Bei unserer letzten Besichtigung in Megiddo wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass es einen green Pass gibt, als Eintrittskarte für Natur Reservate, gültig für 14 Tage. Du bezahlst durchschnittlich für 3 mal Nutzen Eintritt, hast aber in dieser Frist für die andern Reservate freien Eintritt.
Da wir am Anfang unserer Reise waren, haben wir diese Möglichkeit genutzt. Schnell konnten wir überblicken, dass mehrere Ziele in unserer Planung enthalten waren. Andere Vorschläge, von denen wir nichts wussten, konnten wir auf unserm Weg entdecken.
Auf einer Übersichtskarte sind alle Ziele, zum leichten Auffinden, eingetragen.
Eine Tagestour machten wir um die Golanhöhen zu erkunden.
Einen erfrischenden Zwischenstop legten wir bei den Banias Wasserfällen ein.
Im grünen Hügelland von Galiäa entspringen mehrere Quellen, gespeist vom schneebedeckten Berg Hermon.
Kristallklare Wassermassen zwängen sich durch ein schmales Tal, das man auf einem Steg durchwandern kann. Bei großer Hitze, im Schatten der Bäume, eine angenehme Erfrischung.
Der Weg führt bis zur Quelle, wo das frische Wasser direkt am Fuß einer Felswand dem Berg enspringt. Hier beginnt einer der Quellflüsse vom Jordan.
Dieser Ort der Quellen hatte im Altertum schon eine wichtige Bedeutung als Kultstätte.
Auf unserer Tour kamen wir an der Festung Nimrod vorbei, die sich am Hang des Hermon, oberhalb der Banias Quellen stolz erhebt. Eine Sehenswürdigkeit, die bei Toristen nicht so viel Beachtung findet, weil sie weit ab im Nordosten Israels liegt und geschichtlich im Mittelalter von Bedeutung war. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung.
Unsere nächste Besichtigung war der Aussichtspunkt Har Bental, den wir eher zufällig gefunden haben.
60 km südlich von Damaskus.
Mehr als 1000 m über NN bietet dieser Berg einen Rundumblick zum Hermon und ein paar hundert Meter weiter verläuft die syrische Grenze. Ein Berg der Erinnerung und mit Weitblick.
Der Weg hinauf führt an vielen Kunstgegenständen aus Metall vorbei. Allein die Figuren sind lustig anzuschaun.
Auf dem Gipfel befindet sich ein militärischer Außenposten der israelischen Armee. Alte Bunker und Schützengräben kann man hier besichtigen. Im Tal, das als Tal der Tränen in die Geschichte einging, fanden die blutigsten Panzerschlachten während des Yom Kipur Krieges 1973 statt. Wie durch ein Wunder konnte Israel die Übermacht aus Syrien besiegen.
Das höchstgelegenste Kaffee Israels, dasCofi Anan Cafe, lädt zum Verweilen ein.
Somit sind die Golanhöhen eine strategisch wichtige Gegend zur Verteidigung Israels.
Nach einem ereignisreichen Tag kehrten wir am Abend zum Kibbutz zurück.
Fortsetzung folgt.
Elisabeth


sehr interessant
AntwortenLöschenund sehr geschichtsträchtig
aber auch bestürzend wenn man daran denkt wie viele Menschen dort ihr Leben verloren
wunderschön die Quellen und der Bach
liebe Grüße
Rosi