Mittwoch, 14. August 2019

Eilat, Ferienparadies

Eilat, ganz im Süden von Israel, direkt am Roten Meer gelegen, ist ein schöner Ort, um Urlaub zu machen.


Unser Quatier hatten wir zu moderaten Preisen im Hostel Hi Eilat mit üppigen Frühstück.
In ein paar Gehminuten ist man am Strand. Mit einem Glasbodenboot kann man die Unterwasserwelt, mit all ihrer Vielfalt, bestaunen.


Ganz in der Nähe kann man mit Delfinen baden gehen.


Fährt man noch ein Stück weiter, fast bis zur ägyptischen Grenze, kommt man an einen Strand,an dem man hervorragend schnorcheln kann.


Der Tourismus in der Stadt nimmt immer mehr zu. Es werden noch weitere Hotels gebaut.


Auf der gegenüberliegenden Seite vom Golf von Akaba liegt die jordanische Stadt Akaba.


Hier konnte Martin sich mal als Kaptän des Glasbodenbootes ausprobieren.


Da wir das Auto gemietet hatten, konnten wir von Eilat aus auch den Timna Park besuchen. Davon mehr im nächsten Beitrag.

Liebe Grüße Elisabeth

Donnerstag, 8. August 2019

Festung Masada

Bevor wir uns weiter auf den Weg Richtung Süden, nach Eilat, machten, besuchten wir die Burgfestung Masada. Hier wurde israelische Geschichte geschrieben.


Da der Aufstieg in der Wüstenhitze zu beschwerlich anmutete, nahmen wir die Seilbahn. Hoch über dem Toten Meer gilt dieser Ort für Israelis als Symbol für Freiheit. Hier verteidigten die Juden in den Jahren 72 und 73 den Ansturm der römischen Besatzer, jedoch ohne Erfolg.


Die ca. 1000 Übriggebliebenen verschanzten sich in der von Herodes erbauten Burg.


Ein Modell zeugt von dem Prunk dieses bedeutsamen Ortes.



Eine von den Römern aufgeschüttete Rampe machte es den Feinden möglich, die Festung zu erobern. Die verbleibenden Zeloten begingen gemeinsam Selbstmord, um nicht in die Hände der Römer zu fallen.



Die Besichtigung ist ein unvergessliches Erlebnis.

Donnerstag, 18. Juli 2019

In der Wüste

Von unserer Unterkunft aus machten wir am Sonntag einen Abstecher in die Wüstenstadt Arad. Auf dem Weg dorthin kommt man an Beduinensiedlungen vorbei. Hier, mitten in der Wüste ist eine moderne Stadt entstanden, die für ihre gute Luft bekannt ist.


Via Internet hatten wir eine christliche Gemeinde gesucht, die wir am Sonntag besuchen wollten und hatten von zu Hause aus den Kontakt schon hergestellt. Weil dort immer wieder Touristen teilnehmen, wird der Gottesdienst in verschiedene Sprachen übersetzt.


Arad wurde erst 1962 gegründet und ist auch als Künstlerstadt bekannt geworden.

Nachdem wir mit einem einheimischen Ehepaar in einem Restaurant zu Mittag gegessen hatten, zeigten sie uns das "house of arts". Ein Künster kreiert aus Schrott die schönsten Kunstgegenstände, die er in seinem Garten, für jeden zugänglich, ausstellt.






Und vieles mehr gab es zu bewundern.
Dieses gerade erst kennengelernte Paar, nahm uns mit in ihr schönes Haus und zeigte uns, unter anderem, den eingebauten Schutzraum. Wir waren an dem Wochenende dort, als der Raketenhagel aus dem Gazastreifen auf Israel niederging. Am folgenden Tag bekamen wir eine Nachricht von ihnen, dass sie ihren Schutzraum das erste Mal aufsuchen mussten.

Den Rest vom Tag liessen wir uns im Toten Meer noch einmal treiben.
Am nächsten Tag machten wir uns weiter auf den Weg nach Süden, um ein paar Tage in Eilat zu verweilen.

Fortsetzung folgt.
Liebe Grüße Elisabeth

Dienstag, 9. Juli 2019

Am Toten Meer

Unsere Reise führte uns weiter ans Tote Meer. Das Tote Meer grenzt an Jordanien und Israel und ist der am tiefsten gelegene Ort der Erde. Die Besonderheit ist der Salzgehalt im Wasser.


Wir hatten das Glück dort zu sein, als außergewöhnlich klares Wetter angesagt war. Unser Quatier hatten wir für zwei Nächte über Air bnb in Neve Zohar gebucht, wo wir direkten Zugang zum Toten Meer hatten und uns im Wasser treiben lassen konnten. Durch den hohen Salzgehalt fühlt sich das Wasser ölig an und ist bekannt für seine heilende Wirkung.


Baden im Toten Meer ist ein besonderes Erlebnis. Man kann sich auf dem Rücken treiben lassen. Auf dem Bauch schwimmen sollte vermieden werden, weil die Gefahr Wasser zu schlucken größer ist. Vergiftungsgefahr mit einhergehendem Organversagen. Nur an ausgewiesenen Plätzen ins Wasser gehen, weil mancherorts Sinklöcher zur Gefahr werden können.
Kommt man aus dem Wasser, fühlt sich die Haut sehr glatt und geschmeidig an.
An dem Wochenende, wo wir am Toten Meer verweilten, gingen ca. 700 Raketen auf Israel aus dem Gazastreifen nieder. Auf dem Handy wurde durch eine App jede einzelne durch einen Klingelton angezeigt und wir konnten verfolgen welche Orte gefährdet waren. Glücklicherweise waren wir selber nicht betroffen. Für die Bewohner nahe dem Gazastreifen war es ein nervenaufreibendes Wochenende.

Beim Propheten Hesekiel 47, 7-12 lesen wir, dass das Tote Meer durch einen Fluss in ein fischreiches Gewässer umgewandelt wird und viele Fischer sich dort ansiedeln werden. Es bleibt spannend.
Israel ist ein so interessantes Land, weil man buchstäblich erfüllte Prophetie miterleben kann.

Liebe Grüße Elisabeth






Freitag, 21. Juni 2019

Gan Hashlosha Nationalpark

Nachdem wir Bet She'an besichtigt hatten, hielten wir noch ganz in der Nähe am Gan Hashlosha Nationalpark an. Es ist ein Naturgewässer, das von Quellen gespeist wird und mit 28° immer die gleiche Temperatur hat, umgeben von einer schönen Parkanlage mit Picknickmöglichkeiten. Ein Naturbadeparadies, inclusive Fisch-Pediküre.


Es war lustig wie die kleinen Fische, die Kangalfische, an den Füssen knabbern, wenn man sie still im Wasser hält.


Durch einen Wasserfall getrennt, sind die beiden Seen auf zwei Ebenen.


Diesen Ort sollte man nicht an Wochenenden oder Feiertagen besuchen, weil er dann überlaufen ist.




Palmen spenden ausreichend Schatten und Bademeister sorgen für Sicherheit.


Rundum ging wieder ein ereignisreicher Tag zu Ende.

Donnerstag, 20. Juni 2019

Bet She'an, die größte Ausgrabungsstätte in Israel


Unsrer nächster Tagesausflug führte uns nach Bet She'an, einer früheren florierenden Römerstadt. Der Nationalpark liegt südlich vom See Genezareth. Die Baukunst blieb an vielen Stellen erhalten und zeugt von den wohlhabenden Bewohnern dieser Stadt.



Im Jahr 749 erschütterte ein Erdbeben die Stadt. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. 1949 wurde das neue Bet She'an gegründet, heute eine moderne Stadt. Alt und Neu treffen hier aufeinander.




Das öffentliche Toilettenhaus aus der Römerzeit.




Die Römer waren damals schon sehr fortschrittlich mit den beheizbaren Badehäusern.


Bet She'an ist auch schon zur Zeit von König Saul in der Bibel erwähnt.




Der Reichtum der Stadt wird in vielen Details sichtbar.
Der Besuch im Nationalpark Bet She'an war sehr aufschlussreich und auch die freigelegten Mosaikböden galt es zu bestaunen.
Die Besichtigung dieser Ausgrabungsstätte sollte man bei einer Israelreise auf alle Fälle mit einplanen.

Liebe Grüße Elisabeth


Donnerstag, 30. Mai 2019

Schippern auf dem See Genezareth

Bevor wir an den See Genezareth fuhren, machten wir einen Abstecher in das Natur Reservat Betiha Betsaida, nahe am See gelegen. Ein angelegter Park mit einem Weg durch den Park oder alternativ durch das Flussbett.


Der See Genezareth ist mit über 200 m unter NN der tiefstgelegene Süsswassersee der Erde. Als Touristengebiet, nicht nur für Christen, sehr beliebt. Der See wird durch den Jordan, der aus drei Quellflüssen entsteht, gespeist und ist das wichtigste Trinkwasserreservior für Israel. Leider sinkt der Wasserspiegel drastisch.


Der Verwalter vom Kibbutz hat uns einen Platz auf einem typischen Boot am See arrangiert. In Ginnossar konnten wir das Boot besteigen. Hier hat man den Eindruck, die Zeit ist stehen geblieben.


Biblische Geschichte, die sich hier ereignet hat, wurde lebendig.


Vom Boot aus hat man einen freien Blick auf den Berg Arbel, den wir vor zwei Jahren bestiegen hatten und von oben auf den See hinunter schauten.



Den Tag liessen wir mit Blick auf den See noch im Natur Reservat  in Kapernaum ausklingen.


Die Gegend um den See Genezareth scheint so friedevoll. Wenn man nicht wüsste, dass Israel von vielen Nationen so bedrängt und immer wieder angegriffen wird, könnte man meinen, hier ist Frieden auf Erden. Leider erweist sich unsere Berichterstattung oft als Fake News.

Liebe Grüsse Elisabeth