Samstag, 11. April 2020

Passover

Den Karfreitag haben wir, während des shutdown, auf eine ganz besondere Art gefeiert. Vor ca. 3500 Jahren gab es schon mal einen shutdown. In der Nacht, bevor die Israeliten aus Ägypten auszogen, wurde ihnen, zu ihrem eigenen Schutz befohlen, ihre Häuser nicht zu verlassen.
Eine ähnliche Situation haben wir heute. Jede Familie bleibt in ihrem eigenen Zuhause. So haben wir als Familie beschlossen, diesen Tag, in Anlehnung an das jüdische Sedarfest, ausklingen zu lassen.

 

Über den You Tube Kanal von Jonathan Cahn, konnte man sich einklinken und unter Anleitung, weltweit an dieser Feier teilnehmen. Erstmals in der Geschichte gab es die Situation, dass weltweit Familien auf Grund von Corona, in ihren Häusern verweilen müssen. Juden feiern dieses Fest zur Erinnerung an das erste Passahfest, wo das Volk Israel während der zehnten Plage in Ägypten, in ihren Häusern unter Gottes Schutz waren. Christen erinnern an das Passahfest, als Jesus das letzte Mal mit seinen Freunden zum Feiern zusammenkam, um die Erinnerung an das Geschehen in Ägypten wachzuhalten, wie es in der damaligen Zeit bei den Juden üblich war.


Obwohl Judas die Silberlinge für den Verrat schon in der Tasche hatte, war er auch zum Fest eingeladen.
Während Jesus mit seinen Jüngern zusammen war, bereitete er seine Freunde auf sein bevorstehendes Leiden vor, indem sie gemeinsam das Abendmahl zu sich nahmen. Dieses sollten sie und alle nachfolgenden Christen in Erinnerung behalten, bis Jesus wiederkommt.


Jesus selbst ist das Opferlamm geworden. Johannes hatte Jesus schon bei seiner Taufe als Lamm vorgestellt. Siehe das ist Gottes Opferlamm, das die Sünde aller Menschen wegnimmt. Joh. 1,29


Mit Matzen und Traubensaft, Sinnbild für den gebrochenen Leib Christi und das vergossene Blut, haben wir uns an den leidenden Jesus am Kreuz erinnert. Dankbar bin ich, dass Jesus auch für meine Schuld gestorben ist und mir diese vergeben hat.


Über Internet haben wir an der weltweiten Übertragung teilnehmen und mitfeiern können.


Diese Feier im Familienkreis hat uns die Bedeutung des Passover noch einmal näher gebracht, gerade in dieser Zeit, in der Corona uns sehr einschränkt und unser Gebet ist, dass diese Zeit schnell vorbeigeht, eben pass over.


So ist dieser Karfreitag für uns zu einem ganz besonderen Erlebnis geworden und wird uns sicher in Erinnerung bleiben.
Die gute Nachricht, heute an Ostern, ist, dass Jesus nicht im Grab geblieben ist. Seine Auferstehung dürfen wir heute feiern.

Gesegnete Ostern

Elisabeth

2 Kommentare:

  1. das war sicher ein sehr bewegender Abend für euch
    danke dass du ihn mit uns geteilt hast

    liebe Grüße
    Rosi

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  2. Schön, dass es noch sloche Beiträge gibt

    LG Bernhard

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