Da nun auch die Sauerkirschen reif sind, habe ich heute Donauwellen gebacken. Mit frisch gepflügten Kirschen schmeckt der Kuchen zig mal besser als mit den Schattenmorellen aus dem Glas.
Donau - Wellen waren jahrelang der Lieblingskuchen meiner Mädels. Sogar auf Klassenfahrt mussten 2 Bleche mit, da meine Mädels, die am gleichen Tag Geburtstag haben, und ihren Lieblingskuchen für die ganze Klasse ausgeben wollten.
Die Donauwellen zu backen, ist immer mit ein wenig Aufwand verbunden.
Heller und dunkler Teig muß gerührt werden. Die Kirschen entsteinen, eine ziemliche Sauerei, (alte Klamotten anziehen, weil es spritzt, und die Flecken kaum wieder auszuwaschen sind). Eine Buttercreme herstellen, und zuletzt noch mit geschmolzener Schokolade verzieren.
Mädels, ich sag euch, der Aufwand wird durch viele Komplimente belohnt, hmmm, lecker, oh der schmeckt nach mehr usw.
Nun möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Ich habe es aus einem alten Dr. Oetker Backbuch.
Natürlich ist das Backen mit dem Thermomix eine Erleichterung.
Rührteig:
250 g weiche
Butter, 200 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 1 Prise Salz, verrühren.
5 Eier einzeln
dazurühren.
375 g Mehl, 3
Teel. Backpulver unterrühren.
Etwa die Hälfte
des Teiges auf ein gefettetes Backblech streichen.
In den
restlichen Teig 20 g Kakao und 1 Eßl. Milch zugeben und verrühren.
Den dunklen
Teig über den hellen Teig verstreichen.
700 g
entsteinte Sauerkirschen auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
Im vorgeheizten
Backofen bei 175 ° ca. 35 Min. backen.
Buttercreme:
Aus 1 P.
Puddingpulver mit 100 g Zucker und einem halben l Milch Pudding
kochen und auf Zimmertemperatur abkühlen.
250 g Butter im
Thermomix geschmeidig rühren. Den abgekühlten Pudding löffelweise
zugeben und langsam unterrühren. Butter und Pudding sollte die
gleiche Temperatur haben, damit die Creme nicht gerinnt.
Auf den
ausgekühlten Kuchen verstreichen.
200 g
Zartbitterschokolade schmelzen, in einen Gefrierbeutel füllen, eine
winzig kleine Ecke abschneiden und damit den Kuchen verzieren.