Donnerstag, 26. Juni 2014

Aufhübschen

Es war längst überfällig, unser Schlafzimmer aufzuhübschen. Von meinem Vater habe ich das Tapezieren gelernt, was mir immer wieder zu Gute kommt.So gab es einen Tapetenwechsel und die Vorhänge wurden auch gleich noch gegen Schiebevorhänge ausgetauscht. Ein neues Bild schmückt nun die Wand, die alten Nachtkonsolen mußten weichen, anstelle kam ein altes Nachtschränkchen von den Schwiegereltern, das allerdings noch einen neuen Anstrich braucht.





Diese Holzschnitzerei blieb hängen, weil es ein Geschenk von Martin ist, das er nach mehreren Monaten der Trennung aus Afrika mitbrachte, als ich mit unserer kranken Tochter schon in Deutschland war. Als unsere Tochter gerade mal 9 Tage alt war, mußte ich Kamerun verlassen, .damit sie medizinische Hilfe bekam. Dieses Bild bedeutet mit viel.


Mein Nachtschrank, oder besser gesagt, meine Ablage ist der Kinderstuhl meines Mannes, der mit ihm inzwischen schon älter geworden ist, aber bisher noch nie geleimt werden mußte. Ein Erinnerungsstück aus seiner Kinderzeit.

Nun noch ein paar Detailaufnahmen von meiner Fotoleinwand. Eigentlich wollte ich eines meiner eigenen Fotos auf Leinwand drucken lassen. Aber bei der Vielzahl der Fotos konnte ich mich für Keines entscheiden. Als ich dann die Collage in Lavinias Laden HIER wieder sah, wußte ich, dass der Platz an der Wand darauf gewartet hat.
Ich hatte mich schon Monate vorher in dieses Bild verliebt, hatte seinerzeit aber keinen Platz, wo es hingepasst hätte.





Diese Collage trifft genau meinen Geschmack. Ich mag diese Naturtöne und auch die Einzelmotive. 


So mein Herrendiener ist inzwischen auch zusammengebaut. Aber warum eigentlich Herrendiener? Ich lass mich als Frau doch auch mal gerne bedienen. Vielleicht wird die Bezeichnung im Zeitalter von Gender Mainstream bald in Kleiderdiener umbenannt.
Das war übrigens gestern mein Thema in einer Runde von Frauen. Erschreckend, was einige Politiker uns da aufdrücken wollen.
Ich jedenfalls möchte in meiner Bestimmung als Frau mein Leben gestalten und bin gerne Mutter, Ehefrau, Oma, Freundin, Tante und einiges mehr, was Frausein ausmacht.


Selbst mein kürzlich erstandener Sonnenhut und die Schuhe finden einen Platz.


Kommt gut ins Wochenende. 
Herzliche Grüße Elisabeth

1 Kommentar:

  1. Huhuu, liebe Elisabeth!
    Ich mag es wie einfach und ehrlich Du beschreibst. Konnte sofort nachvollziehen, was Du über die Holzfigur und den alten Stuhl geschrieben hast. Total schön, wenn in der Einrichtung so individuelle Dinge Platz bekommen und nicht nur "wie im Katalog" eingerichtet wird. Das macht es erst so schön heimelig und gemütlich!
    Das Bild an der Wand würde ich auch direkt kaufen! Sehr harmonisch und beruhigend!
    Liebe Grüße,
    Tina

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