Von unserer Unterkunft aus machten wir am Sonntag einen Abstecher in die Wüstenstadt Arad. Auf dem Weg dorthin kommt man an Beduinensiedlungen vorbei. Hier, mitten in der Wüste ist eine moderne Stadt entstanden, die für ihre gute Luft bekannt ist.
Via Internet hatten wir eine christliche Gemeinde gesucht, die wir am Sonntag besuchen wollten und hatten von zu Hause aus den Kontakt schon hergestellt. Weil dort immer wieder Touristen teilnehmen, wird der Gottesdienst in verschiedene Sprachen übersetzt.
Arad wurde erst 1962 gegründet und ist auch als Künstlerstadt bekannt geworden.
Nachdem wir mit einem einheimischen Ehepaar in einem Restaurant zu Mittag gegessen hatten, zeigten sie uns das "house of arts". Ein Künster kreiert aus Schrott die schönsten Kunstgegenstände, die er in seinem Garten, für jeden zugänglich, ausstellt.
Und vieles mehr gab es zu bewundern.
Dieses gerade erst kennengelernte Paar, nahm uns mit in ihr schönes Haus und zeigte uns, unter anderem, den eingebauten Schutzraum. Wir waren an dem Wochenende dort, als der Raketenhagel aus dem Gazastreifen auf Israel niederging. Am folgenden Tag bekamen wir eine Nachricht von ihnen, dass sie ihren Schutzraum das erste Mal aufsuchen mussten.
Den Rest vom Tag liessen wir uns im Toten Meer noch einmal treiben.
Am nächsten Tag machten wir uns weiter auf den Weg nach Süden, um ein paar Tage in Eilat zu verweilen.
Fortsetzung folgt.
Liebe Grüße Elisabeth
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