Montag, 14. Dezember 2015

Adventskalender 15. Dez.

You warm my heart


Obwohl ich, wie jedes Jahr, weiß, dass die Weihnachtszeit wieder bevor steht, ist sie doch überraschend schnell da.
Nun ist es doch an der Zeit, sich Gedanken über das Weihnachtsmenü zu machen. Dieses Jahr will alles gut geplant sein. Gilt es doch 3 1/2 einkaufsfreie Tage zu überbrücken.
Zum Glück habe ich mir eine Rezeptsammlung angelegt, auf die ich jetzt zurückgreifen kann, und was noch fehlt, wird halt gegoogled. Einen Probenachtisch habe ich die Tage schon mal zubereitet.. Auch Wünsche von seiten der Familie wollen berücksichtigt werden. Ein paar Ideen habe ich schon. Die traditionelle Weihnachtsgans gibt es bei uns nicht.
Habt eine gute Zeit. Gruß Elisabeth



Sonntag, 13. Dezember 2015

Adventskalender 14. Dez.



Glücksmomente sind wie Sternschnuppen, die vom Himmel fallen.
  
                                                                                                                 Quelle unbekannt


Eine schöne, stressfreie Woche wünscht euch Elisabeth

Samstag, 12. Dezember 2015

Adventskalender 13. Dez.


Womit schmückt ihr den Tannenbaum? Dieses Jahr wird ein Baum aus dem Garten gefällt, den ich vor ein paar Jahren schon mal als Weihnachtsbaum (im Topf)  hatte. Inzwischen ist er um einiges größer geworden. Ich stelle den Baum erst an Heilig Abend auf. In welcher Farbe ich in diesem Jahr den Tannenbaum schmücke, habe ich noch nicht entschieden.

Wer ein schnelles Kuchenrezept sucht, bei  https://www.pinterest.com/source/mobile.chefkoch.de/ bin ich fündig geworden.


Schwarzwälder auf dem Blech

Zutaten Maße für einen großen Kaffeebecher


1 Tasse Öl
1 Tasse Zucker
5 Ei(er)
3 Pck. Puddingpulver (Schokolade)
3 Pck. Puddingpulver (Vanille), glutenfreies
1 Pck. Backpulver
2 Gläser Sauerkirschen, entsteinte
3 Becher Schlagsahne
50 g Schokoladenraspel

Zubereitung

Öl, Zucker, Eier, 3 Pck. Schokoladenpuddingpulver, 1 Pck. Vanillepuddingpulver und Backpulver gut miteinander verrühren – mindestens 10 Min. lang. Dann die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Blech streichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 15 Min. backen.

Die Sauerkirschen mit Saft und 2 Pck. Vanillepudding zusammen aufkochen und auf den noch heißen Teig verteilen. Kuchen mindestens 1 Stunde abkühlen lassen.

Die Schlagsahne schlagen und auf den Kuchen geben. Mit Schokoladenraspel bestreuen, mit Sahne garnieren und jedes Sahnehäubchen mit einer Belegkirsche, oder einem Kläx Kirschmarmelade dekorieren.

Wer mag kann den gebackenen Teig noch mit Kirschwasser beträufeln.

Ein total leckerer, saftiger Kuchen.
Liebe Grüße Elisabeth

Freitag, 11. Dezember 2015

Adventskalender 12. Dez.



Die Geschichte von Candy Cane




An einem trüben Novemberabend ritt ein Fremder in die Stadt. Er hielt vor einem verlassenen Laden und stieg vom seinem Pferd. Die Fenster des Gebäudes waren mit Brettern vernagelt und die Tür war schon lange verschlossen. Doch der Fremde zog einen Schlüssel aus der Tasche, öffnete, lächelte und sagte leise zu sich: „Das ist er also. Genauso hatte ich ihn mir vorgestellt.“
Den ganzen grauen und regnerischen November hindurch arbeitete er.
Die Menschen in der Stadt hörten ihn hämmern und sägen und rochen den Geruch von neuem Holz und frischer Farbe. Aber niemand wusste, wer der Fremde war oder was er tat.
Der Major hoffte, dass der Mann ein Arzt war, der seine Krankheiten heilen konnte.
Die jungen Frauen hofften, dass er ein Schneider war, der ihnen wunderschöne Kleider nähen könnte.
Die Bauern hofften, dass er ein Händler war, bei dem sie ihr Getreide gegen andere Waren eintauschen könnten.
Am meisten aber hofften die Kinder. Ihr Wunsch war der größte Wunsch von allen. Dieser Wunsch war so groß, dass sich keiner von ihnen traute ihn auch nur auszusprechen.
Niemand sprach mit dem Mann.
Niemand bot ihm seine Hilfe an.
Aber alle warteten und schauten und staunten und hofften.
Eines Tages aber hielt es ein kleines Mädchen einfach nicht mehr aus. Der Schnee fiel leise vom Himmel, als sie an die Tür des Fremden klopfte. „Hallo!“ sagte sie, „ich heiße Lucy. Brauchen Sie Hilfe?“
Der Mann lächelte Lucy freundlich an und nickte. Dann öffnete er die Tür und Lucy trat ein. Ein langer Tresen zog sich durch den Raum und an der gegenüberliegenden Wand befanden sich viele leere Regale. Im Hinterraum stand alles voller Kisten und Fässer.
„Hilfst du mir beim Auspacken ?“ fragte der Mann das Mädchen. Lucys Mut sank als sie all die Kisten und Fässer sah. Was, wenn das alles Fässer voller Nägel waren und Pakete voll mit Mehl? Aber sie zog ihre nassen Schuhe aus und hängte den Mantel an einen Haken. Auf Wollsocken durchquerte sie den Raum und hockte sich neben eine Kiste.
„Bitte, öffne sie!“ ermutigte sie der Fremde.
Langsam griff Lucy in die Kiste und hob einen Gegenstand heraus, der gut in Papier eingewickelt war. Er war rund und schwer und rutschte ihr fast aus der Hand. Sie zitterte ein wenig als sie den Gegenstand auspackte.
Es war ein großes Glasgefäß. Lucy schaute den Mann erstaunt an. Er ermutigte sie durch ein Kopfnicken zum Weitermachen.
Also packte Lucy ein weiteres Glasgefäß aus und noch eins und noch eins, bis sie ganz von Glasgefäßen umgeben war. Es gab die verschiedensten Größen und Formen.
„Jetzt brauchen wir nur noch etwas, um es in die Gläser zu füllen“ bemerkte der Mann und holte ein großes Packet aus dem Hinterraum.
Als Lucy das Paket öffnete weiteten sich ihre Augen. Es waren – Süßigkeiten! Ihre Lieblingsbonbons, Gummidrops!
„Probier mal!“ forderte der Fremde sie auf und das ließ sich Lucy nicht zweimal sagen. Hastig steckte sie sich einen Bonbon in den Mund.
Und dann konnte sie die Kisten gar nicht schnell genug auspacken. Pfefferminzstangen, Toffee, Lollis, Kaugummi. Mit strahlenden Augen sah sie den Mann an. „ Woher wussten Sie, wir haben uns so sehr einen …“
„Einen Süßwarenladen gewünscht, ich weiß,“ antwortete der Mann. „ Und hier ist er nun: ‚Sonnemanns Süßwarenladen‘ und ich bin John Sonnemann.“
Schnell füllten sich die leeren Regale mit Süßigkeiten und schimmerten in den schönen Gläsern. Da gab es Himbeerlutscher und kleine Zitronenbonbons, farbige Kaubonbons und lange Lakritzstangen, pinkfarbene und weiße Pfefferminzbonbons und Buttertoffee.
Und dann im allerletzten Paket gab es etwas , was Lucy zuvor noch nie gesehen hatte.
Es war eine rot-weiß gestreifte Zuckerstange mit einer Krümmung an einem Ende.
„ Was ist das?“ fragte Lucy.
„Das ist ein Candy Cane, eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung.“ antwortete Mr. Sonnemann.
„Warum?“ fragte Lucy zurück.
„Schau es dir genau an und dann sage mir an welchen Buchstaben es dich erinnert.“
Lucy nahm die Zuckerstange in die Hand und drehte sie hin und her.
„Jetzt weiß ich‘s. Das ist ein J!“
„Ja“ Mr. Sonnemann lächelte, „J, wie Jesus, der an Weihnachten geboren wurde. Jetzt drehe sie um.“
An was erinnert sie dich jetzt?“
Nachdenklich antwortete Lucy: „Das sieht aus wie ein Hirtenstab.“
„Und wer waren die Ersten, die von der Geburt Jesu erfuhren?“ fragte Mr. Sonnemann zurück. „Die Hirten auf dem Feld, die ihre Schafe hüteten. Aber Mr. Sonnemann wofür sind die Streifen?“
Die Augen die Mannes verdunkelten sich!
„Der Prophet Jesaja sagt: ‚Durch seine Wunden werden wir geheilt.‘ Bevor Jesus gekreuzigt wurde, wurde er so geschlagen, dass er blutete. Die roten Streifen sollen uns an sein Leiden erinnern. Aber wie du siehst ist die Zuckerstange auch weiß. Wenn wir Jesus unser Leben geben, dann wäscht sein Blut unsere Sünde ab und macht uns in Gottes Augen weiß und rein wie Schnee. Das ist die Geschichte des Candy Cane.“
„Ist das ein Geheimnis?“ fragte Lucy leise.
Mr. Sonnenmann sah sie einen Moment lang an bevor er antwortete.
„Es ist eine Geschichte, die erzählt werden muss! Willst du mir dabei helfen?“
Inzwischen war es Mitte Dezember und die Winterstürme tobten durch die Stadt. Sie Sonne war tagelang nicht zu sehen. Aber jeden Morgen zogen Mr. Sonnemann und Lucy los. Sie trugen warme Jacken, Schals und in jeder Hand eine große Tüte.
Sie gingen in jedes Haus in der Stadt.
Sie reisten zu jeder Farm im Umkreis.
Sie klopften an jede Tür.
In jedem Haus erzählten sie die Geschichte und hinterließen ein Geschenk und eine Einladung.
Am Nachmittag des Heiligen Abends brach plötzlich die Sonne durch die Wolken … und der Süßwarenladen von Mr. Sonnemann öffnete!
Alle waren gekommen. Der Major fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr. Die jungen Frauen trugen ihr strahlendstes Lächeln. Die Bauern kamen, begierig ihr Getreide gegen Weihnachtsgeschenke zu tauschen. Und die Kinder liefen vor Aufregung hin und her.
Ja, ihre Wünsche waren in Erfüllung gegangen. Ja, sie waren gekommen um die Eröffnung des Süßwarenladens zu erleben. Aber sie erlebten und erfuhren viel mehr.
Etwas viel Größeres. Etwas viel Besseres. An diesem Abend hörten sie die Geschichte des Candy Cane, dem Wunder der Geburt Jesu, seinem Leiden und Sterben am Kreuz und von der Gnade seiner Liebe.
(Lori Walburg, Übersetzung: Claudia Diestelhorst)

Ein gesegnetes Wochenende wünscht euch Elisabeth

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Adventskalender 11. Dez.



Jeder Tag in unserm Leben sollte ein Weihnachtstag sein, 
wo wir Frieden und Freude empfangen
und austeilen.
Theodor Storm


Wünsche Euch ein besinnliches Adventswochenende

Elisabeth

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Adventskalender 10. Dez.



Indem Gott Mensch wird, findet die Berührung von Himmel und Erde statt. 
 
Wo Gott den Menschen begegnet, berühren sich Himmel und Erde.
Da wo Beziehung zwischen Gott und Mensch gelebt wird, berühren sich Himmel und Erde.


Liebe Grüße Elisabeth

Dienstag, 8. Dezember 2015

Adventskalender 9. Dez.



Es ist nicht schlimm, durch eine kalte Nacht zu laufen, wenn man weiß, dass man im warmen Licht ankommt.

                                                                                         Caritas Führer


Elisabeth