Samstag, 10. Juni 2017

Schwanennest

Während unseres Aufenthaltes in Holland besuchte ich dieses Schwanennest jeden Morgen und jeden Abend. Es war ganz in der Nähe unserer Unterkunft, in einem kleinen See. Ganz idyllisch gelegen.


Mit einer Ausdauer hat der Schwan seine Eier gebrütet.


Manchmal hat er die Eier gewendet. Für die Aufnahmen kam mir das Teleobjektiv gerade recht. Ich habe es noch nicht so lange und konnte es gut ausprobieren, ohne den Schwan zu stören.


Morgens früh schlief der Partner auch ganz in der Nähe und liess sich auf dem Wasser treiben.


Direkt vor dem Schwanennest waren die Bläshühner dabei sich ein Nest zu bauen. Es war ein reges Treiben auf dem See, um das Baumaterial heranzuschaffen. Man konnte nur staunen, wie schnell das Nest fertig war.


Selbst die Jungvögel waren beschäftigt das Baumaterial zu besorgen. Leider habe ich weniger Fotos, dafür mehr Videos gemacht. Mit den Videos muss ich mich erst nochmal mit dem Programm zum Schneiden befassen.


Leider war unsere Zeit schon vorbei, bevor die Schwanenkinder geschlüpft sind.

Dann waren da noch die Gänse, die direkt unter einer Achterbahn ihr Quatier hatten und sich durch das Kreischen der Fahrgäste nicht beirren liessen.



So habe ich morgens mit dem Fahrrad meine Runde gedreht, wenn alle Welt noch schlief. Hätte ich eine Bank in der Nähe gehabt, wäre ich am liebsten Stunden bei den Tieren geblieben und hätte die Zeit angehalten. Entspannung pur. Aber leider haben die Pflichten gerufen. Beim nächsten Mal berichte ich euch über den Grund, warum ich in Holland war.

Bis dahin grüßt euch Elisabeth


Dienstag, 6. Juni 2017

Giethoorn

Nach einer Blogpause melde ich mich wieder zurück. Wir sind aus Holland zurückgekehrt. Nach ca. 30 Jahren haben wir noch einmal den kleinen Ort Giethoorn aufgesucht, das Venedig von Holland.
Davon habe ich euch ein paar Bilder mitgebracht.


Ein verspielter, kleiner Ort, wo viele Häuser nur mit dem Boot oder zu Fuss zu erreichen sind.








Mit Booten kann man sich durch die Kanäle schippern lassen oder auch selbst ein Boot mieten.


Es gibt viele kleine Reedgedeckte Häuser zu bewundern.



Viele nette Details gibt es zu entdecken.


Ca. 70 Minuten dauert die Rundfahrt. Man kommt zurück aus einer andern Welt.

Das waren mal ein paar Eindrücke aus Holland.

Elisabeth

Freitag, 26. Mai 2017

Zeit der atemberaubenden Sonnenuntergänge

Schon mehrere Abende nacheinander kann man den Untergang der Sonne sehr stimmungsvoll erleben. Und mit ziemlicher Sicherheit, an einem ruhigen Plätzchen, einen herrlichen Sonnenuntergang erwarten.
Da ich schon länger den Wunsch hatte, mit der Kamera diese Momente festzuhalten und auch zu experimentieren, habe ich mich auf den Weg gemacht.


Meine Bilder sind noch nicht perfekt, aber ich wollte der Sonne ein paar Strahlen verpassen.



So habe ich verschiedene Einstellungen an der Kamera ausprobiert. Ein Versuch war's wert und man lernt immer noch dazu.

Vor einigen Tagen hatten wir einen interessanten Sonnenaufgang. Obwohl von der Sonne noch nichts zu sehen war, erstrahlte der Dunst von den Kühltürmen des AKW im orangen Licht. Die Wolkenmacher wirken schon mal etwas bedrohlich und zeugen jeden Tag von der Exzistenz der Atomkraft.


Da ist mir ein herrlicher Sonnenuntergang doch 1000 mal lieber.


Anstatt sich abends vor den Kasten zu setzen, schlage ich vor, mal Fern-sehen in der Realität und die Erfahrung der Entschleunigung zu geniessen.

Lasst es euch gut gehen.
Liebe Grüße Elisabeth


Sonntag, 21. Mai 2017

Faszination

 Hallo ihr Lieben.

Schon seit meiner Kindheit faszinieren mich Pusteblumen. Welch ein Wunderwerk der Natur. Unverwüstlich, diese Pflanzen. Am liebsten habe ich sie weit weg von meinem Rasen, auf einer Wiese.


Leider habe ich den Zeitpunkt verpasst, die Pusteblumen in voller Pracht zu fotographieren. So sind inzwischen schon viele Samen davongeflogen und sorgen dafür, dass der Löwenzahn nicht auf die rote Liste muß.


Die geballte Leichtigkeit gibt echt wunderschöne Fotomotive her.


Faszinierend wie die kleinen Schirmchen vom Wind davongetragen werden.


Der Natur abgeschaut, darum mag ich dieses outfit.


 Der Löwenzahn zählt zu den Heil- und Küchenpflanzen. Man kann Blätter, Blüten und die Wurzel verwenden. Das Internet gibt eine Anzahl von Tipps für seine heilende Wirkung. Vielleicht sollte ich doch mal diese Zutaten in meinen Speiseplan einbauen.


Und weil der Löwenzahn so ein wertvolles, heilsames Gewächs ist, hat Gott dafür gesorgt, dass es nicht auszurotten ist. Eine einzelne Blüte entwickelt ca. 300 Flugsamen, das ist abhängig von der Anzahl der Blütenblätter.

Lasst es euch gut gehen, und geht nicht achtlos an den Pusteblumen vorbei, ohne ihre Leichtigkeit zu bewundern.

Liebe Grüße Elisabeth

Freitag, 19. Mai 2017

Wochenendgrüße

Diesmal gibt es ein paar Blumengrüße.


Obwohl ich meine Wünsche zum Muttertag im letzten Post ausdrücklich geäußert habe, konnte Debby es nicht lassen, mir doch ein paar Blumen mitzubringen.


Und dann noch so liebevoll arrangiert und auf einem Tablett serviert.


Weil Maiglöckchen zu meinen Lieblingsblumen gehören, habe ich ein paar aus dem Garten geholt und zu den Sträußchen gesteckt.


Vor ein paar Jahren habe ich aus Mitleid ein Maiglöckchen im Topf gekauft, dass schon verblüht war.
Meine Rechnung ging auf. Die Pflanze wurde in den Garten gepflanzt und dankt mir seither mit einer Vielzahl von Blüten. Vermehrt hat sie sich auch schon ordentlich.


Euch allen ein schönes Maiwochenende und streicht ein paar Posten auf eurer To Do Liste.

Liebe Grüße Elisabeth

Mittwoch, 10. Mai 2017

Wünsche zum Muttertag

Wenn ich ehrlich bin, wünsche ich mir zum Muttertag nicht Karten, die noch so schön gebastelt und beschrieben sind. Oder einen Blumenstrauss, der schon kilometerweit gereist ist, oder noch so perfekt ausgesuchte und in Glitzerpapier gepackte Geschenke, schon gar keine Pralinenschachteln. (An meine Mädels gerichtet, falls sie dies lesen: Versteht mich nicht falsch, natürlich habe ich mich über eure Überraschungen gefreut.)


Aber das sollte nicht das Wichtigste an Muttertag sein.
Obwohl ich immer die beste Mutter der Welt sein wollte, ist es mir fast nie geglückt. Bei aller Anstrengung, alles richtig zu machen, sind mir als Mutter von 4 erwachsenen Töchtern, viele Fehler passiert. Ich hab mir immer gewünscht mit meinen Kindern geduldiger zu sein. Verständnisvoller.


So manchesmal wünschte ich, ich hätte mir für sie mehr Zeit genommen. Zeit zum Zuhören, zum Lachen und Fröhlichsein.



Was ich mir wünsche, ist, dass sie das Positive, was ich ihnen für ihr Leben mitgeben konnte, in Erinnerung behalten. Ich hoffe, dass meinen Mädels die Flügel stark genug sind, um sie durchs Leben zu tragen.


Ich wünsche, dass sie sich sicher fühlen, große Träume haben, ihr Glaube an Gott sie tagtäglich begleitet und beflügelt.Und dass ihr Liebestank immer neu gefüllt wird.


Ich wünsche mir, dass jedes von meinen Kindern mir ein großes Paket voll Gnade einwickelt, von mir aus auch in Glitzerfolie. Wenn ich einen Wunsch habe, dann diesen. Gnade, die all die Fehler überdeckt.


Jetzt, wo alle Kinder das Nest verlassen haben, und ich sie nicht mehr unter meine Fittiche nehmen kann, kann ich immer noch den um Schutz für sie bitten, der besser auf sie achthaben kann, als ich es je könnte. Den, der sie geschaffen hat und sie behütet: Unser liebender Vater im Himmel.

Ganz liebe Grüße
Elisabeth


Montag, 8. Mai 2017

Der Mai ist gekommen

Der Mai ist mein Lieblingsmonat. Deswegen habe ich mir den auch zum Heiraten ausgesucht. Seit unserer Hochzeit sind schon 41 Jahre vergangen.
In meinem Brautstrauss durften Maiglöckchen nicht fehlen.


Die Maikäfer kommen nun auch aus ihren Erdlöchern, nachdem sie 4 Jahre in völliger Dunkelheit als Engerlinge ihr Leben gefristet haben.


Bei uns bekommt man sie eher selten zu Gesicht.


Spaziert man durch den Wald, liegt der Knoblauchgeruch in der Luft.
Die Blätter des Bärlauch sind denen der Maiglöckchen (Achtung giftig) zum Verwechseln ähnlich. Darum aufgepasst, Bärlauch riecht, wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, nach Knoblauch.



Die ersten Vogelkinder sind inzwischen auch aus dem Nest gestubst worden und machen unbeholfen ihre ersten Flugversuche.


Mein Garten verwandelt sich in eine Kinderstube. Bei mir brüten Amseln, Rotschwänzchen, Singdrosseln, Spatzen, Tauben und noch ein paar andere Arten.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist das eine junge Singdrossel.
Schon früh am Morgen werden wir durch ein Wunschkonzert geweckt.

Es grüßt Elisabeth