Wenn ich ehrlich bin, wünsche ich mir zum Muttertag nicht Karten, die noch so schön gebastelt und beschrieben sind. Oder einen Blumenstrauss, der schon kilometerweit gereist ist, oder noch so perfekt ausgesuchte und in Glitzerpapier gepackte Geschenke, schon gar keine Pralinenschachteln. (An meine Mädels gerichtet, falls sie dies lesen: Versteht mich nicht falsch, natürlich habe ich mich über eure Überraschungen gefreut.)
Aber das sollte nicht das Wichtigste an Muttertag sein.
Obwohl ich immer die beste Mutter der Welt sein wollte, ist es mir fast nie geglückt. Bei aller Anstrengung, alles richtig zu machen, sind mir als Mutter von 4 erwachsenen Töchtern, viele Fehler passiert. Ich hab mir immer gewünscht mit meinen Kindern geduldiger zu sein. Verständnisvoller.
So manchesmal wünschte ich, ich hätte mir für sie mehr Zeit genommen. Zeit zum Zuhören, zum Lachen und Fröhlichsein.
Was ich mir wünsche, ist, dass sie das Positive, was ich ihnen für ihr Leben mitgeben konnte, in Erinnerung behalten. Ich hoffe, dass meinen Mädels die Flügel stark genug sind, um sie durchs Leben zu tragen.
Ich wünsche, dass sie sich sicher fühlen, große Träume haben, ihr Glaube an Gott sie tagtäglich begleitet und beflügelt.Und dass ihr Liebestank immer neu gefüllt wird.
Ich wünsche mir, dass jedes von meinen Kindern mir ein großes Paket voll Gnade einwickelt, von mir aus auch in Glitzerfolie. Wenn ich einen Wunsch habe, dann diesen. Gnade, die all die Fehler überdeckt.
Jetzt, wo alle Kinder das Nest verlassen haben, und ich sie nicht mehr unter meine Fittiche nehmen kann, kann ich immer noch den um Schutz für sie bitten, der besser auf sie achthaben kann, als ich es je könnte. Den, der sie geschaffen hat und sie behütet: Unser liebender Vater im Himmel.
Ganz liebe Grüße
Elisabeth
Mittwoch, 10. Mai 2017
Montag, 8. Mai 2017
Der Mai ist gekommen
Der Mai ist mein Lieblingsmonat. Deswegen habe ich mir den auch zum Heiraten ausgesucht. Seit unserer Hochzeit sind schon 41 Jahre vergangen.
In meinem Brautstrauss durften Maiglöckchen nicht fehlen.
Die Maikäfer kommen nun auch aus ihren Erdlöchern, nachdem sie 4 Jahre in völliger Dunkelheit als Engerlinge ihr Leben gefristet haben.
Bei uns bekommt man sie eher selten zu Gesicht.
Spaziert man durch den Wald, liegt der Knoblauchgeruch in der Luft.
Die Blätter des Bärlauch sind denen der Maiglöckchen (Achtung giftig) zum Verwechseln ähnlich. Darum aufgepasst, Bärlauch riecht, wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, nach Knoblauch.
Die ersten Vogelkinder sind inzwischen auch aus dem Nest gestubst worden und machen unbeholfen ihre ersten Flugversuche.
Mein Garten verwandelt sich in eine Kinderstube. Bei mir brüten Amseln, Rotschwänzchen, Singdrosseln, Spatzen, Tauben und noch ein paar andere Arten.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist das eine junge Singdrossel.
Schon früh am Morgen werden wir durch ein Wunschkonzert geweckt.
Es grüßt Elisabeth
In meinem Brautstrauss durften Maiglöckchen nicht fehlen.
Die Maikäfer kommen nun auch aus ihren Erdlöchern, nachdem sie 4 Jahre in völliger Dunkelheit als Engerlinge ihr Leben gefristet haben.
Bei uns bekommt man sie eher selten zu Gesicht.
Spaziert man durch den Wald, liegt der Knoblauchgeruch in der Luft.
Die Blätter des Bärlauch sind denen der Maiglöckchen (Achtung giftig) zum Verwechseln ähnlich. Darum aufgepasst, Bärlauch riecht, wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, nach Knoblauch.
Die ersten Vogelkinder sind inzwischen auch aus dem Nest gestubst worden und machen unbeholfen ihre ersten Flugversuche.
Mein Garten verwandelt sich in eine Kinderstube. Bei mir brüten Amseln, Rotschwänzchen, Singdrosseln, Spatzen, Tauben und noch ein paar andere Arten.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist das eine junge Singdrossel.
Schon früh am Morgen werden wir durch ein Wunschkonzert geweckt.
Es grüßt Elisabeth
Sonntag, 7. Mai 2017
Bärlauchzeit
Der Bärlauch gehört zur Gattung des Allium, wie Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch.
Nachdem ich Bärlauch als Pesto, Bärlauchbutter und Suppe schon vielseitig verwendet habe, haben es mir heute die wunderschönen, weissen Blüten angetan. Eine Blütenkugel aus lauter Sternen.
Da der Bärlauch nun in voller Blüte steht, habe ich mir einen Strauss ins Haus geholt.
Mit ein wenig Grün gespickt, ist der Strauss voll im Trend.
Im Internet gibt es auch jede Menge Rezepte, um die Blüten kulinarisch zu verwenden. Habe allerdings noch keines ausprobiert.
Blüten habe ich lieber in der Vase als auf dem Teller.
Es grüßt euch Elisabeth
Samstag, 6. Mai 2017
Mit Liebe gekocht
Der erste Rhabarber ist geerntet. Rhabarber gibt es bei uns immer reichlich.
Heute habe ich Rhabarberkompott gekocht.
Ich habe zwei lange Stangen geschält und klein geschnitten, in einen Topf umgefüllt und über den Rhabarber Zucker und ein Päckchen Vanillezucker gestreut. Für eine Stunde ziehen lassen, damit sich Saft bildet, dann braucht man kein Wasser zugeben.
Den Rhabarber solange kochen, bis er weich wird. Mehrmals umrühren. 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver in etwas Wasser glattrühren und zum Ende der Garzeit zum Rhabarber geben und unterrühren. Nochmals kurz aufkochen.
Das Kompott noch heiss in Gläser füllen und abkühlen lassen.
Das Glas mit einen Rhabarberschalenschleifchen versehen, und mit einer Sahnehaube verzieren.
An dem einen Ende der Schale hatte sich ein Herz geformt. Also gab es eine Extraportion Liebe dazu.
Euch allen ein geruhsames Wochenende.
Liebe Grüße Elisabeth
Heute habe ich Rhabarberkompott gekocht.
Ich habe zwei lange Stangen geschält und klein geschnitten, in einen Topf umgefüllt und über den Rhabarber Zucker und ein Päckchen Vanillezucker gestreut. Für eine Stunde ziehen lassen, damit sich Saft bildet, dann braucht man kein Wasser zugeben.
Den Rhabarber solange kochen, bis er weich wird. Mehrmals umrühren. 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver in etwas Wasser glattrühren und zum Ende der Garzeit zum Rhabarber geben und unterrühren. Nochmals kurz aufkochen.
Das Kompott noch heiss in Gläser füllen und abkühlen lassen.
Das Glas mit einen Rhabarberschalenschleifchen versehen, und mit einer Sahnehaube verzieren.
An dem einen Ende der Schale hatte sich ein Herz geformt. Also gab es eine Extraportion Liebe dazu.
Euch allen ein geruhsames Wochenende.
Liebe Grüße Elisabeth
Montag, 1. Mai 2017
Fahrradseason eröffnet
Das herrliche Wetter am Maiwochenende lockt in die Natur. Zum Eingewöhnen, nach der langen Winterpause, wieder Fahrrad zu fahren, bietet der Weserradweg gute Gelegenheit. Gemütlich am Weserufer entlang, kann man das frische Grün der Bäume und das zarte Gelb des aufblühenden Raps in vollen Zügen geniessen.
Ein Abstecher zur Burgruine Polle war auch dabei.
Vom Turm aus hat man eine herrliche Sicht über das Wesertal.
Der Weserradweg ist einer der beliebtesten Radwanderwege Deutschlands. Im Weserbergland findet ihr die schönste Strecke.
Von Emmerthal aus lohnt sich ein kleiner Umweg am Schloss Hämelschenburg vorbei.
Zu erwähnen wäre da auch noch das Trakehnergestüt. Die jungen Fohlen sind total ausgeflippt als sie auf die saftigen Wiesen gebracht wurden. Die Freude war einfach ansteckend.
Wenn man schon in so einer herrlichen Gegend wohnt, freut man sich jedes Jahr aufs Neue auf die Fahrradseason. Den Weserradweg von Hann. Münden bis Bremen bin ich schon gefahren, und stelle immer wieder fest, das Weserbergland ist der interessanteste Teil. Man muss sich nur genug Zeit nehmen, die Sehenswürdigkeiten, die am Wegesrand sind, auch anzuschauen.
Und weil wir ja ein langes Wochenende hatten, haben wir auch noch den Schiederstausee mit dem Fahrrad umfahren.
Ein Freizeitparadies und Naturschutzgebiet.
Ich hoffe, ihr seid alle gut in den Mai gekommen.
Herzliche Grüße Elisabeth
Ein Abstecher zur Burgruine Polle war auch dabei.
Vom Turm aus hat man eine herrliche Sicht über das Wesertal.
Der Weserradweg ist einer der beliebtesten Radwanderwege Deutschlands. Im Weserbergland findet ihr die schönste Strecke.
Von Emmerthal aus lohnt sich ein kleiner Umweg am Schloss Hämelschenburg vorbei.
Zu erwähnen wäre da auch noch das Trakehnergestüt. Die jungen Fohlen sind total ausgeflippt als sie auf die saftigen Wiesen gebracht wurden. Die Freude war einfach ansteckend.
Wenn man schon in so einer herrlichen Gegend wohnt, freut man sich jedes Jahr aufs Neue auf die Fahrradseason. Den Weserradweg von Hann. Münden bis Bremen bin ich schon gefahren, und stelle immer wieder fest, das Weserbergland ist der interessanteste Teil. Man muss sich nur genug Zeit nehmen, die Sehenswürdigkeiten, die am Wegesrand sind, auch anzuschauen.
Und weil wir ja ein langes Wochenende hatten, haben wir auch noch den Schiederstausee mit dem Fahrrad umfahren.
Ein Freizeitparadies und Naturschutzgebiet.
Ich hoffe, ihr seid alle gut in den Mai gekommen.
Herzliche Grüße Elisabeth
Sonntag, 23. April 2017
Ein erfülltes Leben geht zu Ende
Nach fast 90 Jahren, von Fleiß geprägtem Leben, durfte ich meinen Vater auf seinem letzten Weg begleiten. Nach einem schweren Schlaganfall, darf er nun schauen, woran er geglaubt hat.
Die letzten Tage war er in einem Hospiz untergebracht. Dort konnten wir, in familiärer Atmosphäre, von ihm Abschied nehmen. Im Hospiz in Bad Pyrmont sind mein Vater und wir als Angehörige liebevoll betreut worden.
Bei aller Trauer war die Trauerfeier ein Anlass zum fröhlichen Gedenken an unsern Vater, Opa und Urgroßvater, der immer lustige Geschichten zum Besten gab. Seine Enkel und Urenkel haben, während der Trauerfeier, noch ein paar Abschiedslieder gesungen.
Da ich an ein Leben nach dem Tod glaube, habe ich die Hoffnung auf ein Wiedersehen.
Die letzten Tage war er in einem Hospiz untergebracht. Dort konnten wir, in familiärer Atmosphäre, von ihm Abschied nehmen. Im Hospiz in Bad Pyrmont sind mein Vater und wir als Angehörige liebevoll betreut worden.
Bei aller Trauer war die Trauerfeier ein Anlass zum fröhlichen Gedenken an unsern Vater, Opa und Urgroßvater, der immer lustige Geschichten zum Besten gab. Seine Enkel und Urenkel haben, während der Trauerfeier, noch ein paar Abschiedslieder gesungen.
Da ich an ein Leben nach dem Tod glaube, habe ich die Hoffnung auf ein Wiedersehen.
Jesus Christus sagt:
Wer an mich glaubt,
der wird leben, selbst
wenn er stirbt.
Joh. 11,25
Wer an mich glaubt,
der wird leben, selbst
wenn er stirbt.
Joh. 11,25
Dankbar schaue ich auf meine Kindheit und Jugendzeit zurück, in der in meinem Leben die Weichen gestellt wurden und ich eine unbeschwerte Zeit erleben durfte.
Elisabeth
Freitag, 21. April 2017
Ein Grund zum Feiern
Vor 40 Jahren ist sie am Ostermontag auf die Welt gekommen.
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Mein kleines Mädchen ist ganz groß geworden.
Ganz romantisch kommt sie daher.
Foto von Hoschi photographics by Jochen und Debby Wolf
Vom Blumenschmuck bin ich total begeistert.
Foto von Hoschi photographics by Jochen und Debby Wolf
Liebe Debby, es hat Spass gemacht mit euch zu feiern.
Elisabeth
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