Sonntag, 26. März 2017

500 Jahre Reformation

Vor 500 Jahren gab es einen entscheidenden Wendepunkt in der Kirchengeschichte. 
Wendepunkt heraus aus falschen Lehren und Praktiken, heraus aus dem Zwang und der Kontrolle und auch der Korruption des Katholizismus, hinein in die Erkenntnis, dass wir aus Gnade und allein aus dem Glauben gerettet werden.
Dass wir einen gnädigen Gott haben. Martin Luther hat seiner Zeit die Grundwahrheiten der Bibel wiederentdeckt und erkannte, dass der Mensch durch den Glauben an Gottes Gnade, die sich in Jesus Christus offenbart hat, gerettet wird. Luther ist ein Beispiel dafür, wenn jemand Gott von ganzem Herzen sucht, lässt Gott sich finden.
Neben den Thesen prägte Luther vier Grundsätze.
Die Grundsätze beginnen alle mit Sola, das heißt mit Allein.
Sola scriptura Allein die Schrift – die einzige Grundlage des Glaubens
Was ist der Maßstab für meinen Glauben, meinen Lebensstil, meinen Überzeugungen?
Die Schrift ist von Gott inspiriert und darf nicht von Menschen verfälscht oder ergänzt werden.
Luther hat die Quelle der Offenbarung Gottes und den Heilsplan für die Menschen für sich erkannt und für so wichtig empfunden, dass er die Bibel für alle zugänglich gemacht hat, indem er sie aus dem Lateinischen übersetzte.  Die Heilige Schrift, ist die einzige, tragfähige Grundlage unseres Glaubens.
Jesus sagt: Wenn auch Himmel und Erde vergehen werden, meine Worte werden nicht vergehen. So ist es berechtigt zu sagen: Sola Scriptura


 Die kleinste Bibel der Welt. Die gab es vor einigen Jahren. Ich denke, heute könnte ie noch kleiner sein.
Sola gratia, Allein aus Gnade,
Ausschliesslich aus Gnade kann jemand gerettet werden und nicht durch eigene Leistung und eigene Anstrengung. Allein aus Gnade geschieht Vergebung und nicht durch Zahlen von irgendwelchen Ablassgeldern, wie das damals üblich war und dadurch ein Korruptionsmechanismus entstanden ist.
Luther hatte nun diesen gnädigen Gott durch das Studieren der Bibel gefunden.
Allein die Gnade rettet mich. Welch eine Befreiung für den, der diese Erfahrung machen kann.



Quelle: Glaubensimpulse

Für manche mag der Glaube so aussehen. Man sucht sich aus, was einem gefällt.





Sola fide, allein durch den Glauben
Diese Grundsätze bauen aufeinander auf. Erst wenn ich die Schrift lese, werde ich erkennen, dass ich einen gnädigen Gott habe. Wenn ich den gnädigen Gott durch das Wort kennengelernt habe, werde ich herausfinden, dass ich Zugang zu diesem gnädigen Gott bekommen kann, das geschieht durch den Glauben. Ich lerne diesem Gott zu vertrauen. Glauben heisst, das Geschenk der Gnade annehmen. 
Darum sola fide, allein durch den Glauben.
 
Solus Christus, Allein Christus, die Verwirklichung der ersten drei Aussagen
Wie gut, dass Luther auch an diesen Punkt gekommen ist. Das war seine Überzeugung. Christus ist der einzige Mittler der Erlösung. Luther riskierte sein Leben für diese Aussage.
Ein Mittler – Solus Christus
Gottes Wahrheit, Gerechtigkeit und Erlösung sind in der Person Jesus Christus. Durch ihn wird Erlösung erfahrbar.
Durch das Lesen der Schrift erkennen wir, dass Gott gnädig ist, unser Glaube wächst und wir lernen die Person Jesus Christus immer besser kennen.



  
Welch ein Priveleg ist es im Land der Reformation aufgewachsen zu sein und nicht nur eine Bibel, sondern die Bibel in unterschiedlichen Übersetzungen zur Verfügung zu haben.

Da haben wir wohl allen Grund 500 Jahre Reformation zu feiern.
Herzliche Grüße Elisabeth






1 Kommentar:

  1. Liebe Elisabeth
    Danke für diesen interessanten Post. Ich wünsche Dir frohe Ostern und grüsse Dich herzlichst Yvonne

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