Sonntag, 4. September 2016

Einer für alle ....

Einer für Alle, Alle für Einen, gemeinsam für den König, gemeinsam für Dich.

Unter diesem Motto fand unsere Gemeindefreizeit statt. Da ich im Vorbereitungsteam war, machte ich mir natürlich Gedanken, wie man dieses Motto ganz praktisch umsetzen kann. Im Team hatten wir schon überlegt, für die Frauen einen Verwöhnabend zu gestalten.
In gemütlicher Atmosphäre, bei Kerzenschein, Sektempfang und Leckereien, wollten wir die Möglichkeit geben, den Frauen bei Entspannungsmusik, eine Gesichtsmaske aufzutragen.
Parallel dazu wollten die Männer ein Lagerfeuer machen und Forellen räuchern.
Leider habe ich euch keine Fotos von dem Abend gemacht, weil ich die Belichtung bei Kerzenschein nicht hin bekomme.


Da wir uns gegenseitig etwas Gutes tun wollten, machte ich den Vorschlag, Fussbäder anzubieten und die Füsse zu verwöhnen. Natürlich hatte ich Bedenken, ob das überhaupt angenommen würde.
Im letzten Post hatte ich ja schon erwähnt, dass ich alle möglichen Pflegemittel für die Füsse besorgt habe.


Dass mein Angebot so gut angenommen wurde, hätte ich nie erwartet. Es sollte einfach ein Versuch sein, deswegen hatte ich ja auch nur zwei Schüsseln mitgenommen. Schliesslich kamen noch Transportboxen zum Einsatz, weil die Nachfrage so groß war.


Ich hätte erwartet, dass diese Aktion mich mehr Überwindung kostet. Frauen im Alter zwischen 14 und 84 Jahren sind sich auf diese Weise sehr nahe gekommen und Berührungsängste wurden überwunden.
Während die einen Gesichtsmasken auflegten, wurden den andern die Füsse massiert. Und wir hatten soviel Spass miteinander und selten so viel gelacht. Im Miteinander konnten wir unser Motto: Einer für alle, alle für einen in die Tat umsetzen, und sind um eine wohltuende Erfahrung reicher geworden. Alle waren sich einig, solch eine verbindende Gemeinschaftsaktion sollte unbedingt wiederholt werden.


Schon im Vorfeld hatte ich mir überlegt, welche Sitzgelegenheit praktisch wäre und erwähnte beiläufig, dass ich mir einen Fußschemel ausleihen wollte. Daraufhin machte ein guter Freund den Vorschlag: "Ich baue dir mal eben einen." Und das ist das Ergebnis.


Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich darüber gefreut habe. Und diese Fußbank war genau das richtige Möbelstück für diesen außergewöhnlichen Abend.

Dieser Abend wird uns unvergesslich bleiben.

Herzliche Grüße Elisabeth

1 Kommentar:

  1. ja..
    ioh glaube eine Fußwaschung ist schon etwas "intimes"
    sie wird ja auch in der Bibel als ein Freundschaftsdienst und eine Demutstat erwähnt
    hach.. da hätte ich mich auch gerne einmal so verwöhnen lassen..

    dein Schemel sieht aber sehr schön und robust aus
    liebe Grüße
    Rosi

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