Mit der Bahn fuhren wir nach Hann. Münden, das heißt meine Tochter Rebekka und eine Freundin. Von dort gingen wir an den Start wo Werra sich und Fulda küssen ...
Das erste Teilstück führte durch das hügelige Weserbergland, durch idyllische Orte mit sehenswerten Bauerngärten, durch Wälder, vorbei an Mais- und Weizenfeldern oder direkt am Flußufer entlang.
Dieses umstrickte Fahrrad mit den gehäkelten Blumen zog alle Blicke auf sich.
Die erste Unterkunft fanden wir in einer Klosterherberge, liebevoll saniert und eingerichtet, in Lippoldsberg.
Wir haben es uns nicht nehmen lassen, die Kirche in Corvey zu besichtigen, die im Juni als Weltkulturerbe, wegen seiner einmaligen Architektur, im 9. Jahrh. erbaut, anerkannt wurde.
Zur zweiten Übernachtung sind wir, in der Nähe von Holzminden, bei Freunden eingekehrt, wo wir liebevoll bewirtet wurden. Mit ihnen haben wir das Schloß in Bevern besichtigt.
Es ist einfach erholsam, so durch die Lande zu fahren und immer wieder interessante Entdeckungen am Wegesrand zu machen. Die Torismusbranche lässt sich Vieles einfallen, um den Weserradweg atraktiver zu gestalten. Unterwegs fanden wir ein Kneippbecken, Liegestühle, Fitnessgeräte,Strandkörbe, schöne Picknickecken, Orte zum Verweilen.
Die Weserufer sind gesäumt von Brombeerhecken und indischem Springkraut.
Nach drei Tagen mit dem Drahtesel, ca. 150 km, nähern wir uns wieder unserer Heimat. Was bleibt sind die Erinnerungen.
Ach übrigens, die Regentauglichkeit für meinen Fahrradkorbeinsatz konnte ich nicht einmal testen, weil wir tagsüber das schönste Reisewetter hatten. Den Test habe ich dann erst zu Hause durchgeführt, indem ich einem Eimer Wasser über den Korb geschüttet habe. und siehe da, innen blieb der Korb total trocken.
Nun fehlt uns noch das Teilstück von Bremen nach Cuxhafen, dann hätten wir eine Strecke von 500 km in Etappen zurückgelegt. Vielleicht schaffen wir den Rest des Weges im nächsten Jahr.
Liebe Grüße Elisabeth
Durch diese schöne Landschaft zu radeln war sicher herrlich, denn vom Rad aus ist man doch viel mehr
AntwortenLöschenein Reisender und verbunden mit der Umgebung und 150 km in drei Tagen, alle Achtung vor
eurer Fitness !
Liebe Grüße, Patricia