führung teilgenommen.






Bevor man den Timna Park verlässt, kommt man an dieser wunderschön angelegten Oase vorbei.


Hier konnten wir den ereignisreichen Tag ausklingen lassen.

Herzliche Grüße Elisabeth


Mittwoch, 14. August 2019

Eilat, Ferienparadies

Eilat, ganz im Süden von Israel, direkt am Roten Meer gelegen, ist ein schöner Ort, um Urlaub zu machen.


Unser Quatier hatten wir zu moderaten Preisen im Hostel Hi Eilat mit üppigen Frühstück.
In ein paar Gehminuten ist man am Strand. Mit einem Glasbodenboot kann man die Unterwasserwelt, mit all ihrer Vielfalt, bestaunen.


Ganz in der Nähe kann man mit Delfinen baden gehen.


Fährt man noch ein Stück weiter, fast bis zur ägyptischen Grenze, kommt man an einen Strand,an dem man hervorragend schnorcheln kann.


Der Tourismus in der Stadt nimmt immer mehr zu. Es werden noch weitere Hotels gebaut.


Auf der gegenüberliegenden Seite vom Golf von Akaba liegt die jordanische Stadt Akaba.


Hier konnte Martin sich mal als Kaptän des Glasbodenbootes ausprobieren.


Da wir das Auto gemietet hatten, konnten wir von Eilat aus auch den Timna Park besuchen. Davon mehr im nächsten Beitrag.

Liebe Grüße Elisabeth

Donnerstag, 8. August 2019

Festung Masada

Bevor wir uns weiter auf den Weg Richtung Süden, nach Eilat, machten, besuchten wir die Burgfestung Masada. Hier wurde israelische Geschichte geschrieben.


Da der Aufstieg in der Wüstenhitze zu beschwerlich anmutete, nahmen wir die Seilbahn. Hoch über dem Toten Meer gilt dieser Ort für Israelis als Symbol für Freiheit. Hier verteidigten die Juden in den Jahren 72 und 73 den Ansturm der römischen Besatzer, jedoch ohne Erfolg.


Die ca. 1000 Übriggebliebenen verschanzten sich in der von Herodes erbauten Burg.


Ein Modell zeugt von dem Prunk dieses bedeutsamen Ortes.



Eine von den Römern aufgeschüttete Rampe machte es den Feinden möglich, die Festung zu erobern. Die verbleibenden Zeloten begingen gemeinsam Selbstmord, um nicht in die Hände der Römer zu fallen.



Die Besichtigung ist ein unvergessliches Erlebnis.

Donnerstag, 18. Juli 2019

In der Wüste

Von unserer Unterkunft aus machten wir am Sonntag einen Abstecher in die Wüstenstadt Arad. Auf dem Weg dorthin kommt man an Beduinensiedlungen vorbei. Hier, mitten in der Wüste ist eine moderne Stadt entstanden, die für ihre gute Luft bekannt ist.


Via Internet hatten wir eine christliche Gemeinde gesucht, die wir am Sonntag besuchen wollten und hatten von zu Hause aus den Kontakt schon hergestellt. Weil dort immer wieder Touristen teilnehmen, wird der Gottesdienst in verschiedene Sprachen übersetzt.


Arad wurde erst 1962 gegründet und ist auch als Künstlerstadt bekannt geworden.

Nachdem wir mit einem einheimischen Ehepaar in einem Restaurant zu Mittag gegessen hatten, zeigten sie uns das "house of arts". Ein Künster kreiert aus Schrott die schönsten Kunstgegenstände, die er in seinem Garten, für jeden zugänglich, ausstellt.






Und vieles mehr gab es zu bewundern.
Dieses gerade erst kennengelernte Paar, nahm uns mit in ihr schönes Haus und zeigte uns, unter anderem, den eingebauten Schutzraum. Wir waren an dem Wochenende dort, als der Raketenhagel aus dem Gazastreifen auf Israel niederging. Am folgenden Tag bekamen wir eine Nachricht von ihnen, dass sie ihren Schutzraum das erste Mal aufsuchen mussten.

Den Rest vom Tag liessen wir uns im Toten Meer noch einmal treiben.
Am nächsten Tag machten wir uns weiter auf den Weg nach Süden, um ein paar Tage in Eilat zu verweilen.

Fortsetzung folgt.
Liebe Grüße Elisabeth

Dienstag, 9. Juli 2019

Am Toten Meer

Unsere Reise führte uns weiter ans Tote Meer. Das Tote Meer grenzt an Jordanien und Israel und ist der am tiefsten gelegene Ort der Erde. Die Besonderheit ist der Salzgehalt im Wasser.


Wir hatten das Glück dort zu sein, als außergewöhnlich klares Wetter angesagt war. Unser Quatier hatten wir für zwei Nächte über Air bnb in Neve Zohar gebucht, wo wir direkten Zugang zum Toten Meer hatten und uns im Wasser treiben lassen konnten. Durch den hohen Salzgehalt fühlt sich das Wasser ölig an und ist bekannt für seine heilende Wirkung.


Baden im Toten Meer ist ein besonderes Erlebnis. Man kann sich auf dem Rücken treiben lassen. Auf dem Bauch schwimmen sollte vermieden werden, weil die Gefahr Wasser zu schlucken größer ist. Vergiftungsgefahr mit einhergehendem Organversagen. Nur an ausgewiesenen Plätzen ins Wasser gehen, weil mancherorts Sinklöcher zur Gefahr werden können.
Kommt man aus dem Wasser, fühlt sich die Haut sehr glatt und geschmeidig an.
An dem Wochenende, wo wir am Toten Meer verweilten, gingen ca. 700 Raketen auf Israel aus dem Gazastreifen nieder. Auf dem Handy wurde durch eine App jede einzelne durch einen Klingelton angezeigt und wir konnten verfolgen welche Orte gefährdet waren. Glücklicherweise waren wir selber nicht betroffen. Für die Bewohner nahe dem Gazastreifen war es ein nervenaufreibendes Wochenende.

Beim Propheten Hesekiel 47, 7-12 lesen wir, dass das Tote Meer durch einen Fluss in ein fischreiches Gewässer umgewandelt wird und viele Fischer sich dort ansiedeln werden. Es bleibt spannend.
Israel ist ein so interessantes Land, weil man buchstäblich erfüllte Prophetie miterleben kann.

Liebe Grüße Elisabeth