Unsere nächste Besichtigung war der geschichtsträchtige Teich Siloah. Unter Schutt und Asche lag diese Ausgrabungsstätte lange Jahre verborgen und wurde erst im Jahr 2004 entdeckt.
Es handelt sich hier um ein jüdisches Ritualbad. Bevor die Juden die Treppen zum Tempel hinauf stiegen. mußten sie rituelle Waschungen vornehmen.
Bis heute wurde erst ein Teil des Teiches freigelegt.
Der Teich war früher zur Zeit Jesu mit einem Aufgang zum Tempel verbunden.
Bei den Ausgrabungen wurden auch ein Säulengang und ein Äquadukt freigelegt.
Diese Funde waren so lange verborgen, dass sie auch dem letzten Zweifler in unserer Zeit die Beweise zur Echtheit der Bibel liefern. Das macht eine Reise nach Israel so interessant.
Um so trauriger ist es, dass den Juden, auch in unserm Land, durch den Antisemitismus soviel Ablehnung entgegenschlägt. Haben doch unsere christlichen Werte ihren Ursprung im israelischen Volk.
Natürlich durfte auch ein Besuch an der Klagemauer und am Gartengrab nicht fehlen. Aber darüber habe ich schon in dem Bericht unserer letzten Reise vor 2 Jahren berichtet.
Ein schönes Wochenende wünscht Elisabeth
Samstag, 12. Oktober 2019
Montag, 30. September 2019
Der krönende Abschluss unserer Reise - Jerusalem
Diesmal haben wir unsere Reise in Jerusalem ausklingen lassen und uns dafür einige Tage Zeit genommen.
Da wir unsere Unterkunft im Abrahamhostel hatten, das ziemlich im Zentrum und direkt an der einzigen Strassenbahnlinie liegt, haben wir den Mietwagen schon zurückgegeben. Allein die Parkgebühren sind hier sehr hoch und man kann die Altstadt sowieso nur zu Fuß erkunden.
Die Altstadt ist heute immer noch von riesigen Mauern umgeben, in die man durch verschiedene Tore hineingelangt. Eingeteilt ist die Altstadt in vier Quarter. Einen Jüdischen, einen Arabischen, einen Christlichen und einen Armänischen Teil. Jeder Teil hat einen spezifischen Charakter.
Da wir während unserm letzten Aufenthalt vor zwei Jahren nicht die Zeit für alle Sehenswürdigkeiten hatten, oder den Teich Bethesda nach mehrmaliger Suche einfach nicht fanden, oder auf manche Ausgrabungsstätte erst nach unserer Reise aufmerksam wurden, hatten wir verschiedene Ziele schon vor unserer Reise festgelegt, wie z.B. Davids Stadt, außerhalb der Stadtmauern von Jerusalem und südlich von der Altstadt.
Unsere erste Besichtigung war die City of David.
Über viele Jahrhunderte, ja sogar teilweise bis heute, wurde bestritten, dass König David in Jerusalem seinen Palast hatte. Die Ruinen, und damit auch die archäologischen Funde, die nachweislich David zugeordnet werden können, sind ein Beweis dafür, dass die Aussagen der Bibel mit der Archäologie übereinstimmen.
König David verließ vor ca. 3000 Jahren Hebron, um seine Residenz in Jerusalem aufzubauen. Er wollte diesen Ort zum religiösen, sowie zum politischen Mittelpunkt machen. In 2. Samuel 5,4 - 5 können wir nachlesen, dass David 7 1/2 Jahre in Hebron als König regierte, und danach für 33 Jahre in Jerusalem. Seit einigen Jahren ist diese Stätte eine der wichtigsten archäologischen Ausgrabungen im Vergleich zur Bibel und somit das älteste, bewohnte Gebiet von Jerusalem.
Salomo, Davids Sohn erbaut hier den Tempel und den Königspalast. Die Fundamente der uralten Stadtmauer sind heute freigelegt und unterschiedliche Zeitepochen sind durch Funde nachgewiesen.
Ein unterirdisches Wassersystem, der Hiskiatunnel kann heute durchwandert werden. An manchen Stellen sehr eng und glitschig. Der Tunnel wird heute noch aus der alten Quelle gespeist.
Von hier aus wanderten wir weiter durch das Kidrontal zum Garten Gethsemane.
Hier kommt man an verschiedenen, in den Fels gehauenen Gräbern vorbei und hat einen schönen Blick auf das goldene Tor, das direkt nach der Wiederherstellung der Stadtmauer unter türkischer Herrschaft wieder zugemauert und versiegelt wurde.
Mir war nicht bewusst, dass der Anstieg zum Garten Gethsemane doch noch so weit ist. Aber die Mühe hat sich gelohnt.
Hier hatten wir eine Zeit des Innehaltens und einen fantastischen Ausblick auf die Stadt Jerusalem. Was uns in unserer Ruhe gestört hat, war, dass von der Al-Aqsa-Moschee über Lautsprecher eine Ansprache herüberschallte, wo gerade das Fastenbrechen nach dem Ramadan gefeiert wurde.
Wir wunderten uns schon, dass die Hauptstrassen in Jerusalem gesperrt waren und schwarzgekleidete Menschenmassen durch das Löwentor in die Stadt drängten.
Als wir uns auf den Rückweg machten und durch die Altstadt die Abkürzung nehmen wollten, trafen wir auf die Menschenmassen, die gerade die Moschee verliessen. Wie wir später erfuhren, waren es 180000 Besucher, die sich durch die engen Gassen quälten. Eine Erfahrung, die ich nicht noch einmal erleben möchte. In diesem Menschenstrom, alle in Schwarz gekleidet, z. T. verschleiert, wurde man einfach mitgeschoben.
Natürlich gab es strenge Polizeikontrollen, die für Sicherheit sorgten. Es war befreiend, die Altstadt durch das Jaffator wieder verlassen zu können.
So macht man halt so seine Erfahrungen.
Liebe Grüße Elisabeth
Da wir unsere Unterkunft im Abrahamhostel hatten, das ziemlich im Zentrum und direkt an der einzigen Strassenbahnlinie liegt, haben wir den Mietwagen schon zurückgegeben. Allein die Parkgebühren sind hier sehr hoch und man kann die Altstadt sowieso nur zu Fuß erkunden.
Die Altstadt ist heute immer noch von riesigen Mauern umgeben, in die man durch verschiedene Tore hineingelangt. Eingeteilt ist die Altstadt in vier Quarter. Einen Jüdischen, einen Arabischen, einen Christlichen und einen Armänischen Teil. Jeder Teil hat einen spezifischen Charakter.
Da wir während unserm letzten Aufenthalt vor zwei Jahren nicht die Zeit für alle Sehenswürdigkeiten hatten, oder den Teich Bethesda nach mehrmaliger Suche einfach nicht fanden, oder auf manche Ausgrabungsstätte erst nach unserer Reise aufmerksam wurden, hatten wir verschiedene Ziele schon vor unserer Reise festgelegt, wie z.B. Davids Stadt, außerhalb der Stadtmauern von Jerusalem und südlich von der Altstadt.
Unsere erste Besichtigung war die City of David.
Über viele Jahrhunderte, ja sogar teilweise bis heute, wurde bestritten, dass König David in Jerusalem seinen Palast hatte. Die Ruinen, und damit auch die archäologischen Funde, die nachweislich David zugeordnet werden können, sind ein Beweis dafür, dass die Aussagen der Bibel mit der Archäologie übereinstimmen.
König David verließ vor ca. 3000 Jahren Hebron, um seine Residenz in Jerusalem aufzubauen. Er wollte diesen Ort zum religiösen, sowie zum politischen Mittelpunkt machen. In 2. Samuel 5,4 - 5 können wir nachlesen, dass David 7 1/2 Jahre in Hebron als König regierte, und danach für 33 Jahre in Jerusalem. Seit einigen Jahren ist diese Stätte eine der wichtigsten archäologischen Ausgrabungen im Vergleich zur Bibel und somit das älteste, bewohnte Gebiet von Jerusalem.
Salomo, Davids Sohn erbaut hier den Tempel und den Königspalast. Die Fundamente der uralten Stadtmauer sind heute freigelegt und unterschiedliche Zeitepochen sind durch Funde nachgewiesen.
Ein unterirdisches Wassersystem, der Hiskiatunnel kann heute durchwandert werden. An manchen Stellen sehr eng und glitschig. Der Tunnel wird heute noch aus der alten Quelle gespeist.
Von hier aus wanderten wir weiter durch das Kidrontal zum Garten Gethsemane.
Hier kommt man an verschiedenen, in den Fels gehauenen Gräbern vorbei und hat einen schönen Blick auf das goldene Tor, das direkt nach der Wiederherstellung der Stadtmauer unter türkischer Herrschaft wieder zugemauert und versiegelt wurde.
Mir war nicht bewusst, dass der Anstieg zum Garten Gethsemane doch noch so weit ist. Aber die Mühe hat sich gelohnt.
Hier hatten wir eine Zeit des Innehaltens und einen fantastischen Ausblick auf die Stadt Jerusalem. Was uns in unserer Ruhe gestört hat, war, dass von der Al-Aqsa-Moschee über Lautsprecher eine Ansprache herüberschallte, wo gerade das Fastenbrechen nach dem Ramadan gefeiert wurde.
Wir wunderten uns schon, dass die Hauptstrassen in Jerusalem gesperrt waren und schwarzgekleidete Menschenmassen durch das Löwentor in die Stadt drängten.
Als wir uns auf den Rückweg machten und durch die Altstadt die Abkürzung nehmen wollten, trafen wir auf die Menschenmassen, die gerade die Moschee verliessen. Wie wir später erfuhren, waren es 180000 Besucher, die sich durch die engen Gassen quälten. Eine Erfahrung, die ich nicht noch einmal erleben möchte. In diesem Menschenstrom, alle in Schwarz gekleidet, z. T. verschleiert, wurde man einfach mitgeschoben.
Natürlich gab es strenge Polizeikontrollen, die für Sicherheit sorgten. Es war befreiend, die Altstadt durch das Jaffator wieder verlassen zu können.
So macht man halt so seine Erfahrungen.
Liebe Grüße Elisabeth
Sonntag, 15. September 2019
En Avdat Canyon
Nicht weit vom Ramon Krater ist der En Avdat Canyon. Der als Nationalpark ausgewiesene Ort ist von atemberaubender Schönheit.
Zunächst fährt man einen Aussichtspunkt an, von dem man den Verlauf des Canyon von oben her einsehen kann. Fährt man zum andern Ende des Canyon kann man durch eine abgeschiedene Naturlandschaft hindurchwandern.
Der Canyon liegt in der Wüste Zin. Fast senkrecht erheben sich die Gesteinsschichten in der schmalen Schlucht. Teilweise führt der Weg an einem Bachlauf entlang und an anderer Stelle heisst es über eine schmale, in Fels gehauene Treppe, den Weg fortzusetzen.
Kommt man an die nächste Wegbiegung, eröffnet sich wieder ein neues Panorama. Es geht an Höhlen vorbei und man wird immer wieder von kleinen Highlights überrascht, und wenn es die Krebse im Wasser sind.
Es ist ein Erlebnis, die Schönheit der Natur in dieser Schlucht wahrzunehmen.
Bis zu 2 Stunden sollte man Zeit einplanen, diesen wunderschönen Ort zu entdecken. Am Ende kann man auch über Steighilfen den Canyon wieder verlassen.
Da wir das Auto am Eingang zum Canyon abgestellt hatten, sind wir auf gleichem Weg zurückgewandert und konnten so die Highlights noch einmal aus dem andern Blickwinkel bestaunen.
Inzwischen kann ich verstehen, warum Gott dieses kleine Land seinem Volk zugedacht hat. Auf diesem kleinen Fleckchen Erde gibt es so vielseitige Naturwunder zu bestaunen.
Liebe Grüße
Elisabeth
Zunächst fährt man einen Aussichtspunkt an, von dem man den Verlauf des Canyon von oben her einsehen kann. Fährt man zum andern Ende des Canyon kann man durch eine abgeschiedene Naturlandschaft hindurchwandern.
Der Canyon liegt in der Wüste Zin. Fast senkrecht erheben sich die Gesteinsschichten in der schmalen Schlucht. Teilweise führt der Weg an einem Bachlauf entlang und an anderer Stelle heisst es über eine schmale, in Fels gehauene Treppe, den Weg fortzusetzen.
Kommt man an die nächste Wegbiegung, eröffnet sich wieder ein neues Panorama. Es geht an Höhlen vorbei und man wird immer wieder von kleinen Highlights überrascht, und wenn es die Krebse im Wasser sind.
Es ist ein Erlebnis, die Schönheit der Natur in dieser Schlucht wahrzunehmen.
Bis zu 2 Stunden sollte man Zeit einplanen, diesen wunderschönen Ort zu entdecken. Am Ende kann man auch über Steighilfen den Canyon wieder verlassen.
Da wir das Auto am Eingang zum Canyon abgestellt hatten, sind wir auf gleichem Weg zurückgewandert und konnten so die Highlights noch einmal aus dem andern Blickwinkel bestaunen.
Inzwischen kann ich verstehen, warum Gott dieses kleine Land seinem Volk zugedacht hat. Auf diesem kleinen Fleckchen Erde gibt es so vielseitige Naturwunder zu bestaunen.
Liebe Grüße
Elisabeth
Sonntag, 8. September 2019
Ramon Krater
Unser nächstes Quatier hatten wir für eine Nacht in Mitzpe Ramon, am Rande vom Ramon Krater. Mitzpe Ramon ist eine Kleinstadt in der Negev Wüste. Der weltweit größte Erosionskrater ist ein ausgedehntes Naturschutzgebiet.
Von einem Besucherzentrum aus hat man eine atemberaubende Sicht über den Krater. Gleichzeitig informiert eine Ausstellung über die Entstehung des Kraters, sowie über den israelischen Austronauten Ilan Ramon, der mit dem Space Shuttle tödlich verunglückt ist.
Hier in Mitzpe Ramon feierten wir unsern 43. Hochzeitstag. Gleichzeitig war es der Unabhängigkeitstag, der in Israel groß gefeiert wird. Abends gab es ein Volksfest mit Abendprogramm und Feuerwerk. Wir waren völlig überrascht wie kalt es hier abends wird.
Dass trotz der Trockenheit die Wüste lebt, konnten wir in einem botanischen Garten bewundern, wo die verschiedenen Wüstenpflanzen wachsen.
Zum Andern ist die Wüste auch Lebensraum für viele kleine Wüstentiere.
Die einheimischen Steinböcke spazieren frei im Ort herum und gehören zum Strassenbild.
Der Machtesch Ramon, wie der Krater auch genannt wird, ist ein beliebtes Reiseziel, das man bei einer Israelreise einplanen sollte.
Herzliche Empfehlung Elisabeth
Von einem Besucherzentrum aus hat man eine atemberaubende Sicht über den Krater. Gleichzeitig informiert eine Ausstellung über die Entstehung des Kraters, sowie über den israelischen Austronauten Ilan Ramon, der mit dem Space Shuttle tödlich verunglückt ist.
Hier in Mitzpe Ramon feierten wir unsern 43. Hochzeitstag. Gleichzeitig war es der Unabhängigkeitstag, der in Israel groß gefeiert wird. Abends gab es ein Volksfest mit Abendprogramm und Feuerwerk. Wir waren völlig überrascht wie kalt es hier abends wird.
Dass trotz der Trockenheit die Wüste lebt, konnten wir in einem botanischen Garten bewundern, wo die verschiedenen Wüstenpflanzen wachsen.
Zum Andern ist die Wüste auch Lebensraum für viele kleine Wüstentiere.
Die einheimischen Steinböcke spazieren frei im Ort herum und gehören zum Strassenbild.
Der Machtesch Ramon, wie der Krater auch genannt wird, ist ein beliebtes Reiseziel, das man bei einer Israelreise einplanen sollte.
Herzliche Empfehlung Elisabeth
Samstag, 31. August 2019
Timna Park
Der Timna Park ist einer der grössten Nationalparks der Welt, im südlichen Teil Israels, in der Wüste Negev, gelegen. Es ist ratsam, den Park mit dem Auto zu durchfahren und genügend Wasservorräte mitzunehmen. Interessante Felsformationen aus Sandstein sind zu bewundern.
Wer eine Reise nach Israel plant, sollte diesen sehenswerten Ort nicht verpassen.
Geologische Formationen sind der Schwerpunkt in diesem Park.
Die Ägypter haben hier schon früh das Schmelzen von Kupfer praktiziert.
Zur Höhlenmalerei
Abseits der Wege gibt es auch Möglichkeiten für Kletterpartien.
Die Salomonischen Säulen sind die beeindruckendsten Gesteinsformationen im Timna Park. Diese Gebilde sind durch natürliche Erosion entstanden.Über einen Wanderweg kann man diese Felsen begehen. Fährt man ein Stück weiter, wird man in biblische Zeiten zurück versetzt.
Hier kann man die Stiftshütte in Orriginalgröße, wie Mose sie damals bauen ließ, besichtigen.
Für diese Ausstellung könnte es keinen besseren Platz geben. Hier haben wir an einer Führung teilgenommen.
Bevor man den Timna Park verlässt, kommt man an dieser wunderschön angelegten Oase vorbei.
Hier konnten wir den ereignisreichen Tag ausklingen lassen.
Herzliche Grüße Elisabeth
Wer eine Reise nach Israel plant, sollte diesen sehenswerten Ort nicht verpassen.
Geologische Formationen sind der Schwerpunkt in diesem Park.
Die Ägypter haben hier schon früh das Schmelzen von Kupfer praktiziert.
Zur Höhlenmalerei
Abseits der Wege gibt es auch Möglichkeiten für Kletterpartien.
Die Salomonischen Säulen sind die beeindruckendsten Gesteinsformationen im Timna Park. Diese Gebilde sind durch natürliche Erosion entstanden.Über einen Wanderweg kann man diese Felsen begehen. Fährt man ein Stück weiter, wird man in biblische Zeiten zurück versetzt.
Hier kann man die Stiftshütte in Orriginalgröße, wie Mose sie damals bauen ließ, besichtigen.
Für diese Ausstellung könnte es keinen besseren Platz geben. Hier haben wir an einer Führung teilgenommen.
Bevor man den Timna Park verlässt, kommt man an dieser wunderschön angelegten Oase vorbei.
Hier konnten wir den ereignisreichen Tag ausklingen lassen.
Herzliche Grüße Elisabeth
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