Im Laufe der Zeitgeschichte wurde ein Kind geboren, das schon lange vor seiner Geburt erwartet wurde.
Der Prophet Jesaja kündigt seine Geburt schon ein paar Jahrhunderte vorher an. Nur der Zeitpunkt für die Geburt Jesu schien denkbar ungünstig. Das Land war von den Römern besetzt. Es kam das Gesetz heraus, dass jeder in seinen Geburtsort reisen mußte, um an der Volkszählung teilzunehmen. Schon bevor Jesus geboren wurde, gab es keinen Platz für ihn. Die Eltern wurden abgewiesen, bis sie Unterschlupf in einem Stall fanden, wo Maria ihr Kind zur Welt brachte. Obwohl dieses Kind der König aller Könige werden sollte, gab es keinen Platz für den, über den gesagt wurde, dass er in alle Ewigkeit mit Recht und Gerechtigkeit regieren wird.
Dieses Kind war Gott und Mensch in einer Person. Gott hat sich klein gemacht, um uns Menschen nahe zu kommen. Für dieses Kind gab es keinen Platz, es wurde in eine Futterkrippe gelegt. Dieses Kind entsprach nich den Vorstellungen für den Befreier Israels von der Herrschaft der Römer. Herodes wollte es damals schon gleich nach seiner Geburt umbringen.
Leider reicht die Ablehnung vom Kind in der Krippe oder dem Auferstandenen Christus bis in unsere heutige Zeit.
Das Kind in der Krippe wird verniedlicht und in unserer Konsumgesellschaft in den Super- und auf Weihnachtsmärkten mit einer Märchenfigur gleichgesetzt. Der auferstandene Gottessohn wird von vielen Zeitgenossen ignoriert. Selbst die Tatsache, dass Jesus als Sohn Gottes an der Schöpfung beteiligt war, wird abgelehnt. Ein Gott als Schöpfer hat in unserer Gesellschaft keinen Platz.
Der Höhepunkt der Ablehnung spiegelt sich im Geschehen am Kreuz wieder. Aus der scheinbar größten Niederlage wurde der größte Sieg aller Zeiten. Das unerwünschte Kind wurde der Erlöser der ganzen Menschheit. Die Krippe und das Kreuz gehören unzertrennlich zusammen. Weihnachten ist das Fest der Liebe, des Friedens, der Hoffnung, der Vergebung. Jeder Tag soll für mich Weihnachten sein. Er soll als Herr aller Herren und König aller Könige, den Platz in meinem Leben einnehmen, der ihm zusteht.
Ich wünschte, dass ihr nicht nur an diesen Weihnachtstagen einen Platz für das Kind in der Krippe einrichtet, indem ihr eine Krippe aufstellt, womöglich noch schön beleuchtet, sondern dass Jesus, der König aller Könige, auch einen Platz in eurem Leben bekommt.
"Jedes Herz kann eine Krippe sein, worin die Liebe geboren wird."
Quelle unbekannt
Durch seinen Sohn Jesus Christus beweist Gott seine Liebe den Menschen und kommt ihnen ganz nah.
Darum: Frohe Weihnachten
Gesegnete Weihnachtsgrüße sendet euch Elisabeth